Sparschwein und Geld und auf dem Tisch

Energiespartipps: So sparen Sie Kosten für Heizung und Strom.

 

Die durchschnittlichen Energiekosten betragen in Deutschland bis zu 12 Prozent des Haushaltseinkommens. Die Energieerzeugung für Strom, Heizwärme und Warmwasser erzeugt neben dem Bereich Transport und Verkehr die meisten Treibhausemissionen und damit die größten Umweltbelastungen. Finden Sie hier praktische Energiespartipps, um mit wenig Mühe unnötigen Verbrauch zu vermeiden. So entlasten Sie spürbar die Umwelt und die Haushaltskasse.

 

Strom sparen: Effiziente Geräte und gute Gewohnheiten.

 

Wir sind täglich von unzähligen elektrischen Geräten umgeben. Die Nutzung des elektrischen Stroms fällt uns häufig nicht auf, weil sie mit großer Selbstverständlichkeit zum Alltag gehört. Doch jedes eingeschaltete Gerät und jeder Knopfdruck lässt Verbrauch entstehen. Hier schlummern in vielen Haushalten ungenutzte Sparpotentiale.

 

  • Sensibilität entwickeln:

    Der beste Weg zum Strom sparen ist es, ein Gerät gar nicht erst zu verwenden. Es lohnt sich, vor dem gewohnten Knopfdruck die Notwendigkeit zu hinterfragen. Häufiger als gedacht können wir auf den Einsatz elektrischer Geräte eigentlich gut verzichten. Den Effekt sehen Sie auf der Jahresabrechnung.
  • Effiziente Geräte:

    Viele Haushaltsgeräte verbrauchen mehr Energie, als nötig. Klimaanlagen können notorische Stromfresser sein. Und auch andere Hochverbraucher können Sie durch smarte Steckdosen entlarven und gegebenenfalls durch effizientere Modelle austauschen.
  • Beleuchtung:

    Rüsten Sie sukzessive auf LED- und Energiesparlampen um und sparen Sie bei der Beleuchtung Ihres Wohnraums. Auch diese sparsamen Leuchtmittel sollten aber beim Verlassen des Raumes immer ausgeschalten werden.
  • Stand by vermeiden:

    Der Ruhemodus vieler Geräte erhöht nur unwesentlich den Komfort. Dafür ist er ein ärgerlicher Stromverschwender. Eine zentrale Steckerleiste schafft Abhilfe. Das komplette Homeentertainment und die Computer-Infrastruktur lassen sich so komfortabel mit einem Druck abschalten. Auch die Kaffeemaschine und jedes andere Gerät, das keinen eindeutigen Ausschalter besitzt, sollte Sie auf diese Weise vom Netz trennen.
  • Kühlgeräte:

    Wenn es notwendig ist, sollten Sie Kühlschrank und Gefriertruhe frühzeitig abtauen lassen. So arbeiten sie mit voller Effizienz. Ein voll gepackter Kühlschrank nimmt beim Öffnen außerdem weniger Wärme auf, als ein fast leerer.
  • Wasserkocher:

    Den Wasserkocher sollten Sie nicht mehr befüllen, als notwendig. So wird immer nur die Energie verbraucht, die auch notwendig ist.
  • Wäsche trocknen:

    Vermeiden Sie den elektrischen Wäschetrockner und lassen Sie die Wäsche nach Möglichkeit auf der Leine trocknen.
  • Waschmaschine:

    Waschen Sie immer bei möglichst niedriger Temperatur und wenn möglich ohne Vorwäsche. Das schont nicht nur die Textilien, sondern auch die Stromrechnung. Einweichen ist bei starken Verschmutzungen eine gute Alternative.

 

Sparsam Heizen: So senken Sie Ihren Wärmeverbrauch und die jährlichen Heizkosten.

 

Der Verbrauch für die Wärmeerzeugung entsteht meist weit weg im Heizungskeller. Über das Jahr gerechnet hat ein verschwenderischer Umgang mit Heizwärme aber tiefgreifende Folgen mit eventuell hohen Nachzahlungen. Sparen Sie mit diesen Energiespartipps durch angepasste Nutzung und moderne Technik.

 

  • Raumtemperatur anpassen:

    Heizen Sie nicht mehr, als nötig. 1°C weniger Raumtemperatur spart bis zu 6 % Energie- und Heizkosten. Als ideale Temperaturen gelten: 21°C in Küche und Wohnräumen, 22°C im Badezimmer, 16°C im Schlafzimmer.
  • Automatische Nachtabsenkung:

    Die wenigsten Nutzer stellen nachts alle Thermostate um. Die automatische Nachtabsenkung gibt es bei den hochentwickelten Regelsystemen von Buderus meist serienmäßig.
  • Heizkörper richtig entlüften:

    Ein Heizkörper, der nur teilweise warm wird, muss wahrscheinlich entlüftet werden. Danach arbeitet er auch effizienter und heizt den Raum mit weniger Energieeinsatz.
  • Platzierung der Möbel beachten:

    Lassen Sie genügend Platz, damit die Luft um den Heizkörper frei zirkulieren kann. Wenn Sie einen Heizkörper mit Möbeln verstellen oder mit schweren Vorhängen verdecken, blockieren Sie auch die Strahlungswärme und müssen mehr heizen, um die gleiche Behaglichkeit zu erreichen.
  • Isolieren Sie Fenster und Fugen:

    Es muss nicht immer gleich die Fassadendämmung sein. Durch offene Fugen an Fenster und Türen entweicht viel Wärme. Mit einfachen Maßnahmen können Sie diese Verluste zum größten Teil vermeiden.
  • Richtig lüften:

    Einer der klassischen Energiespartipps rund ums Heizen. Um mit möglichst wenig Wärmeverlust verbrauchte Luft auszutauschen, sollten mehrmals täglich die Fenster bei geschlossenem Thermostat zehn Minuten lang weit offen stehen. So gelangt Sauerstoff in den Raum, Feuchtigkeit wird ausgetragen und der Raum kühlt nicht zu sehr aus.
  • Einstellung prüfen:

    Eine ungünstig geregelte Heizanlage verbraucht permanent mehr, als nötig. Lassen Sie die Einstellung bei jedem Wartungstermin überprüfen.
  • Hydraulischer Abgleich:

    Diese Maßnahme ermöglicht höhere Effizienz durch optimale Einstellung der Heizwasserströme im gesamten System. Stellen Sie sicher, dass Ihr System fachgerecht optimiert wurde.
  • Modernisierung:

    Wenn nach dem Umsetzen dieser Energiespartipps die Heizkosten zu hoch sind, kann das auch an einer veralteten Heizungsanlage liegen. Ein modernes Brennwertgerät spart im Vergleich bis zu 30 % der Energiekosten für Heizung und Warmwasser. Unsere Systemexperten vor Ort beraten Sie gerne.
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