Heißes Wasser einer Quelle

Brauchwasserwärmepumpen – Warmwasser günstig erzeugen

 

 

Verwenden Sie vorhandene Wärme, um damit Ihr Haus mit Warmwasser zu versorgen. Eine Brauchwasserwärmepumpe nutzt die Energie aus der Raumluft, z. B. aus Kellerräumen, zur Erwärmung Ihres Wassers. So können Sie ungenutzte Potenziale für sich gewinnen: Sparen Sie Energie und damit Kosten und schonen Sie die Umwelt.
 

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Was ist eine Brauchwasserwärmepumpe?

Brauchwasserwärmepumpe Logatherm WPT270.3

Im Haushalt kann es sinnvoll sein, Heizung und Warmwasserbereitung zu trennen. So können Sie Ihre zentrale Wärmeerzeugung in den warmen Monaten ausschalten, Energie sparen und die Lebensdauer der Heizungsanlage verlängern.

Brauchwasserwärmepumpen entziehen der Luft Energie und „pumpen“ sie auf ein höheres Temperaturniveau. Die Brauchwasserwärmepumpe ist also eine besondere Nutzungsart der Wärmepumpentechnik. Sie dient ausschließlich zur Warmwasserbereitung und kann nicht als Heizung zum Einsatz kommen. Das Gerät bedient sich meist der ungenutzten Energie von durch Abwärme erhitzter Luft. In Heizungskellern, Wirtschaftsräumen und in allen Innenräumen, in denen höhere Termperaturen als nötig herrschen, lässt sich diese thermische Energie zurückführen und nutzbar machen. Bei warmen Außentemperaturen lässt sich auch die Außenluft zur Energiegewinnung nutzen. Die angesaugte warme Luft gelangt an ein Kältemittel in der Wärmepumpe und erwärmt dieses, wobei es verdampft. Ein Kompressor verdichtet den Dampf und erhöht somit dessen Temperatur. Diese Energie überträgt ein Wärmetauscher auf einen Wasserspeicher, dessen Inhalt sich nun erhitzt. Das Kältemittel geht dann wieder in den flüssigen Zustand über und steht dem Kreislauf erneut zur Verfügung. Die Wärmepumpe benötigt dabei nur Strom für das Ansaugen der Luft und den Kompressor. Die zurückgeführte Luft ist nun kühler und entfeuchtet. Das Gerät arbeitet bei Zulufttemperaturen von +5° bis 35°C. Das Wasser kann so Temperaturen bis zu 65°C erreichen. Diese Temperatur ist nötig, um potenzielle Krankheitserreger und Keime abzutöten.

 

 

Wie funktioniert eine Brauchwasserwärmepumpe?

 

 

Die angesaugte warme Luft gelangt an ein Kältemittel in der Wärmepumpe und erwärmt dieses, wobei es verdampft. Ein Kompressor verdichtet den Dampf und erhöht somit dessen Temperatur. Diese Energie überträgt ein Wärmetauscher auf einen Wasserspeicher, dessen Inhalt sich nun erhitzt. Das Kältemittel geht dann wieder in den flüssigen Zustand über und steht dem Kreislauf erneut zur Verfügung. Die Wärmepumpe benötigt dabei nur Strom für das Ansaugen der Luft und den Kompressor. Die zurückgeführte Luft ist nun kühler und entfeuchtet. Das Gerät arbeitet bei Zulufttemperaturen von +5° bis 35°C. Das Wasser kann so Temperaturen bis zu 65°C erreichen. Diese Temperatur ist nötig, um potenzielle Krankheitserreger und Keime abzutöten.


Funktionsprinzip der Brauchwasserwärmepumpe

 


 

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Welche Arten Brauchwasserwärmepumpen gibt es? Vor- und Nachteile

 

Die Brauchwasserwärmepumpe trägt auch die Bezeichnungen Warmwasser-Wärmepumpe oder Trinkwasser-Wärmepumpe. Im Unterschied zum Beispiel zur Luftwärmepumpe, die auch zu Heizzwecken dient, erhitzt eine Brauchwasserwärmepumpe lediglich das im Haus genutzte Warmwasser.

Der Vorteil einer Brauchwasserwärmepumpe ist die effektive Nutzung von vorhandener Energie durch Rückgewinnung. Heizkessel und elektrische Geräte wie Waschmaschinen und Trockner beheizen mit ihrer Abwärme oft Keller- und Wirtschaftsräume. Eine Brauchwasserwärmepumpe von Buderus nutzt diese kostenlose Energie und arbeitet dabei umso effizienter, je höher die Raumtemperatur ist. Sie kann bis zu 70% der Leistung zur Warmwasserbereitung beitragen, und das bei niedrigen Investitions- und Betriebskosten. Dabei reduziert sie die Temperatur und entfeuchtet gleichzeitig den Raum. So beugt sie auch der Gefahr von Schimmelbildung vor.

Das Gerät ist von kompakter Größe und stoßt keine Schadstoffe aus, ein Schornstein ist nicht nötig. Außerdem lässt sich bei Entkopplung der Warmwasserbereitung vom bereits vorhandenen Heizsystem dieses in den warmen Monaten komplett ausschalten. Das spart Energie, Kosten und reduziert CO2! Wenn Sie die Pumpe mit Ökostrom aus dem Netz oder von der eigenen Photovoltaik-Anlage betreiben, können Sie die CO2-Emissionen Ihrer Bestandsheizung um 20 bis 30% reduzieren.

Bei Nutzung Ihrer kostenlosen Abwärme lassen sich mit dem Einsatz von 1 kWh Elektroenergie 3 bis 5 kWh Wärmeenergie erzeugen.

 

 

Warmwasserwärmepumpe – Vor- und Nachteile

 

Vorteile Nachteile
Niedrige Betriebskosten Stromverbrauch bei Entnahme von großen Mengen Warmwasser
Geringe Anschaffungskosten Teils schwankende Betriebskosten
Schnell und einfach zu installieren Aufstellungsort relevant
Hocheffizient und langlebig Alte Heizanlagen benötigen oft eine höhere Vorlauftemperatur
Nutzung von vorhandener Energie Stromquelle entscheidet, wie CO2 neutral
CO2-neutral, wenn mit einer Solaranlage oder CO2-freiem Ökostrom betrieben Wirkungsgrad bisweilen niedrig
Entfeuchtet und kühlt die Raumluft  
Je höher die Raumtemperatur, desto effektiver die Wärmepumpe  
Kombination mit Solarthermie oder/und Photovoltaik möglich  
Wassertemperaturen von bis zu +65°C möglich  
Wartungsfrei  
Bei Sanierung als Ergänzung zu bestehenden Öl-, Gas- oder Biomassekesseln möglich  

 

 


 

Brauchwasserwärmepumpen bei Buderus


Logatherm WPT 250

Logatherm WPT 250

- Effiziente Stromnutzung
- 247 l Speicherbehälter mit Korrosionsschutzsystem, DUOCLEAN plus und Magnesium-Anode
- Speicher und Wärmepumpenteil teilbar
- Installation bei Raumhöhe von 2m möglich
- mit Wärmetauscher für Solar- oder Heizkesseleinbindung

Logatherm WPT 250
Logatherm WPT270.3

Logatherm WPT270.3

- Effiziente Stromnutzung
- 270 l Speicherbehälter mit Korrosionsschutzsystem, DUOCLEAN plus und Magnesium-Anode
- Speicher und Wärmepumpenteil teilbar
- Installation bei Raumhöhe von 2m möglich
- mit Wärmetauscher für Solar- oder Heizkesseleinbindung
- Stahlblech-Verkleidung in weiß
- beleuchtetes Display und Zeitprogramme mit Urlaubsfunktionen

Logatherm WPT270.3

Wo liegen die Kosten von Warmwasser-Wärmepumpen?

Frau und Mann rechnen aus

Warmwasser-Wärmepumpen für Einfamilienhäuser haben in der Regel eine Heizleistung von 1,5 bis 2,5 kW. Das Potenzial für Einsparungen im Vergleich zu herkömmlichen Warmwassergewinnungen differiert je nach Größe und Leistung der Anlage.

Je höher die Raumtemperatur ist, desto effektiver arbeitet das Gerät. Beim Einsatz lässt sich die Zentralheizung somit außerhalb der Heizperiode ausschalten.

Die Lebensdauer einer Warmwasser-Wärmepumpen beträgt 15-20 Jahre. Eine Pumpe ist grundsätzlich wartungsfrei, sollte aber alle zwei Jahre auf einwandfreie Funktion geprüft werden.

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Fördermöglichkeiten bei Brauchwasserwärmepumpen

Förderung Icon

Warmwasser-Wärmepumpen werden nicht vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Voraussetzungen und Förderhöhe für Zusatzförderung von Wärmepumpen sind je nach installierter Technik unterschiedlich. Die höchsten Fördermittel erhalten Sie, wenn Sie sich für zukunftssichere und umweltschonende Techniken wie Photovoltaik- oder Solarthermie entscheiden, die regenerative Energie nutzen. Diese sind auch optimal mit Warmwasser-Wärmepumpen kombinierbar.

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Aufstellung und Anschluss der Brauchwasserwärmepumpe

Brauchwasserwärmepumpe Logatherm WPT270.3

Eine Brauchwasserwärmepumpe ist von kompakter Größe und stößt keine Schadstoffe aus. Ein Schornstein ist daher nicht nötig. Das Gerät kann bei einer Raumhöhe von 2m installiert werden und ist etwa so groß wie ein Kühlschrank. Die Aufstellung sollte nach sorgfältiger Planung durch qualifizierte Fachleute erfolgen. Der gewählte Raum sollte frostfrei sein und idealerweise ganzjährig Temperaturen von mindestens 10 Grad Celsius aufweisen. Am besten geeignet sind Heizungs- und Hauswirtschaftsräume, wo das Gerät zum Beispiel die Abwärme der Heizungsanlage, von Wäschetrockner, Kühlgeräten oder der Waschmaschine effizient nutzen kann. Da die Brauchwasserwärmepumpe ihrer Umgebung Wärme und Feuchtigkeit entzieht, halten sich Lebensmittel länger und die Wäsche trocknet schneller.

Das Gerät benötigt lediglich eine normale Steckdose und muss nur mit den Kalt- und Warmwasserleitungen verbunden werden. Beachten Sie: Brauchwasserwärmepumpen können nicht zu Heizzwecken eingesetzt werden. Lassen Sie sich von einem Buderus Partner professionell beraten.

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Die häufigsten Fragen zur Brauchwasserwärmepumpe

Für wie viele Personen reicht ein Brauchwasser Speicher von 300l?

Im Regelfall ist ein Brauchwasser-Speicher von 300 l für einen Haushalt mit 6 bis 8 Personen ausreichend. Die pro Person nötige Größe hängt auch von der Leistung Ihres Wärmeerzeugers ab – je geringer die Leistung, desto größer sollte der Speicher sein.

Kann man mit Brauchwasserwärmepumpen auch heizen?

Nein, Brauchwasserwärmepumpen taugen nicht zu Heizzwecken. Sie kommen nur zur Warmwasserbereitung zum Einsatz – zum Heizen benötigen Sie eine eigene Heizungsanlage. Aber Sie sparen deutlich Kosten, wenn die Wärmequelle der Heizung wenig bis gar nicht zur Warmwasserbereitung nötig ist.

Braucht eine Warmwasserwärmepumpe Strom?

Ja. Der Stromverbrauch bemisst sich dabei nach der Nutzung. Bis zu 70% der Leistung wird durch vorhandene Energiequellen gedeckt.

 

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