Eine Buderus Wärmepumpe auf der Baustelle

Moderne Heizkörper: Mit den richtigen Heizflächen sparen

 

Ein Heizkörper ist eine einfache Angelegenheit: Warmes Wasser fließt hinein, Wärme kommt heraus. In Warmwasser-Systemen arbeitet der Heizkörper nach dem Prinzip eines Wärmetauschers zwischen Flüssigkeiten und Gasen. Der komplexeste Teil ist die Regelung über das Thermostatventil.

Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich eine überraschend große Vielfalt. Moderne Heizkörper sind in zahlreichen Formen, Größen und Varianten erhältlich. Dazu kommen Heizflächen, die ohne klassische Heizkörper funktionieren. Alle unterscheiden sich im Wärmeempfinden, bei der Energieeffizienz, in der Ästhetik und auch in den Kosten.

Eine zentrale Frage ist die notwendige Vorlauftemperatur, die ein Heizkörper benötigt, um den Raum effektiv zu erwärmen. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter und sparsamer arbeitet die gesamte Heizanlage.

Auch das Verhältnis von Konvektion und Strahlungswärme ist interessant. Wärmestrahlung ähnelt der Wärme der Sonne, wirkt besonders angenehm und erzeugt ein warmes Gefühl schon bei geringeren absoluten Temperaturen. Bei der Entwicklung moderner Heizkörper geht es nicht zuletzt darum, den Strahlungsanteil zu erhöhen.

 

 

Formen und Varianten moderner Heizkörper

Die ältesten in Verwendung befindlichen Heizkörperformen sind Gliederheizkörper und Rippen-Konvektoren aus Gusseisen. Sie generieren einen hohen Konvektionsanteil und benötigen relativ hohe Vorlauftemperaturen. Es lohnt sich in den meisten Fällen, solche Geräte auszutauschen.

Standard sind aktuell die Plattenheizkörper. Sie bestehen aus wasserführenden Heizplatten, zwischen denen zusätzlich Konvektionsbleche angeordnet sind. Plattenheizkörper können einen hohen Strahlungsanteil generieren, und es gibt sie in vielen Ausführungen: Mit oder ohne integriertes Thermostatventil und mit unterschiedlichen Ausführungen der Anschlüsse für Vorlauf und Rücklauf an der Seite, diagonal  oder mittig.

Die Heizleistung ergibt sich aus der Fläche der Geräte und der Anzahl von Heizplatten und Konvektionsblechen. Die Bautypen tragen als Bezeichnung eine zweistellige Nummer: Vorn steht die Anzahl wasserleitender Platten, hinten die Zahl der Konvektionsbleche. Typ 10 ist somit die einfachste, schmalste Ausführung. Je größer die Fläche, desto höher ist die Strahlungsleistung und desto weniger Konvektion ist notwendig, um die Heizlast vollständig zu decken.

Eine wichtige Heizkörperform lässt sich nicht so leicht erkennen: Flächenheizungen nutzen die Fläche und Masse von Fußboden oder Wänden für die Wärmeübertragung. Das ist sehr angenehm und energieeffizient. Unsichtbare Fußbodenheizungen sind auch ideale Lösungen, um mit modernen Heizkörpern die Ästhetik des Raumes zu gestalten. Mit Betonkernaktivierung erhöht sich ihre Effizienz noch einmal drastisch.

Handtuchheizkörper sind beliebte Lösungen für die Badheizung. Sie variieren das Prinzip des Gliederheizkörpers und bieten viel Fläche für das Trocknen von Hand- und Badetüchern. Mit Flächenheizungen kann es sinnvoll sein, für Handtücher ein elektrisch betriebenes Gerät zu nutzen. Handtuchheizkörper nutzen oft höhere Vorlauftemperaturen als Flächenheizungen, was deren Effizienz senken würde.

Moderne Heizkörper verbinden häufig elegantes Design und hohe Effizienz. Planheizkörper oder Flachheizkörper strahlen mit vollkommen glatten Flächen eine große Eleganz aus und eignen sich als bewusstes Gestaltungselement für das Wohnzimmer. Designheizkörper für das Bad lassen sich auch als Raumteiler installieren. Mit der richtigen Auswahl können Sie selbstbewusst auf Heizkörperverkleidungen und ähnliches verzichten. Das wirkt sich ebenfalls günstig auf die Leistung und den Verbrauch der Heizung aus.

 

 

Die moderne Heizkörperregelung ist digital

Zu einem modernen Heizkörper gehört auch die entsprechende Regelung. Digitale Heizkörperthermostate haben große Vorteile gegenüber ihren analogen Vorfahren. Die Regelung erfolgt gradgenau und lässt sich von jedem Ort aus unkompliziert kontrollieren und individuell einstellen. Fein abgestimmte Programme verbessern die bedarfsgerechte Wärmeerzeugung. Durch den automatischen Datenaustausch in Smart Home Systemen verbessert sich die Effizienz der Heizanlage noch weiter.

Finden Sie optimale Lösungen für die Wärmeverteilung in Ihrem Objekt und wählen Sie die effizienteste Lösung aus einer großen Auswahl moderner Heizkörper: Unsere Buderus-Systemexperten beraten Sie gern.

 

 

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