Eine gute grundlegende Orientierung geben zwei kostenlose Online-Tools von Buderus: Der Förderrechner und der Energiesparrechner verschaffen schnell einen Überblick und sind eine gute Basis für die nächsten Schritte gemeinsam mit Heizungsfachbetrieben, Planern und Energieberatern.
Grundlage für beide Online-Rechner sind die aktuellen Bedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG.
Wie ermittelt der Buderus Förderrechner die Summen?
Der Buderus Förderrechner fragt Angaben ab, die für die mögliche Förderung relevant sind. Dazu zählen beispielsweise der geplante Zeitpunkt der Antragstellung und das zu versteuernde Haushaltseinkommen. Diese Angaben können etwa für den Klimageschwindigkeitsbonus oder den Einkommensbonus relevant sein.
Das Tool ermittelt daraus eine voraussichtliche Fördersumme und den verbleibenden Eigenanteil. Nutzer können gemeinsam mit ihrem Heizungsfachbetrieb zudem durchspielen, wie sich die förderfähigen Kosten ändern, wenn sich etwa das Antragsdatum oder die Investitionskosten verändern. Die Angaben sind nicht personenbezogen und Buderus speichert sie nicht.
Gebäudemodernisierung ganzheitlich betrachten
Der Energiesparrechner richtet den Blick nicht nur auf das Heizsystem, sondern auf das gesamte Gebäude. Er zeigt, welche Auswirkungen einzelne oder kombinierte Modernisierungsschritte auf Energieverbrauch, Energiekosten und CO₂-Emissionen haben können.
Nutzer geben zunächst Eckdaten zu ihrem Wohngebäude ein und tragen bereits umgesetzte Maßnahmen ein, etwa neue Fenster. Anschließend können sie verschiedene Modernisierungsschritte auswählen und miteinander kombinieren. Dazu gehören eine neue Heizungsanlage, Photovoltaik, Lüftung, Solarthermie sowie Maßnahmen an Kellerdecke, Dach und Fassade.
Der Rechner stellt mögliche Einsparpotenziale grafisch und in Zahlen dar. Er zeigt außerdem geschätzte Sanierungskosten und mögliche Zuschüsse aus der Bundesförderung. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse lässt sich als PDF ausgeben und so für die weitere Nutzung speichern.
Gut orientiert die nächsten Schritte angehen
Die ermittelten Zahlen schaffen eine erste Orientierung und eine gute Grundlage für die weiteren Schritte, denn die Online-Tools ersetzen nicht die detaillierte Betrachtung durch den Experten. So prüfen zum Beispiel Heizungsfachbetriebe vor Ort, wie hoch der Wärmebedarf ist, welche Voraussetzungen das Gebäude tatsächlich mitbringt und welche Lösung dazu passt. Das kann eine Wärmepumpe sein, ein Hybridsystem oder eine Modernisierung in mehreren Schritten. Wird nicht nur eine Heizungsmodernisierung, sondern das ganze Gebäude betrachtet, dann bringen Planer und Energieberater die Gesamtperspektive ein. Auf der Basis der Gespräche mit den Fachleuten entstehen Planungen und konkrete Angebote. Die verbindliche Förderzusage erteilt die KfW.