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Kondensat: Entstehung und richtige Behandlung von Kondenswasser

Flüssigkeiten tragen die Bezeichnung Kondensat, wenn sie von der gasförmigen Phase ganz oder teilweise in die flüssige Phase übergehen. Im Allgemeinen kann der Begriff für jede Flüssigkeit stehen. Meist ist aber Kondenswasser gemeint, das in der Praxis in zahlreichen Fällen besonderes Augenmerk genießt.

Kondenswasser entsteht durch die Tröpfchenbildung von Luftfeuchtigkeit beispielsweise an Oberflächen, wenn die Lufttemperatur sinkt und deren Fähigkeit zur Aufnahme von Wasser abnimmt. Dieser Phasenübergang setzt auch Energie frei. In vielen Fällen kann das entstehende Kondensat gelöste Schadstoffe enthalten, stark korrosiv wirken oder sogar giftig und gesundheitsschädlich sein.

 

 

Kondensatbildung in der Heiztechnik

Bei Heizkesseln, die mit niedriger Temperatur arbeiten, kann Kondensat im Kessel anfallen. Diese Kondensflüssigkeit kann stark korrosiv wirken. Für das Entwickeln von Niedertemperaturkesseln ist deswegen das Neutralisieren des Kondensats im Kessel durch geeignete Werkstoffe und andere konstruktive Maßnahmen ein sehr wichtiger Schritt. Die Unempfindlichkeit gegen Kondensatbildung ist der maßgebliche Unterschied zu älteren Konstanttemperaturkesseln, die zum Verhindern der Kondensation mit ineffizienter Rücklaufanhebung arbeiten mussten.

Brennwertheizungen nutzen die Kondensatbildung im Abgas, um die dabei entstehende Energie über einen Wärmetauscher in den Heizkreis zurückzuführen. Die Schornsteinsanierung ist wichtig, um das Gemäuer gegen die aggressive Flüssigkeit unempfindlich zu machen.

Das sich sammelnde Kondensat lässt sich ohne weiteres Neutralisieren ins Abwasser einleiten. Die Kondensatpumpe sorgt für kontinuierliche Ableitung, wenn der einfache Ablauf baulich nicht möglich ist.

Die Eigenschaften des Kondensats hängen auch vom verwendeten Brennstoff ab. Heizöl erzeugt zum Beispiel einen wesentlich höheren Schwefelgehalt im Kondensat als Erdgas. Das muss bei der Auswahl von Leitungen, Behältern und Kondensatpumpen Beachtung finden.

 

 

Kondensatableitung für Klima- und Lüftungsanlagen

Immer, wenn sich Luft mit einem ausreichenden Feuchtigkeitsgehalt abkühlt, kondensiert ein Teil der Luftfeuchtigkeit. Das ist besonders bei Lüftungsanlagen und Klimaanlagen der Fall. Bei einer Klimaanlage fällt im Kühlbetrieb am Innenteil viel Kondensat an. Schwüles Wetter erhöht die Kondensatmenge deutlich. Die anfallende Flüssigkeit lässt sich über den Kondensatablauf entsorgen. Das feuchtwarme Milieu ist attraktiv für Keime und benötigt regelmäßige Desinfektion.

Kondensat entsteht auch an den Außenseiten von Klima- und Lüftungsleitungen. Das geschieht, wenn die warme Luft die kühlen Leitungsoberflächen berührt. Im ungünstigen Fall kann das stetige Tropfen und sogar Wasserschäden verursachen. Die dampfdichte Dämmung von Klima- und Lüftungsleitungen ist deswegen Teil der fachgerechten Installation.

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