Zuletzt geändert am: 07.10.2026
Sonnenlicht ist eine Energiequelle, die sich nie erschöpft und nichts kostet. Wir machen sie uns auf verschiedene Weisen nutzbar: Sehr bekannt ist die Photovoltaik, die mithilfe von PV-Modulen Sonnenenergie in elektrischen Strom umwandelt. Eine etwas weniger bekannte, aber besonders effiziente Art, die Energie der Sonne zu nutzen, ist die Solarthermie, also die Umwandlung in Heizenergie.
Wie funktioniert Solarthermie?
Eine thermische Solaranlage funktioniert mit Solarkollektoren auf dem Dach. Das Grundprinzip ist einfach:
- Sonnenstrahlung trifft auf die Solarkollektoren und erwärmt dort eine Trägerflüssigkeit – ein frostsicheres Gemisch aus Wasser und Glykol, das auch im Winter nicht einfriert.
- Die Solarflüssigkeit zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf zwischen den Kollektoren und einem Wärmetauscher im Solarspeicher. Sobald die Kollektoren wärmer sind als das Wasser im Speicher, schaltet die Solarstation automatisch die Umwälzpumpe ein.
- Die erhitzte Solarflüssigkeit strömt zum Speicher, gibt ihre Wärme über den Wärmetauscher an das Trinkwasser oder Heizungswasser ab und fließt abgekühlt zurück zu den Kollektoren, um erneut erwärmt zu werden.
- Die gespeicherte Wärme steht dann für die Warmwasserbereitung oder, bei entsprechender Auslegung, zur Heizungsunterstützung zur Verfügung.
Eine intelligente Regelung sorgt dafür, dass die Solaranlage nur dann arbeitet, wenn tatsächlich ein Wärmegewinn möglich ist, und schaltet die Pumpe bei Bewölkung oder nachts automatisch ab.
Welche Solarkollektortypen gibt es?
Flachkollektoren
Flachkollektoren sind die am weitesten verbreitete und kostengünstigste Variante. Sie bestehen aus einem flachen, wärmegedämmten Gehäuse mit einer Glasabdeckung, unter der sich ein dunkler Absorber befindet. Die Solarflüssigkeit fließt durch Rohre im Absorber und nimmt die Wärme auf. Flachkollektoren erreichen einen Wirkungsgrad von etwa 60 bis 80 % und eignen sich hervorragend für die Warmwasserbereitung und moderate Heizungsunterstützung. Sie sind robust, langlebig und bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für die meisten Einfamilienhäuser.
Röhrenkollektoren
Röhrenkollektoren bestehen aus einzelnen Glasröhren, in denen ein Vakuum die Wärmeverluste minimiert. Dadurch arbeiten sie effizienter als Flachkollektoren, besonders bei niedrigen Außentemperaturen, diffusem Licht oder ungünstiger Dachausrichtung. Ihr Wirkungsgrad liegt bei etwa 70 bis 85 %. Röhrenkollektoren sind teurer in der Anschaffung, benötigen aber weniger Dachfläche für denselben Wärmeertrag. Sie eignen sich besonders für Anlagen mit hohem Wärmebedarf, für Ost-West-Dächer oder wenn nur begrenzte Dachfläche zur Verfügung steht.
Welcher Kollektortyp ist für Sie richtig?
Für die meisten Einfamilienhäuser mit Süd-Ausrichtung und ausreichend Dachfläche sind Flachkollektoren die wirtschaftlichere Wahl. Röhrenkollektoren lohnen sich vor allem bei ungünstiger Dachausrichtung, begrenzter Fläche oder wenn Sie einen besonders hohen Wärmeertrag erzielen möchten. Ihr Buderus Fachpartner berät Sie gern, welcher Kollektortyp für Ihre individuelle Situation optimal ist.
Die wichtigsten Vorteile von Solarthermie
Solarthermieanlagen bieten zahlreiche Vorteile, von der Senkung der Heizkosten über den Klimaschutz bis zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Ob sich die Investition langfristig für Sie lohnt, hängt allerdings von Ihrem Heizsystem, Ihrem Energiebedarf und Ihren Zukunftsplänen ab.
- Deutliche Senkung der Heizkosten
Eine Solarthermieanlage deckt mit kostenloser Sonnenenergie einen erheblichen Teil Ihres Warmwasserbedarfs und, bei entsprechender Auslegung, auch Ihrer Heizlast. Im Sommer können Sie Ihre konventionelle Heizung oft komplett abschalten, in der Übergangszeit läuft sie deutlich seltener. Das spart nicht nur Brennstoffkosten, sondern verlängert auch die Lebensdauer Ihrer Heizung.
- Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern
Jede Kilowattstunde Wärme, die Sie solar erzeugen, müssen Sie nicht mit Gas, Öl oder Holzpellets bereitstellen. Das macht Sie unabhängiger von schwankenden Energiepreisen und schützt Sie vor künftigen Preissteigerungen.
- Klimaschutz und CO2-Reduktion
Solarthermie nutzt eine regenerative, CO2-freie Energiequelle. Eine typische Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung spart in einem Einfamilienhaus jährlich rund 500 kg CO2 ein (Quelle:umweltbundesamt.de). Unterstützt die Anlage dabei zusätzlich die Heizung, sparen Sie noch entsprechend mehr an Treibhausgasemissionen ein.
- Hoher Wirkungsgrad
Solarthermieanlagen wandeln Sonnenenergie mit einem Wirkungsgrad von 60 bis 80 % direkt in nutzbare Wärme um. Damit arbeiten sie deutlich effizienter als Photovoltaikanlagen, die nur etwa 24 % der Sonnenenergie in Strom umwandeln. Allerdings ist Wärme weniger vielseitig einsetzbar als elektrischer Strom.
- Wertsteigerung der Immobilie
Eine professionell installierte Solarthermieanlage verbessert die Energieeffizienzklasse Ihres Gebäudes und steigert dessen Marktwert. Energieeffiziente Immobilien erzielen höhere Verkaufspreise und sind für Käufer attraktiver.
- Lange Lebensdauer und geringe Wartung
Solarthermieanlagen sind robust und langlebig. Hochwertige Kollektoren halten 30 Jahre und mehr, der Speicher oft noch länger. Der Wartungsaufwand ist gering: Eine jährliche Inspektion durch einen Fachbetrieb genügt, um die Anlage dauerhaft effizient zu betreiben.
Für welche Szenarien lohnt sich Solarthermie besonders?
Solarthermie ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Sie eine konventionelle Heizung auf Basis von Gas, Öl oder Holzpellets betreiben und primär Ihre Heizkosten senken möchten. In folgenden Szenarien rechnet sich die Investition besonders schnell:
- Gas- oder Ölheizung im Bestand
Wenn Sie eine bestehende Gas- oder Ölheizung haben und diese in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht austauschen möchten, ist Solarthermie eine ideale Ergänzung. Sie senkt Ihren Brennstoffverbrauch erheblich und amortisiert sich durch die eingesparten Heizkosten.
- Hoher Warmwasserbedarf
Haushalte mit vier oder mehr Personen haben einen entsprechend hohen Warmwasserbedarf. Eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung deckt im Sommer nahezu 100 % dieses Bedarfs solar ab und spart dadurch besonders viel Energie.
- Gut gedämmte Gebäude mit geringem Heizwärmebedarf
In Neubauten oder sanierten Altbauten mit guter Dämmung ist der Heizwärmebedarf niedrig. Hier kann eine Solarthermieanlage mit Heizungsunterstützung in der Übergangszeit einen großen Teil der benötigten Wärme liefern und die konventionelle Heizung oft wochenlang ersetzen.
- Kombination mit Pelletkesseln oder Kaminöfen
Solarthermie ergänzt sich hervorragend mit Holzheizungen. Im Sommer übernimmt die Solaranlage die Warmwasserbereitung, sodass Sie den Pelletkessel oder Kaminofen nicht anheizen müssen. Das spart Brennstoff und Aufwand.
- Große, gut ausgerichtete Dachflächen
Wenn Ihr Dach nach Süden, Südosten oder Südwesten ausgerichtet ist und nicht verschattet wird, liefert eine Solarthermieanlage hohe Erträge. Eine Dachneigung zwischen 30 und 50 Grad ist ideal für maximale Sonneneinstrahlung.
Der Solarspeicher: Das verbindende Element der Anlage
Der Speicher ist neben den Kollektoren die zweite zentrale Komponente einer Solarthermieanlage. Er bevorratet die tagsüber erzeugte Wärme und stellt sie bedarfsgerecht zur Verfügung – auch abends, nachts oder bei bewölktem Himmel. Die richtige Wahl und Dimensionierung des Speichers ist entscheidend für die Effizienz Ihrer Anlage.
Welche Speichertypen gibt es?
Trinkwasserspeicher (Solarspeicher)
Diese Speicher bevorraten ausschließlich erwärmtes Trinkwasser für Küche und Bad. Sie eignen sich für Anlagen, die nur die Warmwasserbereitung unterstützen. Das Wasser wird direkt im Speicher erwärmt und kann sofort genutzt werden.
Pufferspeicher
Ein Pufferspeicher speichert Heizungswasser, das sowohl für die Raumheizung als auch (über einen zusätzlichen Wärmetauscher) für die Warmwasserbereitung genutzt werden kann. Pufferspeicher kommen bei Anlagen mit Heizungsunterstützung zum Einsatz und ermöglichen eine flexible Wärmeverteilung.
Kombispeicher (Schichtenspeicher)
Diese Speicher vereinen beide Funktionen in einem Gerät. Sie bevorraten Heizungswasser im unteren Bereich und erwärmen Trinkwasser über einen integrierten Wärmetauscher im oberen, wärmeren Bereich. Kombispeicher sind platzsparend und effizient, da sie die natürliche Temperaturschichtung im Speicher nutzen.
Wie groß sollte der Speicher sein?
Die Speichergröße hängt von Ihrem Warmwasserbedarf und der Kollektorfläche ab. Als Faustregeln gelten:
- Warmwasserspeicher: 50 bis 80 Liter pro Person (für einen 4-Personen-Haushalt also 200 bis 320 Liter)
- Pufferspeicher mit Heizungsunterstützung: 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter Kollektorfläche
Ein zu kleiner Speicher kann die solar erzeugte Wärme nicht vollständig aufnehmen, ein zu großer Speicher wird nicht ausreichend erwärmt und verliert mehr Wärme durch Abstrahlung. Ihr Buderus Fachpartner dimensioniert den Speicher optimal auf Ihre Anlage abgestimmt.
Wie viel Heizkosten spart eine Solarthermieanlage?
Die Wirtschaftlichkeit einer Solarthermieanlage lässt sich anhand einer konkreten Beispielrechnung gut nachvollziehen. Wir betrachten ein Szenario, in dem eine Anlage die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung leistet.
Annahmen:
- Einfamilienhaus mit vier Personen, gut gedämmt
- Jährlicher Gesamtenergiebedarf (Heizung + Warmwasser): 18.000 kWh
- Gaspreis: 12 Cent pro kWh
- Bisherige Kosten: 2.160 € pro Jahr
- Kollektorfläche: 12 m²
- Solarer Deckungsgrad: 25 % (Warmwasser + Heizungsunterstützung in der Übergangszeit)
Berechnung der jährlichen Einsparung:
- Solar gedeckter Energiebedarf: 18.000 kWh × 25 % = 4.500 kWh
- Eingesparte Kosten: 4.500 kWh × 0,12 € = 540 € pro Jahr
Investitionskosten:
- Solarthermieanlage mit 12 m² Kollektorfläche, größerer Pufferspeicher, Solarstation und Installation: ca. 9.000 bis 11.000 €
Amortisationszeit:
- Bei 540 € jährlicher Einsparung: 10.000 € ÷ 540 € = ca. 19 Jahre
Wichtig:Diese Rechnung berücksichtigt noch keine Förderung und keine steigenden Gaspreise. Bei steigenden Gaspreisen verkürzt sich die Amortisationszeit erheblich. Bei einem durchschnittlichen Gaspreis von 18 Cent pro kWh über die Lebensdauer der Anlage amortisiert sie sich bereits nach etwa 12 Jahren – Sie profitieren also mindestens 18 bis 20 Jahre von kostenloser Solarwärme. Nutzen Sie bei der Anschaffung die BEG-Förderung von 30 %, rentiert sich die Anlage noch früher.
Solarthermie ist eine langfristige Investition in Ihre Energieunabhängigkeit. Die Anlagen sind robust, wartungsarm und liefern über Jahrzehnte kostenlose Wärme. Selbst wenn die Amortisationszeit auf den ersten Blick lang erscheint, profitieren Sie über die gesamte Lebensdauer der Anlage von niedrigeren Heizkosten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Bauliche Voraussetzungen für Solarthermie.
Damit sich die Solarthermie voll auszahlt, sollte Ihr Haus idealerweise über eine nach Süden ausgerichtete Dachfläche verfügen, die 30 bis 60 Grad geneigt ist. Bei einer Ost- oder Westausrichtung sind Abstriche beim Wärmeertrag zu machen, die sich aber durch eine größere Kollektorfläche ausgleichen lassen. Flachdächer lassen sich mithilfe von Aufständerungen zur Neigung der Kollektoren nutzen.
Wie viel Dachfläche Sie brauchen, hängt davon ab, ob Sie nur Wasser mit Solarenergie erwärmen oder auch eine Heizungsunterstützung nutzen möchten. Als Faustformeln gelten für einen 4-Personen-Haushalt:
- mind. 5 qm Kollektorfläche für die Warmwasserbereitung
- mind. 9 qm Kollektorfläche für die zusätzliche Heizungsunterstützung
Solarthermie-Anlagen von Buderus: Systeme aus einer Hand.
Die Solarsysteme von Buderus umfassen alle Bausteine, die Sie für das Heizen – und auch das Stromerzeugen – mit Sonnenenergie benötigen. Schnellverbindungstechniken, etwa um die Kollektoren auf dem Dach zu befestigen, ermöglichen eine einfache Montage. Von PV-Modulen und Solarkollektoren über Stromspeicher und Pufferspeicher bis zu Kombinationen von Wärmepumpe mit PV bzw. Wärmepumpe mit Solarthermie lassen sich die Komponenten bedarfsgerecht zusammenstellen. Egal, ob Sie Ihre Gas-Brennwertheizung um eine Solarheizung für das Warmwasser ergänzen oder den Strom für Ihre Wärmepumpe selbst erzeugen möchten.
Sichern Sie sich die Förderung für Solarthermie
Die Heizung mit Solarthermie zu ergänzen, lohnt sich nicht nur im Hinblick auf die niedrigeren Betriebskosten. Sie erhalten auch eine Förderung durch den Staat. Über die Buderus-Fördermittelauskunft finden Sie die infrage kommenden Programme und ihre Konditionen.
Ja, Solarthermieanlagen funktionieren auch im Winter, allerdings mit geringerer Leistung als im Sommer. Die Kollektoren können selbst bei bewölktem Himmel, Regen und niedrigen Temperaturen Wärme erzeugen, da sie nicht nur direkte, sondern auch diffuse Sonnenstrahlung nutzen. Die frostsichere Solarflüssigkeit (Wasser-Glykol-Gemisch) verhindert, dass die Anlage bei Minusgraden einfriert. In den Wintermonaten reicht die solare Wärme meist nicht aus, um den gesamten Warmwasserbedarf zu decken. Ihre konventionelle Heizung springt dann automatisch ein. In der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst liefert die Anlage jedoch bereits wieder erhebliche Wärmeerträge. Ja, Solarthermieanlagen lassen sich in den meisten Bestandsgebäuden problemlos nachrüsten. Voraussetzung ist eine geeignete Dachfläche mit ausreichend Platz für die Kollektoren sowie ein Standort für den Solarspeicher. Die Kollektoren werden auf dem Dach montiert und über isolierte Leitungen mit dem Speicher verbunden. Moderne Schnellverbindungstechniken ermöglichen eine zügige Installation. Ihr Buderus Fachpartner prüft vor Ort, ob Ihr Gebäude für Solarthermie geeignet ist, und plant die Anlage optimal auf Ihre bestehende Heizung abgestimmt. Grundsätzlich ja, allerdings mit Einschränkungen. Eine Süd-Ausrichtung ist optimal, da die Kollektoren hier über den Tag verteilt die meiste Sonneneinstrahlung erhalten. Bei Ost- oder West-Ausrichtung sinkt der Wärmeertrag um etwa 20 %. Diesen Verlust können Sie durch eine größere Kollektorfläche oder den Einsatz effizienterer Röhrenkollektoren ausgleichen. Auch eine Ost-West-Kombination ist möglich: Morgens liefern die Ost-Kollektoren Wärme, nachmittags die West-Kollektoren. Eine Nord-Ausrichtung ist hingegen nicht empfehlenswert, da der Ertrag zu gering ausfällt. Ihr Buderus Fachpartner berechnet den zu erwartenden Ertrag für Ihre spezifische Dachausrichtung. In den meisten Fällen benötigen Sie für die Installation einer Solarthermieanlage auf einem Einfamilienhaus keine Baugenehmigung. Solarthermieanlagen gelten in der Regel als genehmigungsfreie Vorhaben, solange sie auf oder an bestehenden Gebäuden angebracht werden und bestimmte Größen nicht überschreiten. Ausnahmen gelten bei denkmalgeschützten Gebäuden, in Bebauungsgebieten mit besonderen Auflagen oder bei freistehenden Anlagen. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem Bauamt über die örtlichen Vorschriften. Ihr Buderus Fachpartner unterstützt Sie bei Bedarf bei der Klärung baurechtlicher Fragen. Die Installation einer Solarthermieanlage muss ein qualifizierter Fachbetrieb für Heizungs- und Sanitärtechnik durchführen. Die Arbeiten umfassen die Montage der Kollektoren auf dem Dach, die Verlegung der isolierten Leitungen, den Anschluss des Speichers und die Integration in Ihr bestehendes Heizsystem sowie die Inbetriebnahme und Einstellung der Regelung. Je nach Anlagengröße und baulichen Gegebenheiten dauert die Installation zwei bis vier Tage. Ihr Buderus Fachpartner plant die Installation sorgfältig, führt alle Arbeiten fachgerecht aus und weist Sie nach der Inbetriebnahme in die Bedienung der Anlage ein. Solarthermieanlagen sind sehr robust und wartungsarm. Fallen Reparaturen an, betreffen sie am ehesten die Umwälzpumpe, die nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden muss, undichte Verbindungen oder defekte Sensoren. In seltenen Fällen können einzelne Röhren bei Röhrenkollektoren beschädigt werden – diese lassen sich jedoch einzeln austauschen. Die Kollektoren selbst sind sehr langlebig und benötigen in der Regel keine Reparaturen. Durch regelmäßige Wartung lassen sich die meisten Probleme frühzeitig erkennen und beheben, bevor größere Schäden entstehen.Häufig gestellte Fragen zu Solarthermie: