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Was zeichnet eine Brennstoffzellenheizung aus?

 

Mit einer Brennstoffzellen-Heizung Stromerzeugung und Wärmegewinnung unter einen Hut bringen? Das ist tatsächlich seit einigen Jahren möglich. Denn mit dem Stromertrag der Brennstoffzellenheizung reduzieren Sie Ihre Ausgaben und senken zeitgleich die Abhängigkeit von externen Energieversorgern. Aber was genau macht die Brennstoffzelle so innovativ?

Zunächst liegt die große Nachfrage nach dieser Technik daran, dass eine Brennstoffzellenheizung sehr umweltfreundlich arbeitet. Da sie – vereinfacht gesagt – Energie aus Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt, entstehen keine schädlichen Abgase. Der von der Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff entsteht in der Anlage aus Erdgas, welches in punkto CO2-Fußabdruck dem Öl als Energieträger überlegen ist.

Auch in Sachen Energieeffizienz überzeugt die Brennstoffzelle: Anlagen dieser Bauart verfügen über einen Wirkungsgrad von annähernd 100 Prozent, was den Betrieb schnell rentabel macht. Der dritte große Vorteil einer Brennstoffzellenheizung liegt darin, dass diese Heizungsart sehr wartungsarm ist und die jährlichen Betriebskosten deshalb recht überschaubar ausfallen. Die Funktion der Brennstoffzelle bleibt über lange Jahre und ohne qualitative Verluste erhalten.

 

Brennstoffzellenheizung: Stromspeicher notwendig?

 

Ihr individueller Bedarf an Wärme und Strom ist natürlich ein entscheidendes Kriterium dafür, ob sich der Kauf einer Brennstoffzelle für Sie lohnt. Bedenken Sie, dass eine Brennstoffzellenheizung über die gesamte Betriebsdauer Wärme und Strom produziert. Ein Stromspeicher ist deshalb nicht unbedingt notwendig – es sei denn, Sie betreiben zusätzlich noch eine Photovoltaikanlage. Falls Ihre Brennstoffzelle mehr Strom produziert, als Sie selbst verbrauchen, können Sie die Überschüsse in das örtliche Versorgernetz einspeisen. Dafür bekommen Sie eine Vergütung, welche die Rentabilität Ihrer Brennstoffzelle grundsätzlich erhöht. Da Sie die überschüssige Wärme leider nicht veräußern können, sollte in Ihrem Haus ein gewisses Verbrauchslevel vorherrschen. In einem Niedrigenergie- oder sogar Passivhaus macht der Einsatz einer Brennstoffzellenheizung keinen Sinn.

 

Brennstoffzelle: Kosten mit KfW-Fördergeldern minimieren

 

Obwohl die Brennstoffzellenheizung immense Vorteile bietet, ist ihre Verbreitung noch relativ gering. Das wird sich aber wohl ändern, denn die Anschaffungskosten für eine Brennstoffzelle sind in den vergangenen Jahren um gut 70 Prozent gefallen. Derzeit liegt der Kaufpreis einer solchen Anlage bei ca. 20.000 bis 25.000 Euro. Da Sie für die Inbetriebnahme mit weiteren Ausgaben rechnen müssen, liegt die gesamte Investitionssumme bei ca. 30.000 Euro. Das klingt zunächst nach viel Geld, doch eine Brennstoffzelle amortisiert sich bereits in 10 bis 15 Jahren. Das liegt auch an den attraktiven Fördermodellen, welche beispielsweise die KfW-Bank anbietet. Mit dem Programm 433 können Sie im bestmöglichen Fall die Investitionskosten um bis zu 40 Prozent reduzieren.

 

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