Ratgeber Wärmepumpe

Grundwasserwärmepumpe: Stärken, Kosten und Förderung

Das Heizen mit Wärmepumpe ist vor allem für Neubauten eine der beliebtesten Lösungen. In der Funktionsweise der Wärmepumpenarten gibt es zwischen Grundwasserwärmepumpen, Erdwärmepumpen , Luft-Wärmepumpen oder Brauchwasserwärmepumpen keine großen Unterschiede. Alle nutzen als Energiequelle die Umgebung und stellen über einen Kältekreislauf Energie für Heizung und / oder Warmwasser bereit.

Mit Jahresarbeitszahlen von 5 oder mehr erreichen Grundwasserwärmepumpen die höchste Effizienz unter den aktuell verfügbaren Technologien für Wärmepumpenheizungen. Grundwasserwärmepumpen nutzen die Tatsache, dass in tiefen Bodenschichten konstant über 10 Grad Celsius herrschen. Das und die gute Wärmeübertragung in einem flüssigen Medium ist die Grundlage für die hohe Jahresarbeitszahl und den guten Wirkungsgrad von Grundwasserwärmepumpen in jeder Jahreszeit.

Voraussetzungen für Grundwasserwärmepumpen

Der Standort muss die nötigen Voraussetzungen bieten, um eine Grundwasserwärmepumpe einsetzen zu können. Der Zugang zu Grundwasser führenden Bodenschichten muss verfügbar sein.

Das geförderte Grundwasser gibt an der Wärmepumpe Energie ab und fließt dann wieder zurück ins Erdreich. Dafür sind in Fließrichtung des Grundwassers ein Förderbrunnen und ein Schluckbrunnen angelegt. Für diese Eingriffe ist die Genehmigung der unteren Wasserbehörde notwendig. In Wasserschutzgebieten ist die Nutzung ausgeschlossen.

Für den effizienten Einsatz einer Wärmepumpenheizung ist eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur notwendig. Flächenheizungen, gute Dämmung und ein fachgerecht geplantes Heizsystem einschließlich der Warmwasserbereitung sorgen für eine gute Jahresarbeitszahl und dauerhaft niedrige Heizkosten. Verbrauchskosten fallen fast ausschließlich in Form der Stromkosten für Kompressor, Ventilatoren und Pumpen an. Sie liegen im Vergleich meist deutlich unter den Betriebskosten einer vergleichbaren Gasheizung .

Hohe Kosten für Anschaffung und Erschließung

Dem gegenüber stehen allerdings relativ hohe Kosten für Anschaffung der Grundwasserwärmepumpe, die Erschließung des Standorts und die Installation. Die Kosten für die Erschließung bewegen sich bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen in einem ähnlichen Rahmen wie bei Sole-Wasser-Wärmepumpen für die Erdwärmenutzung. Etwa 10.000 Euro oder mehr sollten Sie für die zwei Brunnenbohrungen einkalkulieren. Dazu kommen bis zu 12.000 Euro für die Anschaffung des Geräts und notwendiges Zubehör, wie auch bis zu 2.500 Euro für die Installation.

Durch die staatliche Förderung für Wärmepumpen lässt sich die hohe Investitionssumme teilweise ausgleichen. Für Neubau und Heizungsmodernisierung können Bauherren Fördermittel von KfW und BAFA beantragen. Die hohe Energieeffizienz einer Grundwasserwärmepumpe garantiert in der Regel, dass die Voraussetzungen für die attraktive Innovationsförderung des BAFA erfüllt sind.

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