6. September 2016

Kachelöfen lassen sich auch mit Gasheizeinsätzen modernisieren


Oft finden sich in Altbauwohnungen und älteren Häusern Kachelöfen, die dem Wohnraum ein besonders gemütliches Ambiente verleihen. Die meisten älteren Öfen erfüllen bei der Holz- und Kohleverbrennung allerdings nicht mehr die gesetzlichen Emissionsanforderungen und müssen deshalb modernisiert werden. Eine gute Lösung kann dabei der Umstieg auf den Brennstoff Erdgas sein: Der Ofen wird mit einem Gasheizeinsatz ausgestattet und mit Erdgas befeuert. Hausbesitzer bewahren so den traditionellen Charme ihres Kachelofens und profitieren zugleich von einem höheren Wärmekomfort. Denn bei der Erdgasverbrennung steht die Wärme dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird. Hersteller wie der Systemspezialist Buderus bieten Gasheizeinsätze, die sich dank ihrer Luftführung durch einen besonders leisen Betrieb auszeichnen. Weil das Gas in den Buderus Heizeinsätzen effizient verbrennt, liegen die Schadstoffemissionen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.

 

Stromlos oder vollautomatisch

Hausbesitzer, die umrüsten wollen, können zwischen stromlos arbeitenden und elektrischen Gasheizeinsätzen wählen. Die Buderus Gasheizeinsätze H104M mit 7 kW und H204M mit 9,5 kW Nennwärmeleistung arbeiten ohne Strom und sind mit einem Gasbrenner ausgestattet, der per Knopfdruck gestartet wird. Die Heizleistung moduliert je nach Wärmebedarf zwischen 40 und 100 Prozent. Den Wärmebedarf ermittelt ein Wärmefühler unterhalb des Gasheizeinsatzes. Alternativ bietet Buderus auch die elektrischen Gasheizeinsätze H114V mit 7 kW und H214V mit 9 kW, deren zweistufiger Gasbrenner vollautomatisch funktioniert. Ein Raumtemperaturregler fordert bei Bedarf Wärme beim Gasbrenner an, der dementsprechend selbsttätig startet.

Zur Bedienung der Heizeinsätze stehen der analoge Raumtemperaturregler BERT Easy, bei dem sich die gewünschte Raumtemperatur anhand eines Drehknopfes einstellen lässt, und der digitale Komfort-Regler BERT zur Wahl. Dieser ist mit einem Display ausgestattet, das die aktuelle Raumtemperatur, Uhrzeit, Wochentag und die Betriebszustände anzeigt. Anwender können frei einstellbare Standard-, Wochen- und Urlaubsprogramme nutzen, zudem lässt sich der Heizbetrieb mit der Partyfunktion um bis zu vier Stunden verlängern.

 

Gesetzgeber verlangt den Austausch

Wer einen Kachelofen-Heizeinsatz besitzt, der zwischen 1975 und 1984 eingebaut wurde, muss den Heizeinsatz gemäß der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung bis Ende 2017 umrüsten –oder den Ofen stilllegen. Für später eingebaute Heizeinsätze gelten weitere Umrüsttermine Ende 2020, beziehungsweise 2024. Vor der Umrüstung sind einige wenige Voraussetzungen zu erfüllen: Um den Kachelofen mit einem Gasheizeinsatz zu modernisieren, muss das Haus über einen Anschluss an das Erdgasnetz oder einen Flüssiggastank verfügen. Auch der Schornstein muss auf die Erdgasverbrennung ausgelegt sein, gegebenenfalls bietet sich hier eine Sanierung mit Edelstahlrohren an. Welche Sanierungsmaßnahmen zu empfehlen sind, erfahren Hausbesitzer beim zuständigen SHK-Fachbetrieb oder Schornsteinfegermeister.

Pressebilder mit Bildunterschrift

Der elektrische Buderus Gasheizeinsatz H214V mit einer Leistung von 9 kW ist mit einem zweistufigen Gasbrenner ausgestattet, der vollautomatisch funktioniert. Quelle: Buderus

Bild: Buderus


Mit dem Buderus Raumtemperaturregler BERT Easy lässt sich die gewünschte Temperatur einstellen.

Bild: Buderus