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Ratgeber Heizungen

Solaranlagen.

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Der Artikel behandelt die Nutzung von Solaranlagen zur Energiegewinnung für Wärmepumpen und Wallboxen sowie zur Bereitstellung von Solarwärme für Warmwasser und Heizung. Sonnenlicht wird als regenerative Energiequelle hervorgehoben, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich vorteilhaft ist. Es wird zwischen Photovoltaik, die elektrischen Strom erzeugt, und Solarthermie, die Wärme bereitstellt, unterschieden. Photovoltaikanlagen sind besonders geeignet für Haushalte mit hohem Strombedarf, während Solarthermieanlagen effizient Heizkosten senken können.

Die Kombination beider Systeme kann in vielen Fällen sinnvoll sein, insbesondere wenn eine große Dachfläche zur Verfügung steht. Der Artikel betont die Vorteile des Eigenverbrauchs von Solarstrom, da dieser wirtschaftlich attraktiver ist als die Einspeisung ins öffentliche Netz. Zudem wird die einfache Montage der Buderus-Systemlösungen und die Möglichkeit der energetischen Unabhängigkeit durch moderne PV-Module und Stromspeicher hervorgehoben.

Abschließend wird empfohlen, eine individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um das optimale Energiekonzept für die jeweiligen Bedürfnisse zu entwickeln.

Zuletzt geändert am: 04.09.2026

Das Sonnenlicht ist eine unerschöpfliche, regenerative Energiequelle. Nicht nur aus ökologischen Gründen sollten wir diese Möglichkeit nach Kräften nutzen. Auch wirtschaftlich spricht vieles dafür, sich für Solaranlagen zu entscheiden.

Mit Photovoltaik-Modulen und thermischen Solarkollektoren von Buderus gewinnen Sie auf umweltfreundliche Weise Energie zum Heizen: Sie produzieren eigenen elektrischen Strom, den ihre Wärmepumpe nutzt, oder sie generieren direkt Wärme, die Ihr Heizsystem bei der Raumheizung und der Warmwasserbereitung unterstützt. Das senkt Ihre Energiekosten dauerhaft und spürbar.

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Die Unterschiede zwischen Photovoltaik und Solarthermie

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Beide Technologien nutzen Sonnenenergie, wandeln sie jedoch auf grundlegend unterschiedliche Weise um: Photovoltaikanlagen erzeugen elektrischen Strom, während Solarthermieanlagen Wärme für Heizung und Warmwasser bereitstellen.

Eine Photovoltaikanlage besteht aus Solarmodulen mit Solarzellen, die Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln. Den erzeugten Gleichstrom wandelt ein Wechselrichter in Wechselstrom um, den Sie im Haushalt nutzen, in einem Stromspeicher zwischenspeichern oder ins öffentliche Netz einspeisen können. Typische Anwendungen sind die Stromversorgung von Haushaltsgeräten, Wärmepumpen und Wallboxen für Elektrofahrzeuge.

Solarthermieanlagen wiederum arbeiten mit Kollektoren, die Sonnenstrahlung in Wärme umwandeln. Eine Trägerflüssigkeit (meist ein Wasser-Glykol-Gemisch) zirkuliert durch die Kollektoren, nimmt die Wärme auf und transportiert sie zu einem Pufferspeicher. Von dort steht die Wärme für die Warmwasserbereitung und – bei entsprechender Auslegung – zur Heizungsunterstützung zur Verfügung.

Photovoltaik oder Solarthermie – was ist vorteilhafter?

Ob Photovoltaik oder Solarthermie für Sie größere Vorteile hat, hängt von Ihrem Energiebedarf ab. Der Wirkungsgrad von Solarthermieanlagen liegt bei der Umwandlung von Sonnenlicht in nutzbare Wärme deutlich höher als bei Photovoltaik (circa 60–80 % gegenüber rund 24 %). Allerdings ist Wärme weniger vielseitig einsetzbar als elektrischer Strom.

Benötigen Sie primär Strom – etwa für eine Wärmepumpe oder ein Elektrofahrzeug – ist Photovoltaik die bessere Wahl. Haben Sie eine Gas- oder Ölheizung und möchten vor allem Heizkosten sparen, kann Solarthermie wirtschaftlicher sein. In vielen Fällen ist auch eine Kombination beider Systeme sinnvoll – dazu lesen Sie weiter unten mehr.

Energetische Unabhängigkeit mit Photovoltaik

Moderne PV-Module bestehen heute fast ausschließlich aus monokristallinen Solarzellen, die einen Wirkungsgrad von etwa 24 % erreichen und auch bei begrenzter Dachfläche gute Erträge liefern. Welche Modultypen es gibt und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber zu PV-Solarmodulen und thermischen Solarkollektoren .

Eigenverbrauch lohnt sich mehr als Einspeisung

Wenn Ihre Photovoltaikanlage Strom erzeugt, nutzen Sie diesen zunächst direkt in Ihrem Haushalt. Nur den Überschuss, den Sie gerade nicht benötigen, speisen Sie ins öffentliche Stromnetz ein. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten Sie die sogenannte Einspeisevergütung – eine staatlich garantierte Vergütung, die für 20 Jahre festgeschrieben ist.

Allerdings ist die Einspeisevergütung in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken und liegt 2026 für neue Anlagen bei unter 8 ct/kWh. Gleichzeitig kostet Strom aus dem Netz rund 30 ct/kWh oder mehr. Das bedeutet: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom spart Ihnen etwa 30 Cent, während Sie für eine eingespeiste Kilowattstunde nur 8 Cent erhalten. Der Eigenverbrauch ist damit wirtschaftlich fast viermal so attraktiv wie die Einspeisung.

Aus diesem Grund sollten Sie bei der Planung Ihrer Photovoltaikanlage von Anfang an darauf achten, möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu nutzen. Das gelingt besonders gut, wenn Sie Großverbraucher wie Wärmepumpen und Wallboxen intelligent in Ihr System einbinden.

Solarstrom für Wärmepumpe und Wallbox nutzen

Eine Wärmepumpe ist der ideale Abnehmer für selbst erzeugten Solarstrom. Sie benötigt elektrische Energie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Mit einem Pufferspeicher kann sie flexibel dann arbeiten und Wärme bevorraten, wenn gerade Solarstrom zur Verfügung steht. So senken Sie Ihre Heizkosten dauerhaft erheblich. In Kombination mit einem Stromspeicher und einem Energiemanagementsystem erreichen Sie Autarkiegrade von bis zu 70 %.

In unserem Ratgeber zu Wärmepumpe und Photovoltaik lesen Sie, wie die Kombination funktioniert und welche Vorteile sie bietet.

Auch das Laden Ihres Elektrofahrzeugs mit eigenem Solarstrom ist wirtschaftlich äußerst attraktiv. Ein intelligentes Wallbox-System erkennt, wann Überschussstrom vorhanden ist, und lädt Ihr Fahrzeug bevorzugt zu diesen Zeiten. So fahren Sie unschlagbar günstig mit Sonnenenergie.

In unserem Ratgeber zum PV-Überschussladen mit der Wallbox lesen Sie alles Wichtige zur Einbindung Ihrer Wallbox ins PV-System.

Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung

Unsere Solarkollektoren überzeugen durch Spitzentechnologie, verborgen unter modernem Design, das sich dezent in die Dachfläche oder Fassade Ihres Hauses einfügt. Sie haben die Wahl:

  • die Basis-Variante stellt mit Sonnenenergie Warmwasser her
  • die höherwertige Anlage leistet zusätzlich die Heizungsunterstützung, um dauerhaft noch mehr Heizkosten zu sparen

Wie viel können Sie mit Solarthermie sparen?

Eine Solarthermieanlage senkt Ihre Heizkosten spürbar – beispielsweise, wenn Sie eine Gas-Brennwerttherme als Haupt-Heizsystem nutzen. Wie hoch die Einsparung ausfällt, hängt davon ab, ob Sie die Anlage nur zur Warmwasserbereitung oder zusätzlich zur Heizungsunterstützung nutzen.

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit vier Personen:

Angenommen, Ihr Haushalt verbraucht jährlich etwa 4.000 Kilowattstunden (kWh) Energie für die Warmwasserbereitung. Bei einem Gaspreis von 10 Cent pro kWh zahlen Sie dafür rund 400 € pro Jahr. Eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung mit etwa 6 m² Kollektorfläche deckt in einem gut gedämmten Haus durchschnittlich 60 % des Warmwasserbedarfs solar ab – im Sommer nahezu vollständig, im Winter deutlich weniger. Das entspricht einer Einsparung von etwa 2.400 kWh oder rund 240 € jährlich, während Sie sich deutlich unabhängiger von steigenden Gaspreisen machen.

Einfache Montage dank Buderus Systemlösungen

Die Montage der Buderus Systemlösungen ist einfach. Der Einsatz hochbelastbarer, leichter Materialien wie z. B. Gehäuse und Rahmen aus Fiberglas reduziert das Kollektorgewicht. So können die Sonnenfänger leicht aufs Dach transportiert werden. Alle Kollektoren sind mit einer speziellen Schnellverbindungstechnik ausgerüstet, die eine Montage ohne Werkzeug möglich macht. Für die Aufdachmontage auf einem Pfannen- oder Ziegeldach braucht das Fachpersonal nur ein einziges Werkzeug.

Solaranlagen mit Systemkompetenz optimal integriert

Mit Buderus als Systemanbieter profitieren Sie von einer umfassenden Expertise. Nutzen Sie die Beratung durch unsere Systemexperten: Erfahren Sie, ob und wie Photovoltaik und Solarthermie den entscheidenden Unterschied für Ihr Gebäude machen können.

Weiterführende Informationen zu unserem umfangreichen Angebot im Bereich Photovoltaik und Sektorenkopplung sowie dem dazugehörigen Energiemanagement finden Sie in unserem Ratgeber zur Systemoptimierung mit Eigenstromnutzung.  

Solarspeicher für maximale Effizienz

Die Sonne scheint nicht immer dann, wenn wir es gern hätten. So werden Solarwärme oder Solarstrom vorrangig erzeugt, wenn wir diese nicht direkt maximal nutzen können, weil nur geringer Bedarf herrscht. Mitten am Tag ist schließlich meist niemand zu Hause. Früh am Morgen und abends, wenn die Heizung und das warme Wasser besonders nachgefragt werden, liefert die Solarthermie-Anlage wenig Wärme. Die Energie muss also zwischengespeichert werden, um bedarfsgerecht zur Verfügung zu stehen.

  • Für Solarthermie ist das einfach lösbar mit einem Pufferspeicher bzw. Warmwasserspeicher.
  • Für die Bevorratung selbst erzeugten Stroms sind kompakte Stromspeicher eine Ergänzung zur Photovoltaikanlage, die sich für viele Haushalte lohnt. Sie halten den tagsüber erzeugten Strom abends und morgens verfügbar. Auf diese Weise kann ein Haushalt bis zu 80 % des erzeugten Stroms selbst verbrauchen und damit die Stromkosten sehr stark reduzieren.

Profitieren Sie mit dem passenden Energie-Konzept

Wie groß der Vorteil ist, den Sie mit einer Buderus Solaranlage erwirtschaften, hängt stark vom energetischen Gesamtkonzept Ihrer Immobilie ab. Die Entscheidung zwischen Photovoltaik, Solarthermie oder einer Kombination beider Technologien richtet sich nach Ihrem Heizsystem, Ihrem Energiebedarf und den baulichen Gegebenheiten.

Solarthermie ist die ideale Ergänzung zu konventionellen Heizsystemen

Wenn Sie eine Gas-Brennwertheizung, einen Pelletkessel oder einen Kaminofen betreiben, ist eine thermische Solaranlage oft die wirtschaftlichste Lösung. Sie deckt im Sommer nahezu den gesamten Warmwasserbedarf solar ab, sodass Ihre Heizung in dieser Zeit komplett ausgeschaltet bleiben kann. Das spart nicht nur Brennstoffkosten, sondern verlängert auch die Lebensdauer Ihrer Heizung, da sie weniger häufig taktet.

In der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst unterstützt eine größere Solarthermieanlage zusätzlich die Raumheizung und reduziert den Brennstoffverbrauch spürbar.

Besonders im Neubau mit geringem Wärmebedarf kann eine Solarthermieanlage in Kombination mit einem Pelletkessel oder Kaminofen ausreichen, um den Großteil des Jahres ohne zusätzliche Heizenergie auszukommen. In gut gedämmten Gebäuden genügt oft schon die solare Heizungsunterstützung, um an milden Tagen die Raumtemperatur zu halten.

Photovoltaik als zukunftssichere Lösung für Wärmepumpen und Elektromobilität

Betreiben Sie eine Wärmepumpe oder planen deren Anschaffung, ist Photovoltaik die ideale Wahl. Den elektrischen Strom für die Wärmepumpe können Sie mit einer PV-Anlage teilweise selbst erzeugen. Mit einem Stromspeicher und einem intelligenten Energiemanagementsystem wie dem Buderus MyEnergyMaster nutzen Sie Ihren Solarstrom auch abends und nachts.

Auch wenn Sie eine Wallbox planen, lohnt sich Photovoltaik. Eine Kilowattstunde Solarstrom kostet Sie nur etwa 8 bis 12 Cent (Stromgestehungskosten, die sich aus der Investition in die Anlage ergeben). Für Netzstrom zahlen Sie indessen rund 30 Cent. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern sparen Sie so mehrere hundert Euro pro Jahr.

Wann lohnt sich die Kombination aus Photovoltaik und Solarthermie?

Wenn Sie eine große Dachfläche haben, eine konventionelle Heizung betreiben und gleichzeitig ein Elektrofahrzeug laden möchten, kann die Kombination beider Technologien sinnvoll sein. Die Photovoltaikanlage versorgt dann Ihren Haushalt und die Wallbox mit Strom, während die Solarthermieanlage im Sommer die Warmwasserbereitung übernimmt und Ihre Heizung entlastet.

Wenn Ihre Dachfläche eher klein ist, sollten Sie Prioritäten setzen: Photovoltaik ist vielseitiger einsetzbar, da elektrischer Strom für nahezu alle Anwendungen, von der Wärmepumpe über die Wallbox bis zu Haushaltsgeräten, nutzbar ist. Solarthermie hingegen liefert ausschließlich Wärme und empfiehlt sich, wenn Sie primär Heizkosten bei einer konventionellen Heizung senken möchten.

Individuelle Beratung für Ihr Energiekonzept

Welche Lösung für Sie optimal ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Nehmen Sie darum die unverbindliche Beratung durch unsere Buderus Systemexperten in Anspruch! Unsere Buderus Partner vor Ort analysieren Ihren Energiebedarf, Ihre baulichen Gegebenheiten sowie Ihre Zukunftspläne und unterstützen Sie dabei, aus einer Solaranlage den größtmöglichen Nutzen zu ziehen.

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