Technik erklärt Solartechnik

Buderus Solarkollektor Logasol SKS5.0

Wie funktioniert Solartechnik?

 

Die Themen in der Übersicht:

 

Wie funktioniert eine thermische Solaranlage?

Wie funktioniert eine Photovoltaik-Anlage?

Wie funktioniert eine thermische Solaranlage?

Eine Solaranlage besteht aus Solarkollektoren, Warmwasserspeicher, Solarstation und Regelung. Ergänzt wird sie um einen weiteren Wärmeerzeuger wie z. B. ein Öl-Brennwertgerät.

Die Solarkollektoren geben die Sonnenwärme an ein Solarfluid ab. Sobald die Temperatur im Kollektor höher ist als im integrierten Warmwasserspeicher, transportiert eine Hocheffizienzpumpe das erwärmte Solarfluid durch Rohrleitungen zum Warmwasserspeicher. Ein Wärmetauscher im Speicher überträgt die Wärme auf das Trinkwasser – so ist Sonnenenergie auch verfügbar, wenn die Sonne nicht scheint.

Die Größe der Anlage hängt davon ab, ob sie nur Wasser erwärmen oder auch die Heizung unterstützen soll und wie viele Personen im Haushalt wohnen. Die nötige Kollektorfläche für die Trinkwassererwärmung beträgt ca. 1 bis 1,5 m2 pro Person.

Etwa 4 bis 6 m2 Kollektorfläche decken bis zu 60 % des Energiebedarfs zur Trinkwassererwärmung in einem Einfamilienhaus ab.

Mit ca. 10 m2 Kollektorfläche und Kombispeicher kann eine Solaranlage die Wohnraumbeheizung unterstützen. Der Wärmekomfort ist dabei immer gesichert, denn bei mangelnder Sonneneinstrahlung heizt das Brennwertgerät nach.

Eine Solaranlage kann praktisch auf jedem Haus installiert werden: als Aufdach-, Fassadenmontage oder Dachintegration. Ob als reine Trinkwasserlösung oder kombinierte Trinkwasser- und Heizungsunterstützung, bei Neubau oder Modernisierung: Buderus hat für jede Anforderung die passende solare Lösung. 

 

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Wie funktioniert eine Photovoltaik-Anlage?

Eine Photovoltaik-Anlage wandelt als hauseigenes Kraftwerk Sonnenlicht in Strom für die Eigenversorgung um. 

Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Durch Energiekostenersparnis und – für die Dauer von 20 Jahren garantierte – Einspeisevergütung (EEG) amortisiert sich die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage in 3,5 bis 4 Jahren.

Für eine PV-Anlage werden Photovoltaik-Module auf das Hausdach montiert (Aufdach-Montage) oder in das Dach integriert (Indach-Montage); die Aufdach-Montage ist für fast jedes Dach geeignet; wenn es die ideale Neigung von 30° unterschreitet, gleichen Dachhaken die fehlende Schräge aus. Indach-Montagen eignen sich für Neubauten und Dachmodernisierungen bei Dächern mit ausreichender Größe, Schräglage und günstiger Ausrichtung.

In Deutschland gibt es 1.300 bis 2.000 Sonnenstunden pro Jahr, und Photovoltaik steuert heute bereits mehr als 7 % zum verbrauchten Strom bei.

Die leistungsstarken monokristallinen Photovoltaik-Module machen selbst kleine Dachflächen zu effektiven Sonnenkraftwerken. Die Module wandeln das einstrahlende Sonnenlicht in Gleichstrom um. Der Wechselrichter wandelt diesen in durch das Stromnetz nutzbaren Wechselstrom um.

In Kombination mit weiteren regenerativen Energieerzeugern wie einer Buderus Wärmepumpe sowie mit einem leistungsfähigen Stromspeicher BPT-S 5 Hybrid, der überschüssigen Strom speichert und in lichtschwachen Zeiten abrufbar macht, kann die Eigenstromnutzung maximiert werden.

Mit der Systemtechnik von Buderus machen Hausbesitzer sich von steigenden Energiepreisen unabhängig.