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Erdwärme: Wirtschaftlichkeit steigern

 

Geothermie liegt in Deutschland als Heiztechnik im Bereich der Neubauten mit auf den vorderen Plätzen. Sie schont die Umwelt, weil sich unter günstigen Umständen mit einer Kilowattstunde Strom mehr als die fünffache Menge an Heizenergie gewinnen lässt. So entsteht weniger CO2-Ausstoß durch geringen Energieverbrauch. In Verbindung mit Strom aus erneuerbarer Energie ist die Heiztechnik besonders umweltfreundlich. Erdwärmeheizungen sind ideale Lösungen, um die Vorgaben für den Klimaschutz im Gebäudesektor zu erfüllen.

Gleichzeitig entstehen nur geringe Heizkosten. Auch, wenn der relativ hohe Strompreis in Deutschland für Erdwärme die Wirtschaftlichkeit nicht fördert: Mit Geothermie können Sie dauerhaft niedrigere Heizkosten erreichen als mit den meisten anderen Energieträgern.

Dazu kommen noch weitere Pluspunkte wie der hohe Komfort durch die Möglichkeit für passives Kühlen. Klimatisierung gewinnt immer stärker an Bedeutung. Mit einer geeigneten Erdwärmeheizung können Sie ohne nennenswerten Stromverbrauch die Klimaanlage ersetzen. Das ist ein Vorteil, der beim Heizen mit Erdwärme auch die Wirtschaftlichkeit steigert.

 

Kosten für Anschaffung und Erschließung

 

Den niedrigen Heiz- und Warmwasserkosten stehen bei einer Erdwärmeheizung relativ hohe Investitionen gegenüber. Die Gesamtkosten für Anschaffung der Heiztechnik, Erschließung des Standorts und den Einbau können 20.000 Euro und mehr betragen.

Einen großen Anteil daran hat die Erschließung des Bodens als Energiequelle. Sondenbohrungen oder Erdarbeiten für die Verlegung eines Grabenkollektors erzeugen Kostenfaktoren, die bei anderen Technologien nicht anfallen. Dabei ist interessant, dass Sie mit einem Grabenkollektor als Bauherr durch Eigenleistung relativ viel einsparen können. Auch so können Sie die Anschaffungskosten senken und für Ihre Heizung mit Erdwärme die Wirtschaftlichkeit steigern.

Die Geräte selbst sind in der Anschaffung noch immer deutlich teurer, als konventionelle Heiztechnik. Im Altbau entstehen zusätzlich höhere Kosten, weil es meist erforderlich ist, das Heizsystem und die Heizflächen anzupassen. So ist die Wirtschaftlichkeit von Erdwärmeheizungen im Altbau oft anderen Arten der erneuerbaren Energien unterlegen.

 

Hohe Wirtschaftlichkeit im Neubau

 

Im Neubau lassen sich dagegen sogar Elemente einsparen, mit denen Erdwärme an Wirtschaftlichkeit gewinnt. So benötigen Sie keine Klimaanlage. Bei monovalenter Heizung mit Erdwärme können Sie den Schornstein und die Abgasableitung komplett einsparen. Und auch viele Grabungen lassen sich günstiger durchführen, wenn ohnehin im Bauprozess Erdarbeiten auf dem Grundstück stattfinden.

Durch hohe Fördermittel für Erdwärmepumpen lässt sich das Investitionsvolumen senken und die Amortisationszeit verkürzen. Für Neubauprojekte gelten dabei die Anforderungen des BAFA für die Innovationsförderung. Mit hochwertigen Wärmepumpen von Buderus und fundierter Planung durch einen erfahrenen Wärmepumpenspezialisten sind diese Anforderungen in den meisten Fällen zuverlässig zu erreichen.

Welche die beste Heiztechnik ist, hängt aber immer auch vom betreffenden Objekt und dem Standort ab. Die Heizung mit Erdwärme ist bei günstigen, geologischen Voraussetzungen trotz hoher Investitionen im Neubau oft wirtschaftlich eine sehr attraktive Lösung. Nutzen Sie für weitere Informationen den Förderservice auf der Buderus Homepage.

 

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