Ratgeber Heizung

BHKW Förderung: So nutzen Sie alle Vorteile mit Kraft-Wärme-Kopplung

Das Prinzip Kraft-Wärme-Kopplung ist bestechend: Bei der Stromproduktion entsteht auch Wärme. Je mehr sich davon ausnutzen lässt, um so effizienter und damit umweltfreundlicher ist die Stromherstellung. Der Staat fördert BHKW-Anlagen : Erfahren Sie hier, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Blockheizkraftwerke Förderung: Effizient Strom und Wärme erzeugen und sparen

Mit sehr hoher Effizienz und beachtlichen Wirkungsgraden punkten kleine Blockheizkraftwerke für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser von Buderus. Als monovalente Heizung erzeugen sie sparsam Heizwärme und elektrischen Strom für den Eigenverbrauch und die Einspeisung ins Netz. Mit der BHKW Förderung durch die KfW oder die Einspeisevergütung ist ein Mini-, Mikro- oder Nano-Blockheizkraftwerk eine spannende Option, wenn Sie jetzt die Heizung austauschen.

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Vor- und Nachteile: Übersicht über grundsätzliche Fördermöglichkeiten je nach BHKW-Typ

Vorteile Nachteile
  • Brennstoffzellen-BHKW sind durch KfW förderungsfähig
  • Einspeisevergütung erhältlich
  • Effizient, wenn benötigte und tatsächliche Leistung des BHKW möglichst deckungsgleich sind 
  • Für andere BHKW als Brennstoffzellengeräte erhalten Sie keine KfW-Förderung mehr
  • Einspeisevergütung für Strom nur dann erhältlich, wenn BHKW nicht durch KfW gefördert wurde
  • Einspeisevergütung relativ gering  

Günstige Finanzierung über die KfW – Habe ich mit dem Mikro-BHKW Anspruch auf Förderung?

KfW-Darlehen bieten günstige Möglichkeiten zur Finanzierung einer Neuanlage. Wichtige Instrumente sind die Programme 433 und 270. Es fördert BHKW, die Brennstoffzellen einsetzen.

Die verschiedenen Programme im Kurzüberblick:

  • KfW-Programm 270: Wollen Sie ein BHKW aufstellen, das mit regenerativen Energien betrieben wird, können Sie einen zinsgünstigen Kredit über die kompletten Anschaffungskosten erhalten. Der Zinssatz richtet sich dabei nach Ihrer Bonität.
  • KfW-Programm 433: Dahinter verbirgt sich ein Zuschuss von maximal 40 % der Kosten. Die Höhe richtet sich dabei nach der Leistung des BHKW. Voraussetzung: Die Anlage wird von einer Brennstoffzelle angetrieben.

Setzen Sie Ihr BHKW von der Steuer ab:

Wenn Sie ein Bestandsgebäude mit einem BHKW ausrüsten, können Sie die Kosten über einen Zeitraum von drei Jahren bis maximal 40.000 Euro von der Steuer absetzen:

  • In den ersten zwei Jahren: 7 %, maximal 14.000 Euro
  • im dritten Jahr: 6 %, maximal 12.000 Euro

Voraussetzung: Das Gebäude steht seit mindestens zehn Jahren, Sie müssen selbst darin wohnen. Es darf zudem keine weitere Blockheizkraftwerk-Förderung bestehen.

Wie kommt ein Mini-BHKW auf die BAFA-Liste der förderfähigen Mini-KWK-Anlagen?

Leider ist die BHWK Förderung des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle am 31.12.2020 ausgelaufen. Das BAFA hat den Austausch der Heizungsanlage durch KWK-Technologie im Bestandsgebäude bis zu diesem Zeitpunkt mit Fördermitteln in Höhe von bis zu 3.500 Euro Investitionszuschuss unterstützt.

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Vor- und Nachteile: Übersicht über grundsätzliche Fördermöglichkeiten je nach BHKW-Typ.

Ein Teil der BHKW Förderung ist in Form der Einspeisevergütung realisiert. Bei der Einspeisevergütung gemäß KWK-Gesetz erhalten die Nutzer zunächst den "üblichen Preis" pro kWh, wie er an der Leipziger Strombörse notiert ist. Im zweiten Quartal 2022 betrug er beispielsweise 18,4 Cent pro kWh. Dazu kommt ein Zuschlag von 16 Cent pro kWh für Einspeisung ins Netz, bei Eigenverbrauch erhalten Sie 8 ct / kWh. Diese Werte gelten für BHKW mit einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt. Nutzen Sie ein BHKW für ein Ein- oder Mehrfamilienhaus, kommt höchstwahrscheinlich ein BHKW mit geringerer Leistung zum Einsatz. Schließlich erhöht sich die Vergütung um weitere 0,1 bis 1,5 Cent pro kWh für vermiedene Netznutzungskosten. Dies gilt jedoch nur, wenn Ihr BHKW bis zum 31.12.2022 in Betrieb genommen wird.

  • KWK-Baseload-Wert: ca. 18,4 Cent pro kWh
  • KWK-Zuschlag für eingespeisten Strom: 16 Cent pro kWh
  • vermiedene Netzkosten (abhängig vom Netzbetreiber): 1 Cent pro kWh
  • EEG-Umlage: - 3,7 ct/kWh*
  • Gesamte Einspeisevergütung: ca 35,4 Cent pro kWh

ACHTUNG: Die KfW-Förderung 433 und die Einspeisevergütung sind NICHT kombinierbar. Haben Sie Ihr Brennstoffzellen-BHKW mit dem Programm 433 fördern lassen, erhalten Sie keine Einspeisevergütung mehr.

*Zu zahlende EEG-Umlage bei bis zu 40% Eigenverbrauch. Befreit von der EEG-Umlage sind:

  • Fossil betriebene KWK-Anlagen bis zu einer Leistung von 10 kW und bis zu 10.000 kWh Eigenverbrauch jährlich
  • Regenerativ betriebene BHKW sind bis zu einer Leistungsobergrenze von 30 kW und bis zu 30.000 kWh Eigenverbrauch jährlich

Eigenverbrauchsanteil mit Stromspeicher erhöhen

Generell ist der Eigenverbrauch im Vergleich zur Einspeisevergütung immer noch rentabler, denn der Strompreis liegt bei rund 40 ct/kWh mit steigender Tendenz im Vergleich zu den 34,4 Cent pro Kilowattstunde, die Sie durch Einspeisen erwirtschaften können. Mit Stromspeichern lässt sich der Eigenverbrauchsanteil signifikant erhöhen.

Bei Buderus finden Sie nachhaltige Systemlösungen aus einer Hand, egal ob Sie die Heizung im Altbau erneuern oder einen energieeffizienten Neubau planen. Von der günstigen und flexiblen Gas-Brennwertheizung bis zur hochentwickelten, zukunftssicheren Energiezentrale mit Brennstoffzelle : Mit Buderus als Systemanbieter erhalten Sie eine optimale, an den individuellen Bedarf angepasste Lösung. Lassen Sie sich qualifiziert und umfassend beraten: Unsere Systemexperten beantworten gern alle Ihre Fragen!

Häufige Fragen und Antworten

  • Eigentlich kaum, denn: Nicht die Strommenge, sondern die benötigte Wärmemenge spielt die Hauptrolle bei der Bemessung der Leistung des Blockheizkraftwerkes.

    Die Wärmemenge, die es erzeugt, sollte auch oft genug benötigt werden: Das BHKW sollte an 5.500 Stunden im Jahr in Betrieb sein. Eine zu klein bemessene Anlage läuft außerhalb ihres besten Effizienzbereichs, eine zu große Anlage ist in der Anschaffung so teuer, dass der Spareffekt nicht mehr zum Tragen kommt. Erfahren Sie mehr zu den Kosten eines BHKW.

  • Über die BAFA erhalten KWK-Anlagen eine Einspeisevergütung. Voraussetzung: Die KWK-Anlage ist von der BAFA zugelassen.