Zuletzt aktualisiert am: 13.08.2026
Die Kosten für eine Wärmepumpe erscheinen zunächst hoch. Bei guter Planung und fachgerechter Installation können sich die anfänglichen Investitionskosten jedoch durch die langfristig vergleichsweise niedrigen Betriebskosten relativieren. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Kosten einer Wärmepumpe, die Preise für Anschaffung und Installation, die laufenden Strom- und Wartungskosten sowie Möglichkeiten, die Gesamtkosten durch Förderungen und einen effizienten Betrieb zu reduzieren.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Die Anschaffungskosten für Wärmepumpen inklusive Installation liegen je nach Wärmepumpenart, Leistung und Gebäude häufig bei etwa 20.000 bis 40.000 €.
- Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in vielen Fällen die kostengünstigste Variante, da keine zusätzliche Erschließung der Wärmequelle erforderlich ist.
- Bei Erdwärme- und Grundwasser-Wärmepumpen können zusätzliche Kosten für Bohrungen, Brunnen oder andere Erschließungsmaßnahmen entstehen.
- Für den Einbau einer Wärmepumpe können unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Förderungen von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich sein.
- Die laufenden Kosten einer Wärmepumpe hängen insbesondere vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Jahresarbeitszahl und dem Strompreis ab.
- Ob und wann sich eine Wärmepumpe wirtschaftlich rechnet, lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend sind die individuellen Investitions- und Betriebskosten.
Hinweis: Die genannten Preise sind Richtwerte und können je nach Region, Gebäude, Wärmepumpenart, Leistung und Installationsaufwand deutlich variieren. Für eine genaue Kostenberechnung ist ein individuelles Angebot eines Fachbetriebs erforderlich.
Überblick: Diese Kosten verursachen Wärmepumpen.
Die Gesamtkosten von Wärmepumpen setzen sich in der Regel aus mehreren Positionen zusammen:
- Anschaffungskosten: Preis der Wärmepumpe und weiterer erforderlicher Komponenten
- Installationskosten: Montage, hydraulischer und elektrischer Anschluss sowie Inbetriebnahme
- Erschließungskosten: insbesondere bei Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen
- Kosten für notwendige Anpassungen: beispielsweise an Heizflächen, Elektroinstallation oder Aufstellort
- Demontage und Entsorgung: Entfernung und fachgerechte Entsorgung der bestehenden Heizungsanlage
- Betriebskosten: insbesondere die Kosten für den benötigten Wärmepumpenstrom
- Wartungskosten: regelmäßige Wartung und gegebenenfalls Reparaturen
Diesen Investitions- und Betriebskosten können staatliche Förderungen und geringere laufende Heizkosten gegenüberstehen. Wie wirtschaftlich eine Wärmepumpe ist, hängt deshalb immer von der individuellen Situation ab.
Hinweis: Insbesondere in Altbauten kann es sinnvoll sein, vor der Installation die Dämmung und das Wärmeverteilsystem zu prüfen. Eine Wärmepumpe kann auch mit Heizkörpern effizient betrieben werden. Entscheidend sind unter anderem eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur und eine passende Dimensionierung.
Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber zu Wärmepumpen im Altbau .
Wärmepumpenkosten für Anschaffung, Erschließung und Installation.
Die Kosten für eine Wärmepumpe variieren je nach genutzter Technik, benötigter Leistung und den baulichen Voraussetzungen.
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in vielen Fällen die günstigste Variante. Für eine Wärmepumpe inklusive Installation können bei einem Einfamilienhaus grob 20.000 bis 35.000 € anfallen. Eine zusätzliche Erschließung der Wärmequelle ist nicht erforderlich: Die Außeneinheit wird im Freien aufgestellt und mit der Inneneinheit verbunden.
Erdwärmepumpen beziehungsweise Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme aus dem Erdreich. Neben den Kosten für die Wärmepumpe und Installation entstehen Kosten für die Erschließung, beispielsweise durch Erdkollektoren oder Erdsonden mittels Erdwärmebohrung . Je nach Verfahren und Grundstück können die Gesamtkosten deshalb höher ausfallen.
Wünschen Sie ein persönliches Angebot, dann helfen Ihnen unsere Experten für Erdwärmebohrung gern weiter.
Grundwasserwärmepumpen nutzen das Grundwasser als Wärmequelle. Dafür sind entsprechende Brunnen und je nach Standort weitere Erschließungsmaßnahmen erforderlich. Neben höheren Investitionskosten können außerdem behördliche Genehmigungen notwendig sein.
Möchten Sie einen günstigen Wärmepumpen-Stromtarif anstelle des herkömmlichen Hausstroms für den Betrieb nutzen, kann ein separater Stromzähler erforderlich sein. Dabei entstehen zusätzliche einmalige und laufende Kosten. Ob sich ein eigener Wärmepumpentarif lohnt, hängt vom individuellen Stromverbrauch und den jeweiligen Tarifbedingungen ab.
Buderus Kow-How: Wärmepumpen im Neubau.
Welche Wärmepumpe für Sie am günstigsten ist, hängt vom Gebäude, von der gesamten Heizungsanlage und von den persönlichen Ansprüchen ab. In diesem Video zeigen wir Anschaffungskosten verschiedener Buderus Wärmepumpen im Vergleich.Unterschiedliche Wärmepumpen und Kosten im Vergleich.
| Wärmepumpen-Art | Luft-Wasser-Wärmepumpe | Erdwärmepumpe mit Erdkollektor | Erdwärmepumpe mit Erdsonde | Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasserwärmepumpe) |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | 8.200 – 22.000 € | 13.500 – 19.000 € | 13.500 – 19.000 € | 12.000 – 20.000 € |
| Installationskosten | ca. 8. 000 – 12.000 € | ca. 8.000 – 12.000 € | ca. 8.000 – 12.000 € | ca. 5.000 – 10.000 € |
| Erschließungskosten | 2.000 € | 2.000 – 5.000 € | 9.000 – 30.000 € | 5.000 – 15.000 € |
| Gesamtkosten | 20.000 – 35.000 € | 25.000 – 40.000 € | 27.000 – 50.000 € | 30.000 – 45.000 € |
Hinweis: Die genannten Richtwerte beziehen sich auf Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser und umfassen die Gesamtkosten für Anschaffung, Installation und gegebenenfalls Erschließung. Die Angaben verstehen sich vor Abzug einer möglichen staatlichen Förderung. Die tatsächlichen Kosten können je nach Gebäude, Leistung, Region und Installationsaufwand abweichen.
Erfahren Sie bei Buderus mehr zu den Kosten für eine Luft-Wärmepumpe und den Kosten für Erdwärmepumpen .
Wärmepumpenkosten im laufenden Betrieb.
Die laufenden Kosten einer Wärmepumpe bestehen hauptsächlich aus Strom- und Wartung skosten. Wie hoch die Stromkosten ausfallen, hängt vor allem vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Effizienz der Wärmepumpe und dem Strompreis ab.
Um den Stromverbrauch abzuschätzen, müssen Sie zunächst wissen, wie viel Heizenergie und Energie für die Warmwasserbereitung Ihr Zuhause benötigt. Der tatsächliche Wärmebedarf hängt unter anderem von der Größe, dem energetischen Zustand und der Dämmung des Gebäudes ab.
Eine wichtige Kennzahl ist die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe . Sie beschreibt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe im Verhältnis zum eingesetzten Strom über ein Jahr erzeugt. Je höher die JAZ, desto effizienter arbeitet die Anlage.
Rechenbeispiel: Stromkosten einer Wärmepumpe.
Ein Einfamilienhaus benötigt beispielsweise 16.000 kWh Wärme pro Jahr. Erreicht die Wärmepumpe eine JAZ von 4, benötigt sie dafür rund 4.000 kWh Strom.
Bei einem angenommenen Strompreis von 30 ct/kWh ergibt sich folgende Rechnung:
4.000 kWh × 0,30 € = 1.200 € Stromkosten pro Jahr
Das Beispiel dient lediglich zur Orientierung. Der tatsächliche Stromverbrauch kann abhängig von Gebäude, Wärmepumpe, Warmwasserbedarf, Vorlauftemperatur und individuellem Nutzerverhalten deutlich abweichen. Mit dem Heizlastrechner des Bundesverbands Wärmepumpe e. V. können Sie Ihre ungefähre Heizlast ermitteln.
Tipp: In unserem Ratgeber können Sie sich zusätzlich genau über den Stromverbrauch von Wärmepumpen informieren.
Was kostet die Wartung einer Wärmepumpe?
Wärmepumpen sind vergleichsweise wartungsarm. Die regelmäßige Wartung hilft dabei, einen effizienten und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Als grobe Orientierung können etwa 150 bis 300 € pro Jahr für die Wartung anfallen. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Gerät, Wartungsumfang und Fachbetrieb ab.
Stromkosten verschiedener Wärmepumpenheizungen im Vergleich.
Die Stromkosten verschiedener Wärmepumpenheizungen sollen hier anhand von Beispielrechnungen verdeutlicht werden.
Angenommene Grundlagen:
- durchschnittlicher Einfamilienhaushalt
- Wärmeverbrauch von 10.000 kWh jährlich, davon 60 % Heizung und 40 % Warmwasser
- durchschnittlicher Strompreis: 30 ct/kWh
| Art der Wärmepumpe | durchschnittliche JAZ | Kosten für Heizung pro Jahr | Kosten für Warmwasser pro Jahr | Kosten pro Jahr insgesamt |
|---|---|---|---|---|
| Luft-Luft-Wärmepumpe | 2,5 | (6.000/2,5) * 0,30 = 720 € | (4.000/2,5) * 0,30 = 480 € | 1.200 € |
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | 3 | (6.000/3) * 0,3 = 600 € | (4.000/3) * 0,3 = 400 € | 1.000 € |
| Erdwärmepumpe mit Erdkollektor | 3,5 | (6.000/3,5) * 0,3 = ca. 515 € | (4.000/3,5) * 0,3 = ca. 340 € | ca. 855 € |
| Erdwärmepumpe mit Erdsonde | 4 | (6.000/4) * 0,3 = 450 € | (4.000/4) * 0,3 = 300 € | 750 € |
| Grundwasserwärmepumpe | 4,5 | (6.000/4,5) * 0,3 = 400 € | (4.000/4,5) * 0,3 = ca. 267 € | ca. 667 € |
(Die Werte dienen ausschließlich als Rechenbeispiel. Die tatsächlichen Stromkosten hängen von der Effizienz der jeweiligen Anlage, dem Gebäude und dem individuellen Strompreis ab.)
Tipp: Noch günstiger fällt die Bilanz aus, wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage samt Batteriespeicher versorgen können: Tagsüber sammelt die PV-Anlage Solarenergie und lädt den Speicher, abends nutzt Ihre Wärmepumpe den Strom, um Heizung und Warmwasser bereitzustellen.
Welches Heizsystem eignet sich für Sie am besten?
Welches Heizsystem passt zu Ihrem Gebäude? Der Buderus SystemCheck berücksichtigt Ihren Gebäudetyp und Ihre individuellen Anforderungen und hilft Ihnen dabei, eine passende Heizlösung zu finden. Beantworten Sie unkompliziert einige Fragen und erhalten Sie eine auf Ihre Situation abgestimmte Empfehlung.
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?
Ob sich die Anschaffung einer Wärmepumpe lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Anschaffungskosten, Förderung, Wärmebedarf, Strompreis und Effizienz der Wärmepumpe.
Folgende Faktoren beeinflussen die Wirtschaftlichkeit besonders:
- Planung und Dimensionierung: Eine passend dimensionierte Wärmepumpe arbeitet effizient und vermeidet unnötige Investitions- und Betriebskosten.
- Jahresarbeitszahl: Je höher die JAZ, desto mehr Wärme erzeugt die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom.
- Vorlauftemperatur: Niedrige Vorlauftemperaturen verbessern die Effizienz der Wärmepumpe. Große Heizflächen wie Fußbodenheizungen oder ausreichend dimensionierte Heizkörper können dabei helfen.
- Zustand des Gebäudes: Dämmung und energetischer Zustand beeinflussen den Wärmebedarf.
- Wärmequelle: Erdreich und Grundwasser bieten vergleichsweise konstante Temperaturen. Luft-Wasser-Wärmepumpen können dagegen ohne zusätzliche Erschließung installiert werden.
- Strompreis: Ein passender Stromtarif kann die laufenden Kosten reduzieren.
- Photovoltaik: Mit einer eigenen Photovoltaikanlage lässt sich ein Teil des benötigten Stroms selbst erzeugen.
- Wartung: Regelmäßige Wartung unterstützt einen effizienten und zuverlässigen Betrieb.
Kosten einer Wärmepumpe senken: Diese Förderungen gibt es.
Für den Einbau einer Wärmepumpe in einem bestehenden Wohngebäude können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) genutzt werden. Die Grundförderung beträgt 30 % der förderfähigen Kosten. Je nach persönlichen Voraussetzungen können weitere Boni hinzukommen. Insgesamt sind Förderungen von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich. Die konkrete Förderhöhe hängt von der Immobilie, dem Vorhaben und den persönlichen Voraussetzungen ab.
Hinweis: Seit dem 21.07.2026 gelten neue BEG-Förderbedingungen. Auch die gesetzlichen Vorgaben für Heizungen haben sich mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) geändert. Informieren Sie sich daher vor der Planung und Antragstellung über die aktuell geltenden Förderbedingungen und gesetzlichen Anforderungen.
Buderus Förderrechner
Unser Förderrechner zeigt Ihnen schnell welche staatliche Förderung Sie beim Wechsel auf eine Logatherm Wärmepumpe von Buderus erhalten könnten.
Fazit: Kosten und Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe.
Die Kosten für eine Wärmepumpe liegen je nach Technik, Leistung und Gebäude häufig im mittleren fünfstelligen Bereich. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in vielen Fällen die kostengünstigste Variante, während Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen zusätzliche Kosten für die Erschließung verursachen können.
Für die Wirtschaftlichkeit sind jedoch nicht nur die Anschaffungskosten entscheidend. Förderung, Stromverbrauch, Jahresarbeitszahl, Wärmebedarf und bauliche Voraussetzungen bestimmen maßgeblich die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer. Wenn Sie eine Wärmepumpe kaufen möchten, sollten Sie deshalb die Investitions- und Betriebskosten gemeinsam betrachten und sich ein individuelles Angebot von einem Fachbetrieb erstellen lassen. Finden Sie hier direkt die Experten in Ihrer Nähe .
Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation je nach Wärmepumpenart, Leistung und baulichen Voraussetzungen häufig etwa 20.000 bis 40.000 €. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in vielen Fällen die kostengünstigste Variante. Bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen können zusätzliche Kosten für die Erschließung der Wärmequelle entstehen. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem vom Gebäude, Wärmebedarf, Installationsaufwand und der gewählten Wärmepumpenart ab. Mögliche Förderungen können die Investitionskosten deutlich reduzieren. Wie wirtschaftlich eine Wärmepumpe arbeitet, hängt unter anderem von ihrem Stromverbrauch, der Jahresarbeitszahl (JAZ), dem Wärmebedarf des Gebäudes und den jeweiligen Energiepreisen ab. Die JAZ gibt an, wie viel Wärme eine Wärmepumpe über ein Jahr aus einer Kilowattstunde Strom erzeugt. Je höher die JAZ, desto effizienter arbeitet die Anlage. Wärmepumpen können sowohl in Neubauten als auch in vielen Bestandsgebäuden effizient betrieben werden. Im Neubau bieten eine gute Dämmung und niedrige Vorlauftemperaturen häufig günstige Voraussetzungen. Auch im Altbau ist der Betrieb möglich, wenn die Wärmepumpe passend dimensioniert wird und das Gebäude beziehungsweise Wärmeverteilsystem geeignete Voraussetzungen bietet. Ob sich eine Wärmepumpe wirtschaftlich lohnt, sollte anhand der individuellen Investitions- und Betriebskosten sowie möglicher Förderungen geprüft werden. Eine fachgerechte Planung und Beratung durch einen Fachbetrieb ist dabei entscheidend. Nicht ganz. Eine Wärmepumpe ist das zentrale Gerät, das Umweltwärme zum Heizen und gegebenenfalls zur Warmwasserbereitung nutzbar macht. Eine Wärmepumpenheizung umfasst zusätzlich das gesamte Heizsystem, also beispielsweise Wärmeverteilung, Heizkörper oder Fußbodenheizung, Warmwasserspeicher und weitere Komponenten. Im Alltag werden die Begriffe jedoch häufig synonym verwendet. Wenn Sie eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombinieren, entstehen zusätzliche Investitionskosten für die PV-Anlage und gegebenenfalls einen Batteriespeicher. Die Kosten hängen unter anderem von der Größe der Photovoltaikanlage, der Leistung der Wärmepumpe und der gewünschten Speicherkapazität ab. Als grobe Orientierung können für eine Photovoltaikanlage am Einfamilienhaus inklusive Installation mehrere Tausend bis über 10.000 € anfallen; ein Batteriespeicher verursacht zusätzliche Kosten. Durch selbst erzeugten Solarstrom können Sie einen Teil des Strombedarfs Ihrer Wärmepumpe selbst decken und dadurch die laufenden Stromkosten reduzieren. Überschüssiger Strom kann je nach den geltenden gesetzlichen Voraussetzungen in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Ob sich ein Batteriespeicher wirtschaftlich lohnt, hängt unter anderem vom Stromverbrauch, der PV-Anlagengröße und dem Eigenverbrauch. Die Gesamtkosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung hängen unter anderem von der Größe des Gebäudes, der benötigten Leistung und dem Zustand des bestehenden Heizsystems ab. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Installation können bei einem Einfamilienhaus grob 20.000 bis 35.000 € anfallen. Für eine neue Fußbodenheizung kommen je nach System und baulichen Voraussetzungen zusätzliche Kosten hinzu. Eine Fußbodenheizung ist für den Betrieb einer Wärmepumpe nicht zwingend erforderlich. Auch ausreichend dimensionierte Heizkörper können mit einer Wärmepumpe effizient betrieben werden. Entscheidend sind insbesondere eine passende Dimensionierung und möglichst niedrige Vorlauftemperaturen. Die Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe hängen stark von der Wärmepumpenart und den baulichen Voraussetzungen ab. Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe können die Installationskosten beispielsweise mehrere Tausend Euro betragen. Bei Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen kommen zusätzlich Kosten für die Erschließung der Wärmequelle hinzu. Ein individuelles Angebot des Fachbetriebs berücksichtigt neben der Montage auch notwendige Anpassungen, die Demontage der alten Heizung und weitere Nebenarbeiten.Häufig gestellte Fragen zu den Kosten von Wärmepumpen