Staatliche Förderung einer Wärmepumpe

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) - Klimaschutz lohnt sich

 

 

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

 

Anfang 2020 sind die wichtigsten gesetzlichen Richtlinien im Rahmen des Klimapaketes verabschiedet worden. Attraktive Fördersätze im Rahmen des BEG-Förderprogramms begünstigen den Einbau umweltfreundlicher Anlagen. Darüber hinaus reduziert die BEG die inhaltliche Komplexität der bisherigen Förderprogramme und macht sie damit zugänglicher und verständlicher für Antragsteller, wie z.B. Sanierer, Unternehmen oder Kommunen.

Eine Förderung je Heizsystem von bis zu 50 %1, 2, 3, 4 der förderfähigen Bruttoinvestitionskosten ist möglich. Neben dem neuen Heizsystem werden bei einer Modernisierung auch alle dafür notwendigen Nebenleistungen gefördert. Dazu gehören unter anderem Fußbodenheizungen inklusive Dämmung und Estrich, die Entsorgung der Altanlage oder die Schornsteinsanierung. Somit zahlt sich eine Investition in zukunftsfähige Technik doppelt aus: sie senkt die Energiekosten und wird finanziell vom Staat unterstützt. Mit Buderus steht Ihnen ein zuverlässiger Partner zur Seite, der Sie mit langlebigen und durchdachten Lösungen fit für die Zukunft macht.

 

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1 In Bezug auf die förderfähigen Bruttoinvestitionskosten des neuen Heizsystems (Heizgerät, Montage und dazu notwendige Nebenleistungen).
2 Davon 10 % Zuschuss für den Austausch eines Ölkessels.
3 Gilt für die gesamte Anlage.

4 Davon 5% Zuschuss für einen vollständig vorliegenden und geförderten individuellen Sanierungsfahrplan.

 

 


 

 

Das BEG vereinfacht die Förderlandschaft in Deutschland.

 

Das BEG-Förderprogramm gilt sowohl für Einzelmaßnahmen im Bestand, als auch für systemische Maßnahmen (Effizienzhaus-Förderung) in Neubau und Bestand für Wohn- und Nichtwohngebäuden. Das aktuelle BEG-Förderprogramm haben wir Ihnen in der folgenden Übersicht dargestellt:

 

Buderus Förderprogramme im Überblick

 

 

 


 

 

Übersicht Förderung Einzelmaßnahmen BEG EM:

 

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt für Einzelmaßnahmen bei 2.000 Euro (brutto) und für Maßnahmen im Bereich Heizungsoptimierung bei 300 Euro (brutto).

 

Einzelmaßnahmen zur Sanierung von Wohngebäuden (WG) und Nichtwohngebäuden (NWG) Fördersatz Fördersatz mit
Austausch Ölheizung
Fachplanung und Baubegleitung
Gebäudehülle1) Dämmung von Außenwänden, Dach, Geschossdecken und Bodenflächen, Austausch von Fenstern und Außentüren, sommerlicher Wärmeschutz 20%  
50%

 

Anlagentechnik1)

Einbau/Austausch/Optimierung von Lüftungsanlagen;
WG: Einbau - Efficiency Smart Home;
NWG: Einbau Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Raumkühlung und Beleuchtungssysteme

20%  
Heizungsanlagen1) Gas-Brennwertheizungen "Renewable Ready" 20% 20%
 

Gas-Hybridanlagen

Solarthermieanlagen

30%

30%

40%

30%

 

Wärmepumpen

Biomasseanlagen2)

Innovative Heizanlagen auf EE-Basis

EE-Hybridheizungen2)

35%

35%

35%

35%

45%

45%

45%

45%

 

Anschluss an Gebäude-/Wärmenetz

mind. 25% EE

mind. 55% EE

 

30%

35%

 

40%

45%

Heizungsoptimierung1 20%  

*1) iSFP-Bonus: Die Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm "Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude" geförderten individuellen Sanierungsfahrplanes (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5% möglich.
2) Innovationsbonus: Bei Einhaltung eines Emissionsgrenzwertes für Feinstaub von max. 2,5 mg/m2 ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5% möglich.

Die maximalen förderfähigen Kosten liegen für Sanierer und Bauherren bei 60.000 Euro pro Wohneinheit im Wohngebäude und maximal 15 Mio.€ im Nichtwohngebäude.

Außerdem können Sie von einer 5 Prozent höheren Fördersumme profitieren, indem Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) wählen. Der enthaltene Kostenanteil für den Sanierungsfahrplan ist ebenso förderfähig und wird bezuschusst im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“.

 


 

Weitere wichtige Hinweise zum BEG:

 

  • Im Neubau werden keine Einzelmaßnahmen mehr gefördert, sondern es gibt für den Neubau nur noch die Effizienzhaus-Förderung.
  • Für alle förderfähigen Wärmeerzeuger gilt die neue Anforderung, dass alle Energieverbräuche sowie alle erzeugten Wärmemengen eines förderfähigen Wärmerzeugers messtechnisch erfasst werden müssen sowie, dass alle förderfähigen Heizsysteme bis spätestens 01.01.2023 mit einer Energieverbrauchs- und Effizienzanzeige ausgestattet sein müssen. Buderus ist dafür gerüstet und heute schon BEG-ready!
  • Bei Wärmepumpen ist ab sofort das Effizienzkriterium auf ηs (ETA S) gem. Ökodesign-Richtlinie entscheidend für die Förderung. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) entfällt als Effizienzkriterium für die Förderung.
  • Bei Gas-Hybridheizungen, Biomasse- oder Wärmepumpenanlagen und EE-Hybridheizungen wird für den Austausch von Ölheizungen ein Bonus von zusätzlich 10 Prozent gewährt.

 

 

Buderus ist BEG-ready.

BEG-reday Signet

Eine neue technische Fördervoraussetzungen für Wärmeerzeuger im Rahmen der BEG EInzelmaßnahmen, wie die Erfassung der Wärmemengen und die Energieverbrauchs- und Effizienzanzeige erfüllt Buderus heute schon. Buderus ist also BEG ready!

Mehr zum BEG-ready

Die Effizienzhausförderung für Neubau und Sanierung

Familie betrachtet Broschüre

Die systemischen ganzheitlichen Maßnahmen zu einem Effizienzhaus im Neubau und in der Sanierung stellen eine attraktive Förderung dar.
Die BEG-Effizienzhausförderung (BEG WG und BEG NWG) startete am 01.07.2021. Seit Juli 2021 profitieren Sie besonders beim Einsatz von Wärmeerzeugern auf Basis von erneuerbaren Energien (z. B. Wärmepumpen). So können Sie z. B. mit dem EE-Bonus Ihre Förderung weiter erhöhen. Im Neubau ist eine Erhöhung der Förderung von 2,5 Prozentpunkten möglich (für Effizienzhaus 55/40), bei Sanierungen beträgt die Erhöhung sogar 5 Prozentpunkte.

Wichtige Info:
Die Neubauförderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird zum 1. Februar 2022 eingestellt. Anträge können noch bis zum 31.01.2022 bei der KfW gestellt werden.


Einen Überblick über die aktuell gültigen und zukünftigen Effizienzhausförderungen geben wir Ihnen hier:

 

 

Die aktuellen Fördersätze für Neubau und Sanierung

 

 

Neubau

 

Neubau Effizienzhaus-Standard nach BEG* - ab 01.07.2021 - 31.01.2022
  Wohngebäude Nichtwohngebäude
  Tilgungszuschuss Max. förderfähigen Kosten Tilgungszuschuss Max. förderfähigen Kosten
EH55 15% 120.000 € je Wohneinheit 15% 2.000 € pro m2 Nettogrundfläche (max. 30 Mio. €)
EH40 20% 20%
EH40 Plus 25% 150.000 € je Wohneinheit -
EE-Klasse + 2,5%-Pkt. + 2,5%-Pkt.
NH-Klasse + 2,5%-Pkt. + 2,5%-Pkt.
Fachplanung / Baubegleitung 50% 1-2 FH: 10.000 €
MFH: 4.000 € je WE (max. 40.000 €)
50% 10 € je m2 (max. 40.000 €)
Nachhaltigkeitszertifizierung

 

 

Neubau Effizienzhaus-Standard nach BEG* - ab 01.02.2022
  Wohngebäude Nichtwohngebäude
  Tilgungszuschuss Max. förderfähigen Kosten Tilgungszuschuss Max. förderfähigen Kosten
EH40 20% 120.000 € je Wohneinheit 20% 2.000 € pro m2 Nettogrundfläche (max. 30 Mio. €)
EH40 Plus 25% 150.000 € je Wohneinheit -
EE-Klasse + 2,5%-Pkt. + 2,5%-Pkt.
NH-Klasse + 2,5%-Pkt. + 2,5%-Pkt.
Fachplanung / Baubegleitung 50% 1-2 FH: 10.000 €
MFH: 4.000 € je WE (max. 40.000 €)
50% 10 € je m2 (max. 40.000 €)
Nachhaltigkeitszertifizierung

* Als Zuschuss- oder Kreditförderung (inkl. Tilgungszuschuss) möglich

 

 

 

 

Sanierung

 

 

Sanierung Effizienzhaus-Standard nach BEG* – ab 01.07.2021
  Wohngebäude Nichtwohngebäude
  Tilgungszuschuss Max. förderfähigen Kosten Tilgungszuschuss Max. förderfähigen Kosten
Denkmal 25% 120.000 € je Wohneinheit 25% 2.000 € pro m2 Nettogrundfläche (max. 30 Mio. €)
EH100 27,5% 27,5%
EH85 30% -
EH70 35% 35%
EH55 40% 40%
EH40 45% 45%
EE-Klasse + 5%-Pkt. 150.000 € je Wohneinheit + 5%-Pkt.
NH-Klasse - + 5%-Pkt.
Fachplanung / Baubegleitung 50% 1-2 FH: 10.000 €
MFH: 4.000 € je WE (max. 40.000 €)
50% 10 € je m2 (max. 40.000 €)
Nachhaltigkeitszertifizierung

* iSFP-Bonus: Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplanes (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 % möglich.

 

 

Was sind förderfähige Kosten?

Buderus Info Icon

Folgende tatsächlich entstandene Kosten können für die Förderung angesetzt werden:

 

  • Anschaffungskosten für die neue Heizung, Kosten der Installation, Einstellung und Inbetriebnahme der neuen Heizung

  • Folgende notwendige Maßnahmen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Installation und Inbetriebnahme der neuen Heizung:

  • Deinstallation und Entsorgung der Altanlage inkl. ggf. Tanks

  • Optimierung des Heizungsverteilsystems (Anschaffung und Installation von Flächenheizkörpern, Verrohrung, Hydraulischer Abgleich, Einstellen der Heizkurve etc.)

  • notwendige Wanddurchbrüche

  • Erdbohrungen zur Erschließung der Wärmequelle bei Wärmepumpen

  • Schornsteinsanierung

  • Anschaffung und Installation von Speichern bzw. Pufferspeichern

  • Kosten für die Errichtung eines Staubabscheiders oder einer Einrichtung zur Brennwertnutzung bei Biomasseanlagen

  • Ausgaben für die Einbindung von Experten für die Fachplanung und Baubegleitung des Einbaus der geförderten Anlage

 

Ein Infoblatt zu den förderfähigen Kosten steht auf der BAFA-Homepage zum Download bereit. Hier erhalten Sie außerdem ein allgemeines Merkblatt zur Antragstellung.

 

 

Keinen Vorteil verpassen mit dem Förderservice.

 

Die Förderungsprogramme sind komplex und die Möglichkeiten, eine Förderung zu beantragen, vielfältig. Um ein Maximum der Zuschüsse herauszuholen, unterstützt Sie der Förderservice von Buderus in Kooperation mit der febis Service GmbH. Mehr dazu finden Sie im Buderus Förderservice oder unter der Förderhotline: (06190) 9263-492.5
 

Zum Buderus  Förderservice

 

 

 

 

Mit Rat und Tat an Ihrer Seite.

Alles über die optimale Heizsystemlösung für jeden Anwendungsfall, die maximale Förderung und Regelungen des Klimapakets unter der kostenlosen Beratungshotline: 0800 0 2030 004.

4 Die Mitarbeiter der Beratungshotline sind montags bis freitags zwischen 7 und 19 Uhr für Sie erreichbar.
5 Die Mitarbeiter der Förderhotline sind montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr für Sie erreichbar.

 

 

Häufig gestellte Fragen zum Klimapaket

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