Mann liegt auf dem Boden

Fußbodenheizungen – gleichmäßige Wärme, effizienteres Heizen

Jetzt unverbindliches Angebot anfordern!

 

Fußbodenheizungen sind die Heizungen der Zukunft – obwohl sie bereits im alten Rom eingesetzt wurden. Gegenüber klassischen Heizkörpern lassen sie sich effizienter betreiben und sorgen für eine gleichmäßige, angenehmere Wärme. Was bei Einbau und Nutzung zu beachten ist, erfahren Sie bei Buderus.

 

 

 

Wie funktioniert eine Fußbodenheizung?

 

Eine Fußbodenheizung zählt wie auch die Wand- oder Deckenheizung zu den so genannten Flächenheizungen. Anders als bei konventionellen Heizkörpern sind hier die Heizungsrohre in der gesamten Bodenfläche verlegt. Zum Heizen wird das erwärmte Heizwasser dann durch diese Leitungen geführt und gibt seine thermische Energie gleichmäßig über den Fußboden ab. Einige Fußbodenheizungen funktionieren auch über rein elektrische Leitungen bzw. Paneele. Aufgrund der im Vergleich zu normalen Heizkörpern komplizierteren Installation kommen Fußbodenheizungen gerade in Neubauten häufig zum Einsatz, da sich das Heizsystem bei der Errichtung des Gebäudes hervorragend planen und implementieren lässt. Doch auch in Altbauten lassen sich die Systeme nachrüsten, unabhängig vom Bodenbelag. Dabei muss bei Parkett mehr beachtet werden (Holzart, Dämmung, etc.) als bei einfachem Laminat oder Naturstein.

Systeme einer Fußbodenheizung

 

 

Rohrführung bei einer Fußbodenheizung

Der Aufbau einer Fußbodenheizung richtet sich nach der Verlegeart. So erfolgt die Verlegung etwa:

  • mäanderförmig: Die Heizungsrohre werden in parallelen Bahnen mit 180-Grad-Schleifen verlegt. Dies ist besonders unkompliziert realisierbar. Nachteil dieser Installation ist jedoch, dass die Heiztemperatur mit zunehmender Entfernung von der Einspeisung abnimmt. Bei kleineren Zimmern mit geringem Heizbedarf ist dies aber vernachlässigbar.
  • schneckenförmig: Das Heizrohr der Fußbodenheizung wird in einer Spirale von außen nach innen verlegt und vom Mittelpunkt wieder parallel zum Zulaufrohr zum Verteiler zurückgeführt. Hierdurch lässt sich eine bessere Wärmeverteilung im Raum erzielen als bei einem Mäandersystem, da das Heizwasser mehrere Raumabschnitte durchläuft, bevor es abkühlt.
  • modular: In der modularen Form werden Mäander- und Schneckenform kombiniert, um sämtliche Raumabschnitte – gerade Außenwände und Übergangsbereiche – optimal mit Wärmeenergie zu versorgen. Die Verlegungsart sowie der Wechsel dazwischen werden bedarfsgerecht vom Heizungsbauer errechnet.

 

Rohrführungen bei einer Fußbodenheizung

Einbringung einer Fußbodenheizung

Frau sitzt mit Tablet auf dem Teppich

Abgesehen von der Anordnung der Leitungen, die das Heizwasser führen oder elektrisch heizen, lassen sich Fußbodenheizungen auch nach Aufbauhöhe unterscheiden. So existieren das Nasssystem und das Trockensystem:

  • Bei einem Nasssystem erfolgt die Verlegung komplett im Estrich des Bodens, das Rohr wird also von diesem gänzlich umschlossen. Zur Fixierung kommen Tackerklammern, Klemmschienen oder aber eine Noppenplatte zum Einsatz. Nasssysteme finden sich vorrangig in Neubauten und werden direkt bei der Errichtung der Böden installiert.
  • Beim Trockensystem – auch Dünnschichtsystem genannt – wird das Heizungsrohr hingegen in einer Dämmschicht direkt unter dem Bodenbelag verlegt. Die Befestigung erfolgt auf einer Trägerdämmung, alternativ können auch Trockenestrichplatten mit vorab gefertigter Fräsung für die Leitungen zum Einsatz kommen. Durch ihren einfachen Aufbau und die geringe Aufbauhöhe werden Trockensysteme vor allem bei Altbausanierungen und Gebäudemodernisierungen eingesetzt.

Verbindung mit bestehenden Heizsystemen

Kunde begrüsst Installateur

Fußbodenheizungen lassen sich auch in Kombination mit herkömmlichen Heizkörpern betreiben – folglich lassen sie sich in eine bereits bestehende Heizanlage integrieren. Allerdings arbeiten Flächenheizungen aufgrund ihres Aufbaus mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur, weshalb sich der Anschluss an ein vorhandenes Niedertemperatur-System am besten eignet. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Fußbodenheizung zusammen mit Heizkörpern im Hochtemperaturbereich zu betreiben. Dies kombiniert die Vorteile des konventionellen Systems (schnelle Wärme) mit denen der Flächenheizung (gleichmäßige Wärmestrahlung, effizienterer Betrieb). Die technische Umsetzung ist hier hingegen komplizierter: Da die Systeme mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen arbeiten, müssen zwei separate Heizkreise implementiert werden.

Fußbodenheizungen – alle Produkte im Überblick

Fußbodenheizung Buderus

Für jede bauliche Anforderung gibt es die passende Lösung für Ihre Fußbodenheizung. Ob mit dem Buderus Logafloor Tackersystem, Logafloor Noppensystem oder Logafloor Trockenbausystem – immer haben Sie die Sicherheit, dass alles einwandfrei zusammenpasst sowie effizient und sicher läuft.

Zur Produktübersicht

 

Fußbodenheizung: Vor- und Nachteile

 

Aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Funktion bieten Fußbodenheizungen unterschiedliche Vor- und Nachteile im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern. Diese beziehen sich etwa auf die Leistung, den Betrieb, die Heizkosten sowie die Wartung. Eine Fußbodenheizung wird zwar allgemein als die „bessere“ und fortschrittlichere Heizvariante angesehen, sie eignet sich jedoch nicht zwangsläufig für alle Gebäude.

 

Vorteile einer Fußbodenheizung Nachteile einer Fußbodenheizung
  • geringe Vorlauftemperaturen notwendig
  • Einsparung von Heizkosten durch effizienteren Betrieb
  • zuverlässige Funktion mit allen Heizungen (Öl, Gas, Holz, Wärmepumpe, Solarthermie)
  • höherer Komfort durch gleichmäßige Wärmestrahlung
  • geringe Staubaufwirbelung – hervorragend für Allergiker geeignet
  • versteckte Installation beeinflusst Raumgestaltung nicht
  • spezielle Dünnschichtsysteme für die Nachrüstung im Altbau
  • aufwändige Installation
  • höhere Anschaffungs- und Montagekosten
  • Zeitverzögerung bei der Raumerwärmung
  • Teppich und andere wärmedämmende Bodenbeläge sind weniger geeignet
  • Nachrüstung abhängig von der Aufbauhöhe und folglich in Bestandsgebäuden (Altbau) nicht immer möglich bzw. wirtschaftlich

 

Im Allgemeinen überwiegen die Vorteile einer Fußbodenheizung. Für einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb muss bei der Installation bzw. Nachrüstung allerdings eine genauere Planung erfolgen

Jetzt Installateur finden!

 


 

Buderus – Ihr Fachmann in Sachen Heizsysteme

 

Buderus Versprechen Systemgarantie      Buderus Versprechen Systemberatung      Buderus Versprechen Systemlösungen      Buderus Versprechen Systemservice

 


 

Welcher Bodenbelag ist für eine Fußbodenheizung geeignet?

 

Da eine Fußbodenheizung Ihre Räume mittels Wärmestrahlung über bzw. durch die Oberfläche des Bodens erwärmt, kommt diesem bei der Effizienz der Heizanlage eine wichtige, wenn auch nicht essenzielle Rolle zu. Moderne Flächenheizungen sind mittlerweile kaum noch durch die Deckschichten beeinträchtigt – Sie können die Fußbodenheizung unter jedem Bodenbelag installieren. Allerdings müssen Sie je nach Angaben des Herstellers und Wärmedurchlasswiderstand von Stein, Parkett oder Teppich einige Dinge beim Einstellen der Heizung berücksichtigen:

Steinerne Bodenbeläge (Naturstein oder Keramikfliesen): Diese können thermische Energie einerseits gut leiten, andererseits ebenfalls hervorragend speichern. Folglich geben sie auch noch lange Wärme ab, wenn die Fußbodenheizung selbst nicht mehr arbeitet – etwa wenn die eingestellte Temperatur erreicht wird. Hierdurch lassen sich die Heizkosten in Räumen mit Stein und Fliesen noch einmal etwas reduzieren. Ähnlich verhalten sich übrigens auch PVC, Linoleum und Laminat.

Parkett: Auch hier ist die Verlegung kein Problem. Sie sollten jedoch ein Holz wählen, dass Wärme ebenfalls gut leitet und wenig quell- und schwundanfällig ist. Empfehlenswert sind etwa Eiche, Nussbaum, Teak oder Bambus, Hölzer wie Ahorn oder Buche sind weniger geeignet. Außerdem eignen sich kleinere Verlegeeinheiten und dünneres Fertigparkett besser als breite, dicke Massivholzdielen. Durch den mehrschichtigen und zugleich dünneren Aufbau kann diese Sorte Parkett Feuchtigkeitsschwankungen besser ausgleichen und hat einen geringeren Dämmeffekt.

Teppiche: Sie eignen sich über einer Fußbodenheizung weniger gut. Da das Material stark wärmedämmend wirkt, wird die Wärmeabgabe gestört, und das System heizt weniger effizient. Auch kann die Staubbelastung durch den aufgeheizten Teppichboden höher ausfallen. Empfehlenswerter ist es, statt vollständigem Teppichboden Läufer und Ähnliches zu verwenden. Achten Sie aber darauf, dass sich Parkett oder Fliesen darunter nicht zu stark erhitzen, da Teppiche sonst Schaden nehmen können. Als Richtwert sind hier etwa 25 °C die Obergrenze.

 

Mit welchen Kosten ist bei der Anschaffung einer Fußbodenheizung zu rechnen?

Berechnungen

Die Kosten für eine Fußbodenheizung werden in der Regel in Quadratmetern angegeben und können je nach Art der Verlegung und der Dämmung variieren. Außerdem wird der Preis von der Tatsache beeinflusst, ob es sich um eine Installation in einem Neubau handelt, oder ob die Heizung in einem Bestandsgebäude nachgerüstet wird. Die Gesamtkosten setzen sich dabei aus den Anschaffungs- sowie den Installationskosten zusammen. Ein Nasssystem kann als günstigste Fußbodenheizung angesehen werden, dieses kostet gesamt rund 6.000 bis 10.600 Euro, Trockensysteme bewegen sich zwischen 9.800 und 13.400 Euro.

Kosten in der Übersicht

Nasssystem
Materialkosten (pro Quadratmeter): 40 - 80 Euro, für 120 qm: 4.800 - 9.600 Euro
Einbau (pro Quadratmeter): 10 Euro, für 120 qm: 1.200 Euro
Gesamtkosten: 6.000 - 10.800 Euro

Trockensystem
Materialkosten (pro Quadratmeter): 70 - 100 Euro, für 120 qm: 8.400 - 12.000 Euro
Einbau (pro Quadratmeter): 12 Euro, für 120 qm: 1.440 Euro
Gesamtkosten: ca. 9.800 - 13.400 Euro

Erfahren Sie bei Buderus jetzt mehr über die Kosten von Fußbodenheizungen!

 

 

 

Wie komme ich zu einer Fußbodenheizung?

 

Hier erhalten Sie kostenlos und unverbindlich ein Angebot für Ihre neue Fußbodenheizung von einem Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Einfach Online Angebots-Tool ausfüllen und ein individuelles Angebot erhalten.

Info Icon
 

1. Beantworten Sie ein paar Fragen zu Ihren Anforderungen und Ihrer Situation.

 

Produkte Icon
 

2. Wir stellen Ihnen durch unseren Algorithmus eine Auswahl an Systemen zur Verfügung.

 

Ort-Icon
 

3. Wir lokalisieren Ihre Anfrage. Diese wird an einen Buderus Partner in Ihrer Nähe geleitet.

 

Info Icon
 

4. Unser Partner vor Ort setzt sich mit Ihnen bei offenen Fragen in Verbindung. Aber auch Sie können direkten Kontakt zum Installateur aufnehmen, falls Sie Fragen haben.

 

Häufig gestellte Fragen zur Fußbodenheizung

Wie lange dauert es, bis eine Fußbodenheizung warm wird?

Bei einer Fußbodenheizung dauert es etwas länger, bis die Wärme im Raum ankommt, denn zunächst erwärmt das System den Boden, der dann wiederum seine Wärme sukzessive an den Raum abgibt. Abhängig von der gewünschten Temperaturänderung, der Dämmung und der Wärmeleitfähigkeit des Bodenbelags kann es bei Nasssystemen etwa zwei bis drei Stunden dauern, bevor sich der Raum spürbar erwärmt – war die Heizung vorher ganz aus und soll stark hochheizen, erfordert dies eventuell noch mehr Zeit. Trockensysteme und elektrische Fußbodenheizungen sind hingegen etwas reaktionsfreudiger, da sie näher an der Oberfläche installiert werden. Dafür können Nasssysteme Wärme besser und länger bevorraten, was die Heizkosten senkt.

Wie stelle ich meine Fußbodenheizung richtig ein?

Damit eine Fußbodenheizung trotz der längeren Vorlaufzeit zuverlässig wärmt, muss sie richtig kalibriert werden. Ein Thermostat ermöglicht hier praktische zeitliche Einstellungen. Berücksichtigen Sie beim Heizbeginn die Aufwärmphase von etwa zwei bis drei Stunden – möchten Sie es morgens um sieben bereits warm haben, sollte der Heizbetrieb gegen fünf starten. Andersherum speichert eine Fußbodenheizung die Wärme länger und kühlt langsamer ab – diese Phase dauert ebenfalls rund zwei Stunden. Soll der Heizbetrieb also gegen 22 Uhr enden, können Sie die Heizung bereits gegen 20 Uhr abschalten. Auch die richtige Temperatureinstellung optimiert den Betrieb. Ein Wohnzimmer sollte etwa 22 Grad haben, ein Kinderzimmer rund 21 Grad, eine Küche kommt mit etwa 18 bis 20 Grad aus, im Schlafzimmer gilt eine ungefähre Wohlfühltemperatur von 16 bis 18 Grad.

Was ist bei der Pflege und Wartung einer Fußbodenheizung zu beachten?

Fußbodenheizungen sind sehr wartungsarm und langlebig. Dies gilt insbesondere für elektrische Fußbodenheizungen. Beim Betrieb mit Warmwasser – wie es häufiger der Fall ist – muss das System in Intervallen entlüftet werden, um dauerhaft einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Hierfür schließen Sie die Kugelhähne und Heizkreise – sperren Sie das Ventil am Verteiler. Im Anschluss spülen Sie den Heizkreislauf mit hochqualitativem Wasser (richtige Härte, pH-Wert und Leitfähigkeit) durch, bis keine Luft mehr austritt. Dies geschieht über zwei Schläuche: einen am Zulauf des Verteilers, ein zweiter am Rücklauf. Für den Abfluss ist ein ausreichend großer Behälter nötig. Für die Entlüftung Ihrer Fußbodenheizung sollten Sie allerdings einen Fachmann beauftragen. Dies kostet Sie je nach Heizungsgröße und Aufwand durchschnittlich zwischen 50 und 100 Euro.

Mann vor Wand

Heizungsangebot-Tool

Kostenlos und unverbindlich anfragen – hier erhalten Sie ein Angebot für Ihre neue Heizung von einem Fachbetrieb in Ihrer Nähe.

Heizungsangebot anfragen
Mann auf der Couch sitzt am Smartphone

Händler in Ihrer Nähe

Installateur gesucht? Wir helfen Ihnen weiter. In unserer Händlersuche finden Sie alle Händler in Ihrer direkten Umgebung – einfach und übersichtlich.

Installateur finden
Förderung über Laptop und Notizen

Förderservice

In welchem Maße ist meine Heizung förderfähig? Wo kann ich weitere Informationen finden? Unser Förderservice gibt Ihnen eine Hilfestellung, damit Sie schnell zu Ihrer Förderung gelangen.

Jetzt Förderung nutzen!
5 / 5 bei 3 Bewertungen