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Ratgeber Heizungen

Solarheizung mit Buderus Systemkompetenz: Solarenergie fürs Heizen nutzen.

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KI-generierte Zusammenfassung
Die Nutzung von Solarenergie für das Heizen und die Warmwasserbereitung gewinnt zunehmend an...

Die Nutzung von Solarenergie für das Heizen und die Warmwasserbereitung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Buderus bietet zwei Haupttechnologien an: Solarthermie und Photovoltaik in Kombination mit Wärmepumpen. Solarthermie nutzt die Sonnenstrahlung direkt zur Wärmeerzeugung, während Photovoltaik elektrischen Strom erzeugt, der dann eine Wärmepumpe antreibt. Beide Systeme haben ihre Vorzüge und können je nach individuellen Bedürfnissen und Gebäudetypen ausgewählt werden.

Solarthermieanlagen können bis zu 100 Prozent des Warmwasserbedarfs im Sommer decken, während Photovoltaikanlagen eine flexible Nutzung des erzeugten Stroms ermöglichen. Buderus bietet modulare Systemlösungen, die eine schrittweise Anpassung und Erweiterung der Heizsysteme ermöglichen. Die Investitionskosten variieren je nach System und können durch Förderungen gesenkt werden.

Ein Energiemanagementsystem optimiert die Nutzung des Solarstroms und steigert die Effizienz der Wärmepumpe. Die Wahl zwischen den Technologien hängt von Faktoren wie der bestehenden Heizung, den Zukunftsplänen und der verfügbaren Dachfläche ab. Buderus unterstützt Kunden bei der Planung und Installation, um die bestmögliche Lösung für jedes Zuhause zu finden.

Zuletzt geändert am: 07.09.2026

Solarenergie ist eine unerschöpfliche, kostenlose Energiequelle, die von immer mehr Privathaushalten für das Heizen und die Warmwasserbereitung genutzt wird. Zwei technische Wege stehen dafür zur Verfügung: die direkte Wärmeerzeugung durch Solarthermie und die indirekte Nutzung über Photovoltaik in Kombination mit einer Wärmepumpe. Beide Ansätze haben ihre Stärken und eignen sich für fast alle Gebäudearten. Zugleich kann sich je nach individuellen Wohnbedingungen und Anforderungen die eine Technologie gegenüber der anderen mehr lohnen.

Im Ratgeber erfahren Sie, wie Sie eine Solarheizung umsetzen lassen können und wie die modulare Systemkompetenz von Buderus Ihnen dabei hilft, die bestmögliche Lösung für Ihr Zuhause zu finden.

Wie Sie Solarenergie zum Heizen nutzen können.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, um mit Sonnenenergie zu heizen:

  1. Solarthermie nimmt Strahlungswärme auf, die Sie für die Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung nutzen.
  2. Photovoltaik erzeugt auf emissionsfreie Weise elektrischen Strom aus Sonnenlicht, der wiederum eine effiziente, mit reiner Umweltenergie arbeitende Wärmepumpe antreibt.

Der entscheidende Unterschied liegt in der „Verarbeitung“ der Sonnenstrahlung: Solarthermie liefert ausschließlich Wärme, die Sie direkt nutzen oder in einem Pufferspeicher bevorraten. Photovoltaik erzeugt universell einsetzbaren Strom, den Sie nicht nur für die Heizung verwenden, sondern auch für Haushaltsgeräte, Beleuchtung oder das Laden Ihres Elektrofahrzeugs. Ein Stromspeicher macht den Solarstrom auch abends und nachts verfügbar.

Beide Technologien lassen sich bestens miteinander kombinieren oder mit anderen Heizsystemen ergänzen. Welcher Ansatz für Sie der richtige ist, hängt von Ihrem Gebäudetyp, Ihrer bestehenden Heizung, der verfügbaren Dachfläche und Ihren Prioritäten ab – etwa ob Sie vor allem Heizkosten senken, möglichst autark werden oder flexibel bleiben möchten. Mehr darüber erfahren Sie im Abschnitt „Welches System passt zu Ihrem Gebäude?“.

Solarthermie: Direkte Wärmeerzeugung aus Sonnenenergie

Bei der Solarthermie fangen Solarkollektoren auf Ihrem Dach die Wärmestrahlung der Sonne ein und erhitzen eine Solarflüssigkeit, die in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Diese Flüssigkeit – meist ein Wasser-Glykol-Gemisch – transportiert die Wärme über eine Solarstation zu einem Wärmetauscher, der die Energie an einen Warmwasserspeicher abgibt. Von dort steht die Wärme für Ihre Trink- und Brauchwasserbereitung sowie bei größeren Anlagen auch zur Heizungsunterstützung bereit.

Kleinere Solarthermieanlagen beschränken sich auf die effiziente Warmwasserbereitung und decken im Sommer bis zu 100 Prozent des Warmwasserbedarfs ab. Für einen Vier-Personen-Haushalt genügen dafür etwa 5 bis 6 Quadratmeter Kollektorfläche und ein Speicher mit rund 300 bis 400 Litern Volumen. Die Investitionskosten liegen bei etwa 4.000 bis 10.000 € inklusive Installation.

Größere Kombianlagen zur Warmwasserbereitung plus Heizungsunterstützung benötigen mehr Fläche – typischerweise 8 bis 12 Quadratmeter Kollektoren – und einen Pufferspeicher mit 700 bis 1.000 Litern. Sie können in der Heizperiode etwa 25 Prozent des gesamten Wärmebedarfs (Heizung und Warmwasser) decken. Die Kosten betragen etwa 8.000 bis 13.000 €.

Praxisbeispiel: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus mit Gasheizung installiert eine Solarthermieanlage für die Warmwasserbereitung mit 6 Quadratmetern Flachkollektoren und einem 400-Liter-Speicher. Im Sommerhalbjahr übernimmt die Anlage die komplette Warmwasserbereitung, sodass die Gasheizung ausgeschaltet bleiben kann, in der kalten Jahreszeit fällt die Wärmeproduktion der Solarthermieanlage dafür deutlich geringer aus. Über das gesamte Jahr gerechnet spart die Familie so etwa 60 Prozent der Energie für Warmwasser ein. Die Anlage amortisiert sich bei den aktuellen Gaspreisen nach etwa 12 bis 15 Jahren.

Photovoltaik mit Wärmepumpe: Indirektes Heizen mit Solarstrom.

Die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe funktioniert grundlegend anders als Solarthermie: Photovoltaikmodule auf Ihrem Dach erzeugen elektrischen Strom, mit dem Sie die Wärmepumpe betreiben. Diese nutzt Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und hebt sie auf ein für die Heizung nutzbares Temperaturniveau. Moderne Wärmepumpen erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom etwa 3 bis 5 Kilowattstunden Wärme – also das Drei- bis Fünffache dessen, was Gas- und Ölheizungen erreichen.

Der große Vorteil dieser Kombination (bzw. von Photovoltaik im Allgemeinen) liegt in der Flexibilität: Der Solarstrom lässt sich nicht nur für die Heizung verwenden, sondern auch für alle anderen Stromverbraucher im Haushalt. Mit einem Stromspeicher steht der tagsüber erzeugte Strom auch abends und nachts zur Verfügung.

EMS ist der Schlüssel zu maximaler Effizienz

Besonders wirtschaftlich wird diese Kombination durch ein Energiemanagementsystem (EMS) wie den Buderus MyEnergyMaster. Es steuert beispielsweise die Wärmepumpe unter Berücksichtigung von Wetterprognosen so, dass sie bevorzugt dann läuft, wenn viel Solarstrom verfügbar ist. Die Wärmepumpe heizt in dem Fall mittags einen Pufferspeicher auf, um dessen Wärme abends für das Heizen bereitzustellen. Zudem sorgt ein EMS dafür, dass die Wärmepumpe möglichst selten mit Netzstrom und oft mit im Speicher bevorratetem Strom läuft. Dadurch steigert die intelligente Steuerung eines EMS die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe deutlich und verbessert gleichzeitig den solaren Eigenverbrauch erheblich.

Mit einem gut abgestimmten System aus Photovoltaik, Wärmepumpe und Stromspeicher sind Autarkiegrade um 70 Prozent realistisch. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte Ihres gesamten Strombedarfs – für Heizung, Warmwasser und Haushalt – decken Sie aus eigener Erzeugung. Eine selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom kostet Sie nur etwa 12 Cent (Stromgestehungskosten, die sich aus der Investition in die PV-Anlage ergeben); gegenüber dem Netzbezug (Kosten von derzeit 30 ct/kWh) sowie der Einspeisevergütung (Einnahmen von unter 8 Ct/kWh) lohnt sich der Eigenverbrauch also deutlich mehr.

Welches System passt zu Ihrem Gebäude …

… abhängig von der bestehenden Heizung

Die Entscheidung zwischen Solarthermie und einer Photovoltaik-Wärmepumpe-Kombination hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn Sie eine relativ neue, reibungslos funktionierende Gas- oder Ölheizung besitzen und diese noch etwa 10 Jahre nutzen möchten, ist eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung eine sinnvolle Ergänzung. Sie entlastet die Heizung im Sommer vollständig und senkt Ihren Brennstoffverbrauch spürbar.

 

… abhängig von ihren Zukunftsplänen

Planen Sie dagegen fest mit einem Austausch Ihrer Heizung oder bauen Sie neu, spricht vieles für die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe. Photovoltaik ist flexibler, zukunftssicherer und eine sinnvolle Wahl, wenn Sie perspektivisch auch ein Elektrofahrzeug laden möchten. Die universelle Nutzbarkeit des Solarstroms macht den Unterschied: Während Solarthermie ausschließlich Wärme liefert, versorgt Photovoltaik alle elektrischen Verbraucher.

 

… abhängig vom Dach

Auch die verfügbare Dachfläche, deren Konstruktionsart und Ausrichtung spielen eine Rolle. Solarthermie benötigt zwar weniger Fläche für die reine Warmwasserbereitung (4 bis 6 Quadratmeter), erzielt aber auch nur einen ganz spezifischen Zweck. Eine Photovoltaikanlage braucht mehr Platz auf dem Dach, liefert dafür aber Energie für vielfältige Zwecke. Zudem sollten Sie mit einem Buderus Berater vor Ort besprechen, was sich beispielsweise bei einem Süd- oder Westdach, einem Sattel- oder Flachdach usw. am ehesten anbietet.

 

… abhängig von Ihrem Budget

Übergangs- und Hybridlösungen sind ebenfalls möglich: Sie können beispielsweise heute bereits eine kostengünstige kleine Solarthermieanlage für die Unterstützung bei der Warmwasserbereitung Ihrer bestehenden Gasheizung installieren lassen und in einigen Jahren Photovoltaik für Haushaltsstrom und eine Wärmepumpe hinzufügen. Mit modularen Buderus Systemkomponenten ist eine schrittweise, auf Ihre Bedürfnisse angepasste Modernisierung und Erweiterung Ihres Heiz- und Energiesystems problemlos umsetzbar.

Buderus Systemkompetenz: Modulare Komponenten für Ihre Solarheizung.

Buderus bietet Ihnen für beide Wege – Solarthermie und Photovoltaik mit Wärmepumpe – aufeinander abgestimmte Systemlösungen. Das Produktportfolio umfasst thermische Solarkollektoren und Solarmodule, Solarstationen, Warmwasserspeicher, Pufferspeicher, Wärmepumpen, Stromspeicher und die Logavolt Wallbox zum Laden von Elektrofahrzeugen.

Der zentrale Vorteil der Buderus Systemkompetenz liegt in der Modularität, der durchdachten Regelungstechnik und der intelligenten Vernetzung: Der Energiemanager MyEnergyMaster steuert alle Komponenten zentral und optimiert die Energieflüsse in Ihrem Haus. Das System erkennt, wann Ihre Photovoltaikanlage viel Strom produziert, und nutzt diesen bevorzugt für die Wärmepumpe, den Stromspeicher oder die Wallbox. So maximieren Sie Ihre Eigenstromnutzung und minimieren teure Netzbezüge.

Wie solche Systemlösungen in der Praxis funktionieren, zeigen zahlreiche Buderus Referenzanlagen im Bereich Solartechnik. Dort sehen Sie, wie Buderus Komponenten die Energieversorgung von unterschiedlichsten Gebäuden modernisiert haben – von der reinen Warmwasserbereitung bis zum nahezu autarken Energiesystem.

Kosten und Wirtschaftlichkeit der Solarheizung

Die Investitionskosten für eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung liegen bei etwa 4.000 bis 10.000 €, für Anlagen mit Heizungsunterstützung bei 8.000 bis 13.000 €. Die Amortisationszeit beträgt – Förderungen berücksichtigt – typischerweise 10 bis 15 Jahre.

Ein System aus Photovoltaik (10 kWp), Wärmepumpe, Stromspeicher (10 kWh) und Energiemanagement kostet etwa 32.000 bis 50.000 €. Insbesondere bei Wärmepumpen fallen die Preise je nach Art und Leistungsklasse teils sehr unterschiedlich aus. Durch die vielfältige Nutzung des Solarstroms, verfügbare Förderungen und die langfristigen Einsparungen amortisieren sich selbst derlei hohe Investitionen jedoch meist in deutlich weniger als 20 Jahren – bei steigenden Strompreisen entsprechend schneller.

 

Vielfältige Förderungen senken die Investitionskosten

Sowohl für Photovoltaik als auch Solarthermie stehen Fördermittel zur Verfügung. Solarthermieanlagen zur Heizungsunterstützung werden über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst. Für den Austausch konventioneller Heizsysteme gegen Wärmepumpen erhalten Sie ebenfalls attraktive Förderungen, während Photovoltaikanlagen und Stromspeicher seit 2023 von der Mehrwertsteuer befreit sind und Sie für eingespeisten Strom die staatliche Einspeisevergütung erhalten. Detaillierte Informationen zu allen Fördermöglichkeiten finden Sie auf der Übersichtsseite zum BEG.

Wenn Sie Unterstützung bei der Beantragung einer Förderung wünschen, können Sie unseren Buderus Förderservice in Anspruch nehmen. So ist sichergestellt, dass sie keine Fördervorteile verpassen.

Für die optimale, zukunftssichere Planung und fachgerechte Installation stehen Ihnen die Buderus Fachbetriebe in Ihrer Nähe zur Seite. Unsere qualifizierten Partnerbetriebe beraten Sie unverbindlich zu den passenden Systemlösungen. Nach der Montage stehen sie für die regelmäßige Wartung zur Verfügung. 

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