Ratgeber Wärmepumpe

Wärmepumpe – alles Wissenswerte auf einen Blick

Eine Wärmepumpe ist ein energieeffizientes Heizsystem, das erneuerbare Energie aus Luft, Grundwasser und der Erde in Wärme verwandelt. Erfahren Sie bei uns mehr über die förderfähige Technologie, welche Vorteile die Nutzung hat und welche Kosten anfallen können. Mit Buderus und unseren regionalen Fachpartnern finden Sie direkt vor Ort das passende Produkt für Ihre individuellen Bedürfnisse.

Seitenzusammenfassung
KI-generierte Zusammenfassung
Wärmepumpen sind eine nachhaltige Heizlösung, die erneuerbare Energie aus Luft, Wasser und Erde...

Wärmepumpen sind eine nachhaltige Heizlösung, die erneuerbare Energie aus Luft, Wasser und Erde in Wärme umwandeln. Sie können auch zur Kühlung im Sommer eingesetzt werden. Die Effizienz variiert je nach Typ: Erdwärme- und Grundwasser-Wärmepumpen sind am effizientesten, benötigen jedoch Genehmigungen für Bohrungen. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind flexibler, haben aber eine geringere Effizienz.

Die Vorteile von Wärmepumpen umfassen Umweltfreundlichkeit, geringe Betriebskosten und Wartungsaufwand, während die hohen Anschaffungskosten als Nachteil gelten. Moderne Modelle arbeiten leise und können mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden, um die Betriebskosten weiter zu senken.

Die Investitionskosten für Wärmepumpen liegen zwischen 10.000 und 20.000 Euro, wobei staatliche Förderungen bis zu 70 % der Kosten abdecken können. Eine gute Gebäudedämmung und eine niedrige Vorlauftemperatur sind entscheidend für die Effizienz der Wärmepumpe.

In Deutschland sind Wärmepumpen in Neubauten sehr beliebt, und ihre Nutzung wird durch staatliche Förderungen unterstützt. Buderus bietet eine Vielzahl von Wärmepumpenmodellen an, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Was ist eine Wärmepumpenheizung?

Ein Heizsystem mit Wärmepumpe nutzt Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Wärme für die Beheizung eines Gebäudes bereitzustellen. Die Wärmepumpe hebt die gewonnene Energie auf ein für die Heizung geeignetes Temperaturniveau an und benötigt dafür elektrische Energie.

Welche Wärmequelle zum Einsatz kommt, hängt unter anderem von der Wärmepumpenart und den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach System kann die gewonnene Wärme über eine Fußbodenheizung, Heizkörper oder andere Wärmeverteilsysteme an die Räume abgegeben werden.

Übrigens: Im Alltag werden die Begriffe Wärmepumpe und Wärmepumpenheizung häufig synonym verwendet. Genau genommen bezeichnet die Wärmepumpe das eigentliche Gerät, während die Wärmepumpenheizung das gesamte Heizsystem einschließlich Wärmeverteilung und gegebenenfalls Wärmespeicher umfasst.

Nicht nur heizen, sondern auch kühlen: So arbeitet eine Wärmepumpe 

Eine Wärmepumpe nutzt Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Wärme für die Heizungsanlage bereitzustellen. Dafür wird elektrische Energie eingesetzt und die gewonnene Energie mithilfe eines Kältemittelkreislaufs auf ein für die Heizung geeignetes Temperaturniveau gebracht.

Einige Wärmepumpen sind reversibel und können auch zur Kühlung eingesetzt werden. Dabei wird der Prozess umgekehrt: Die Wärmepumpe entzieht den Wohnräumen Wärme und führt sie nach außen beziehungsweise bei der passiven Kühlung in das Erdreich oder Grundwasser ab. So kann die Wärmepumpe als Klimaanlage genutzt werden.

Erfahren Sie bei Buderus mehr zur Funktionsweise von Wärmepumpen !

Welche Wärmepumpen-Typen gibt es? 

Wärmepumpen nutzen unterschiedliche Wärmequellen und können je nach Modell und Auslegung in verschiedenen Gebäuden eingesetzt werden. Sie unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich der Wärmequelle, des Platzbedarfs, der Installation und der möglichen Einsatzbereiche. Einige Geräte bestehen aus einem Innen- und einem Außenmodul.

Bei Buderus finden Sie Wärmepumpen in unterschiedlichen Leistungsgrößen. Die verschiedenen Wärmepumpentypen funktionieren grundsätzlich nach einem ähnlichen Prinzip, unterscheiden sich jedoch insbesondere durch die genutzte Wärmequelle. Zu den gängigsten Arten gehören:

Art der Wärmepumpe Wärmequelle Besonderheit

Luft-Wasser-Wärmepumpe 

( Luft-Wärmepumpe )

Umgebungsluft
  • flexibel einsetzbar
  • vergleichsweise einfacher Einbau
  • Temperatur der Wärmequelle verändert sich im Jahresverlauf

Sole-Wasser-Wärmepumpe

( Erdwärmepumpe )

Erdwärme
  • nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme
  • Wärmequelle weist vergleichsweise geringe jahreszeitliche Temperaturschwankungen auf
  • Installation abhängig von den örtlichen Gegebenheiten

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

(Grundwasser-Wärmepumpe)

Grundwasser
  • • geringe jahreszeitliche Temperaturunterschiede der Wärmequelle
  • Installation nur dort möglich und zulässig, wo die Nutzung von Grundwasser entsprechend den örtlichen Voraussetzungen erlaubt ist

Sie sind auf der Suche nach der optimalen Wärmepumpe für Ihre Heizung? Im großen  Wärmepumpen-Vergleich von Buderus erhalten Sie einen genauen Überblick über die individuellen Vor- und Nachteile! 

Wärmepumpen-Sonderformen

Neben den gängigen Wärmepumpentypen gibt es weitere Varianten. Luft-Luft-Wärmepumpen arbeiten ohne Heizwasserkreislauf und können zur Raumheizung oder Klimatisierung eingesetzt werden. Brauchwasserwärmepumpen dienen dagegen ausschließlich der Erwärmung von Warmwasser und nicht der Raumheizung.

Art der Wärmepumpe Wärmequelle Besonderheit
Luft-Luft-Wärmepumpe Umgebungsluft
  • zählen zu den Lüftungswärmesystemen
  • können in Neubau- und Bestandsgebäuden heizen, kühlen, entfeuchten und die Luft filtern
Brauchwasserwärmepumpe  
(Warmwasser-Wärmepumpe)
Raum- oder Außenluft
  • erwärmen Brauchwasser  (zum Duschen, Händewaschen etc.)
  • nutzen die Luftwärme oder die Abwärme im Heizungskeller
  • Abluft wird zur Kühlung verwendet, der Keller wird gekühlt und entfeuchtet
  • Einbindung weiterer Systemlösungen möglich, bspw. Gas- oder Öl-Brennwertkessel, Solaranlage oder Split-Klimaanlage
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Wärmepumpen – alle Produkte im Überblick

  • WLW_MBE_AR_und_WLW186i_E_schwarz
    Logatherm WLW186i MBE+ AR
    Produktvorteile
    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist speziell für den Einsatz im Bestand entwickelt und arbeitet auch mit Heizkörpern effizient. Sie ermöglicht den schnellen Austausch alter Heizsysteme und gewährleistet höchsten Wärmekomfort bei geringeren Energiekosten.
    • spart Energie und Heizkosten durch höchste Energieeffizienzklasse (A+++) – ohne Komfortverlust
    • ideal für den schnellen, unkomplizierten Austausch älterer fossiler Heizkessel
    • flexibel einsetzbar in Ein- und Mehrfamilienhäusern – ideal auch für ältere Einfamilienhäuser
  • Logatherm WLW186i AR
    Produktvorteile
    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt für ein umwelt- und ressourcenschonendes Heizen bei besonders leisem Betrieb. Sie eignet sich für die Modernisierung sowie für den Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern.
    • extrem leise durch weiterentwickelte SILENT plus Technologie
    • nutzt natürliches Kältemittel: R290 (Propan)
    • Flexible und kompakte Innen- und Außeneinheiten im edlen Titanium Design für jeden Anwendungsfall
  • Wärmepumpe Logatherm WLW176i AR Buderus
    Logatherm WLW176i AR
    Produktvorteile
    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt für umwelt- und ressourcenschonendes Heizen sowie Kühlen auf kleinstem Raum und eignet sich besonders für Ein- und Zweifamilienhäuser im Neubau.
    • geringer Platzbedarf im Aufstellraum (< 0,4 m²)
    • extrem leise durch weiterentwickelte SILENT plus Technologie
    • nutzt natürliches Kältemittel: R290 (Propan)
  • WLW166i_MBB_AR_klein_mit_T180
    Logatherm WLW166i MBB AR
    Produktvorteile
    Die preis-leistungsoptimierte Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt für ein umwelt- und ressourcenschonendes Heizen. Sie eignet sich für die Modernisierung und für den Neubau im Ein- und Zweifamilienhausbereich.
    • effizienter Betrieb durch Invertertechnik
    • kompakte, geräuscharme Außeneinheit und platzsparende Inneneinheiten
    • nutzt natürliches Kältemittel: R290 (Propan) 
  • p1_Logatherm_WSW186_v1_rl
    Logatherm WSW186i(T)
    Die Inverter geregelte Sole-Wasser-Wärmepumpe gewinnt effizient Wärme aus dem Erdreich für das Ein- und Zweifamilienhaus im Neubausektor oder im Gebäudebestand.
    • nutzt natürliches Kältemittel: R290 (Propan) 
    • Kompakt: Herausnehmbarer Kältekreis für leichten Transport.
    • Leistungsstark: Erreicht Vorlauftemperaturen von bis zu 75°C.
  • Logatherm WSW196i
    Logatherm WSW196i(T)
    Die Sole-Wasser-Wärmepumpe wird durch den Inverter geregelt und gewinnt effizient Wärme aus dem Erdreich. Der Einsatzbereich liegt bei Ein- und Zweifamilienhäusern im Neubausektor oder im Gebäudebestand.
    • Inverter geregelte Wärmepumpe
    • Leistungsbereich zwischen 2 und 16 kW
    • Systembedieneinheit Logamatic BC400 mit Touchscreen
  • WLW286_beide_Chassis_Ansicht_Links
    Logatherm WLW286
    Produktvorteile
    Die Luft-Wasser-Wärmepumpen-Lösung für alle Mehrfamilienhäuser und Wohnungswirtschaft.
    • Monoenergetisch oder hybrid: Ideal für Neubau und Bestand, als alleinige Lösung oder im modularen Buderus System.
    • 100 % reversibel: Heizen, Kühlen und Warmwasserbereitung in allen Leistungsgrößen.
    • Hohe Vorlauftemperaturen: Bis zu 70 °C (A bis –10 °C), 65 °C (A bis –16 °C), 65 °C Konstant-Temperatur möglich
       
  • Logacool AC MS E+ Außeneinheit
    Das Multisplit Klimagerät Logacool AC MS E+ kann als Außeneinheit mit bis zu 3 Inneneinheiten (Wand-/ oder Konsolengeräte) kombiniert werden. Damit können Sie flexibel und optimal die Wohnräume beheizen sowie kühlen und entfeuchten.
    • für Neubau-Nachrüstungs- und Austauschlösungen 
    • zum Heizen sowie Kühlen und Entfeuchten inkl. Infrarot-Fernbedienung
    • Konnektivität zur App MyBuderus

Was sind die Voraussetzungen für den Einbau einer Wärmepumpe?

  • Grundvoraussetzung für die effektive Nutzung einer Wärmepumpenheizung ist eine gute Gebäudedämmung.
  • Die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe sollte für die Raumheizung bei maximal 50 °C liegen (je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe). Ausnahmen bilden Hochtemperatur- und Brauchwasser-Wärmepumpen; sie sind für höhere Temperaturen ausgelegt. So erreicht beispielsweise die die Buderus WLW186i Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C. Diese höheren Temperaturen sind insbesondere für die Warmwasserbereitung (Legionellenschutz erfordert mind. 60 °C) oder für Bestandsgebäude mit konventionellen Heizkörpern notwendig.
  • Meist sind Flächenheizungen (Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen) in Kombination mit Wärmepumpen empfehlenswert. Es können jedoch auch herkömmliche Heizkörper eingesetzt werden.
  • Beachten Sie eventuell anfallende Geräusche (Luft-Wasser-Wärmepumpe). Zudem müssen Sie einen Abstand von mindestens drei Metern zum Nachbargrundstück einhalten.
  • Für manche Wärmepumpen sind im Vorfeld Genehmigungen fällig (Erdwärmepumpe, Wasser-Wasser-Wärmepumpe).  

Fragen Sie vor dem Kauf unbedingt einen Fachmann, ob eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus passt. Die Buderus-Systemexperten stehen Ihnen gerne beratend zur Seite! 

Welche Wärmepumpe eignet sich am besten für Ihre Immobilie?

Welche Wärmepumpenheizung am besten für Ihr Haus geeignet ist, hängt von den Voraussetzungen an Ihrem Wohnort ab. Die höchste Effizienz weisen Erdwärme- und Grundwasser-Wärmepumpen auf, da diese auf eine jederzeit über das Jahr konstante Quellentemperatur zugreifen. Allerdings kann eine Genehmigung der Behörden für die nötigen Bohrungen erforderlich sein. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die die Umgebungsluft als Wärmequelle verwendet, erreicht zwar eine geringere  Jahresarbeitszahl (JAZ) , darf dafür aber überall errichtet werden.

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Ist eine Wärmepumpe für einen Altbau die richtige Wahl?

In vielen Altbauten ist der Einsatz einer Wärmepumpe schon mit kleinen Anpassungen möglich. Ob sich eine Wärmepumpe für Sie lohnt, stellen unsere Experten individuell fest.

WÄRMEPUMPEN BERATER

Fit für die Wärmepumpe in Bestandsgebäuden.

Sie möchten wissen, ob eine Wärmepumpe für Ihr Haus geeignet ist? Wir helfen Ihnen mit unserem Wärmepumpenberater.

Welche Vor- und Nachteile müssen Sie kennen?

Eine Wärmepumpe bietet Ihnen eine ganze Reihe von langfristigen Vorteilen: 

  • Umweltfreundlichkeit: Wärmepumpen emittieren wenig bis gar kein CO2 und benötigen auch keine Abgasanlage.
  • Aufwand: Wärmepumpen sind eher wartungsarm.
  • Kosten: Vor allem die Betriebskosten sind gering.
  • Effizienz: Aus 1 kWh elektrischer Energie kann eine effiziente Wärmepumpe bis zu 5 kWh Wärme erzeugen.
  • Flexibilität: Manche Modelle eignen sich als Klimaanlage auch zum Kühlen.

Demgegenüber stehen als einziger Nachteil die relativ hohen Anschaffungskosten. Dies betrifft vor allem Wärmepumpen für die Grundwasser- sowie Erdwärmeheizung, denn diese benötigen aufwendige Erschließungsarbeiten. Eventuell ist eine Genehmigung der Bergbehörde oder Unteren Wasserbehörde erforderlich. Bei Luft-Wärmepumpen müssen Sie für Zusatzleistung auf einen elektrischen Heizstab oder einbivalentes Heizsystem mit Wärmepumpe und einem zweiten Wärmeerzeuger zurückgreifen, wenn der volle Wärmebedarf nicht gedeckt werden kann.

In unserem Ratgeber Vor- und Nachteile von Wärmepumpen  gehen wir noch genauer auf das Thema ein und räumen zugleich mit einigen Vorurteilen auf.  

Außerdem war es lange Zeit eine verbreitete Ansicht, dass Wärmepumpen laut seien. Allerdings arbeiten moderne Modelle inzwischen sehr leise. Beispielsweise ist die Lautstärke einer Buderus Luft-Wasser-Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Alltags-Geräuschen wie Föhn, Mikrowelle und Co. gering. 

Vergleichen Sie selbst die Schallemissionen – mit dem Buderus Wärmepumpen-Soundtool!

In unserem  Ratgeberartikel zur Lautstärke von Wärmepumpen  erfahren Sie, welche Geräuschemissionen die jeweiligen Techniken erzeugen und wie Sie die Geräuschentwicklung Ihrer Buderus Wärmepumpe zusätzlich minimieren. Außerdem können Sie sich über den optimalen Aufstellort einer Wärmepumpe informieren. 

Was kostet eine Wärmepumpenheizung? 

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Auch wenn der Rohstoff – Wärme aus dem Erdboden, Wasser oder Luft – kostenlos zur Verfügung steht, sind die Kosten für eine Wärmepumpenheizung in der Anschaffung vergleichsweise hoch: Mit 10.000 bis 20.000 Euro ist hier zu rechnen. Im Gegenzug steht Ihnen aber anschließend eine zuverlässige, dauerhafte, saubere und preisstabile Wärmequelle zur Verfügung: Die Investition in eine Wärmepumpe ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll. 

Ein gewichtiges Argument ist auch der Stromverbrauch einer Wärmepumpe. Im Betrieb überzeugt eine Wärmepumpenheizung durch einen geringen Energieverbrauch und somit geringe Kosten, nicht zuletzt wegen spezieller Wärmepumpen-Stromtarife. Durch  Kombination mit Photovoltaik-Anlagen  erreichen Sie noch geringere Betriebskosten und können optimal von der Ausnutzung des Solarertrags profitieren. 

Für die  Wartung der Wärmepumpe  geben Sie ebenfalls deutlich weniger Geld aus als bei einem konventionellen Heizsystem. Teure Reparaturen vermeiden Sie bereits mit einem jährlichen Check. 

Die Kosten einer Wärmepumpenheizung im Detail

Die Kosten einer Luft-Wärmepumpe

Welche Kosten entstehen bei einer Luft-Wärmepumpe? Finden Sie es heraus!

Wie hoch sind die Kosten einer Erdwärmepumpe, wann amortisiert sie sich?

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Kosten rund um die Erdwärmepumpe.

Welche Fördermittel für Wärmepumpen gibt es?

Für die Umstellung Ihrer Heizung auf erneuerbare Energien können Sie eine staatliche Förderung beantragen. Seit 2021 regelt der Staat das über die  Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) . Seit dem 01. Januar 2024 gilt die angepasste Bundesförderung und unterstützt mit Zuschüssen von bis zu 70 % den Austausch alter fossiler Heizungen gegen Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien. Achtung: In Neubauten fördert der Staat nur beim Erreichen eines Energieffizienzhausstandards.

Ausführliche Informationen zur Förderung von Wärmepumpen finden Sie im Ratgeberartikel.

Fazit: Darum lohnt sich eine Wärmepumpe für Sie

Alternative Heiztechniken waren nie so gefragt wie heute. In Neubauten ist die Wärmepumpe in Deutschland inzwischen die beliebteste Heizung. In den skandinavischen Ländern hat die Wärmepumpe bereits einen Marktanteil von 90 %. Stimmen die Voraussetzungen in Ihrem Haus (gute Gebäudedämmung, niedrige Vorlauftemperatur, Flächenheizungen etc.), sollten Sie über den Einsatz einer Wärmepumpe somit besser heute als morgen nachdenken. Während die Preise für fossile Brennstoffe wie Gas und Öl volatil sind und schnell steigen können, garantieren die effizienten Geräte von Buderus möglichst geringe Betriebskosten. Gleichzeitig ist eine Wärmepumpe die ideale Lösung für alle, die in ein klimafreundliches Heizsystem der Zukunft investieren möchten. Wärmepumpen sind somit das Richtige für alle, die Heizkosten sparen, Kosten senken und umweltbewusst heizen möchten! 

Fordern Sie jetzt Ihr individuelles Angebot an – schnell, kostenfrei und unkompliziert.

In wenigen Schritten erhalten Sie eine passgenaue Lösung für Ihre individuellen Anforderungen.

Die häufigsten Fragen zu Wärmepumpen

  • Eine Wärmepumpe arbeitet effizient, wenn sie eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 erreicht. Optimal sind Werte von 4 bis 5. Dafür sollte der Heizwärmebedarf durch eine gute Gebäudedämmung möglichst gering sein. Ein Heizsystem mit Wärmepumpe sollte eine Vorlauftemperatur von nicht mehr als 40 °C benötigen – bei Nachrüstung im Altbau 50 °C. Sofern es umsetzbar ist, sollte die genutzte Wärmequelle möglichst ganzjährig gleichmäßige Temperaturen liefern. Das ist mit einer Wasser-Wasser- sowie einer Erdwärmeheizung möglich. Auch Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen in vielen Bestands- und auch Altbauten gute Effizienzwerte. Es empfiehlt sich im Bestand aber häufig zunächst eine nachträgliche Dämmung, um den Stromverbrauch langfristig niedrig zu halten. Alternativ kann eine zweite Wärmequelle in einem Hybridsystem für die Spitzenlast dienen.

  • Die Jahresarbeitszahl (JAZ) beziffert die Effizienz einer Wärmepumpe im tatsächlichen Betrieb. Eine Wärmepumpe benötigt Strom, um Wärme zu gewinnen. Die JAZ der Wärmepumpe gibt das Verhältnis zwischen der bereitgestellten Wärmeenergie und dem dafür benötigten Strom an. Je höher die JAZ, desto effizienter die Wärmepumpe. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Begriffe zur Leistung von Wärmepumpen: 

    • Der COP („Coefficient of Performance“) wird unter Laborbedingungen ermittelt. 
    • Der SCOP („Seasonal Coefficient of Performance“) ist der COP-Wert in Relation zur Außentemperatur. 
    • Jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz (ƞs): Seit 2021 ausschlaggebend. Der Wert ergibt sich mittels Division des SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) durch 2,5. 
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  • Ein großer Vorteil von Wärmepumpen ist, dass sie wartungsarm sind. Abhängig von der Füllmenge an Kältemittel in der Wärmepumpe kann eine jährliche Dichtheitsprüfung erforderlich sein. Kosten für eine Abgasüberprüfung oder Kaminreinigung durch den Schornsteinfeger entfallen, da keine Verbrennung stattfindet. Wir empfehlen dennoch, die Wärmepumpe jährlich von einem Installateur checken zu lassen. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist eine regelmäßige Prüfung des Kältemittelkreislaufs nötig, bei Luft-Luft-Wärmepumpen ein regelmäßiger Filterwechsel. Für Sole-Wasser-Wärmepumpen ist ebenfalls Wartung nötig, um beispielsweise Schmutzfilter zu wechseln oder Soledruck und Vordruck zu prüfen. Eine jährliche Wartung ist außerdem eine zentrale Bedingung für die Buderus Systemgarantie über 5 Jahre ab Inbetriebnahmedatum.

  • Die Lautstärke einer Wärmepumpe richtet sich nach der Bauart und der Wärmequelle. Für alle gilt: Lauter als 50 Dezibel sind sie nicht. Das ist etwa die Lautstärke einer normalen Unterhaltung. So hat eine im Keller installierte Wärmepumpe den Vorteil, dass sie im Wohnbereich nicht zu hören ist.

  • Es ist nicht notwendig, das gesamte Heizsystem bei der Installation einer Wärmepumpe umzubauen. Trotzdem kann es sinnvoll sein. Größere Heizflächen übertragen niedrige Vorlauftemperaturen der Wärmepumpe und sind effizienter. In den meisten Fällen reicht der Tausch der Heizungsumwälzpumpe durch eine energiesparende Hocheffizienzpumpe aus. Auch ein hydraulischer Abgleich sollte durchgeführt werden. Vorhandene Heizkörper lassen sich ohne Probleme weiter nutzen. Ein Austausch kann jedoch sinnvoll sein, wenn die Heizkörper veraltet sind.

    Hinweis: Buderus unterstützt das Fachhandwerk bei der richtigen Auslegung mit dem Tool Heizreport. 

     

  • Die durchschnittliche Lebensdauer einer Wärmepumpe liegt bei 15 bis 20 Jahren. Viele Anlagen laufen aber auch schon seit mehr als 25 Jahren ohne Probleme. Entscheidend hierfür sind auch die auf den Wärmebedarf abgestimmte Planung der gesamten Anlage, die fachgerechte Inbetriebnahme sowie die regelmäßige Wartung.

  • Wärmepumpen nutzen die Wärme aus drei unterschiedlichen Quellen: dem Erdreich, Grundwasser oder der Luft selbst. Hieraus ergeben sich auch die unterschiedlichen Arten von Wärmepumpen. Je nach Wärmequelle heißen sie dann Luft-Wärmepumpe, Erdwärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe

  • Wärmepumpen sind eine umweltschonende und zukunftsweisende Heiztechnik, da sie auf fossile Energieträger verzichten und stattdessen Umweltwärme nutzen. Jedoch kann ihre Umweltbilanz je nach Effizienz, eingesetztem Kühlmittel und Herkunft des benötigten Stroms sehr unterschiedlich ausfallen. 

    • Die Effizienz hängt von der Jahresarbeitszahl bzw. dem COP (Coefficient of Performance) ab und unterscheidet sich je nach Bauart. Je höher die Jahresarbeitszahl, desto effizienter die Wärmepumpe. 
    • Ebenfalls bedeutend ist das verwendete Kühlmittel. Manche Kühlmittel schädigen die Ozonschicht, wenn sie in die Atmosphäre gelangen. Moderne Wärmepumpen verzichten in der Regel auf gefährliche Kühlmittel. So arbeiten beispielsweise die neuen Luft-Wärmepumpen Logatherm WLW186i AR und Logatherm WLW176i AR von Buderus mit dem natürlichen und umweltschonenden Kältemittel R290 (Propan). 
    • Und auch die Nachhaltigkeit des benötigten Stroms ist ein wichtiger Faktor: Der herkömmliche Strommix stammt zu großen Teilen aus fossiler Energie und verursacht hohe CO2-Emissionen. Nutzen Sie stattdessen Ökostrom aus erneuerbaren Energien, verbessert sich die Bilanz deutlich. Noch umweltfreundlicher und im Betrieb günstiger wird Ihre Wärmepumpe durch die Kombination mit selbsterzeugtem Solarstrom.