Heizung wird nicht warm

Die Heizung wird nicht warm: Nicht gleich den Notdienst rufen.

 

Erstmal ist es ein Schreck: Draußen herrscht tiefer Frost und das Thermostat ist voll aufgedreht, aber die Heizung wird nicht warm. Trotzdem sollten Sie nicht gleich den meist kostspieligen Notdienst rufen. Eine ganze Reihe typischer Situationen und Defekte lassen sich mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst beheben. Und häufig sind die Gründe weniger schwerwiegend, als anfangs befürchtet.

 

Heizkörper entlüften.


Bleibt der Heizkörper kalt oder wird er nicht richtig warm? Wenn zu wenig Wärme ankommt und lediglich ein Teil des Heizkörpers sich warm anfühlt, liegt das meist an Luft im Heizsystem. Das Problem ist durch Entlüften häufig schnell gelöst. Luft in der Heizungsanlage zeigt sich auch durch Rauschen, Klopfen oder ähnliche Geräusche.

 

Thermostat verklemmt.


Ein Heizkörper wird nicht warm, aber Heizkörper in anderen Räume laufen ganz normal? Das ist ein Anlass, um das Thermostatventil zu kontrollieren. Dieses ist oft nur verkalkt oder verklemmt.
 

Zunächst müssen Sie dafür den Einstellkopf und die Überwurfmutter lösen. Steht der Stift darunter etwa 5 mm heraus und lässt sich leichtgängig eindrücken, ist er in Ordnung. Sitzt er fest, können Sie ihn durch vorsichtiges Klopfen lösen.

 

Zu niedriger Wasserdruck.


Bleiben die obigen Schritte ohne Erfolg, sollten Sie als nächstes den Systemdruck überprüfen und mit dem Sollwert für Ihr Heizsystem abgleichen. Ist der deutlich zu niedrig, müssen Sie Wasser nachfüllen. Ein im Heizkreis oben liegender Heizkörper wird nicht warm, weil das Heizungswasser ohne ausreichenden Druck nicht weit genug steigen kann.

Druckschwankungen können auch durch ein defektes Ausdehnungsgefäß verursacht werden. Der Systemdruck schwankt dann stark, wenn das Wasser sich abkühlt oder erwärmt. Die Kontrolle, Wartung und Einstellung des Ausdehnungsgefäßes sind Sache für den Heizungsfachmann. Lassen Sie es jährlich im Rahmen der Wartung prüfen.

 

Wärmeerzeuger kontrollieren.
 

Schließlich können Sie den Wärmeerzeuger selbst in Augenschein nehmen. Wenn die Gastherme, die Ölheizung, ein Warmwasserspeicher oder auch ein veralteter Boiler nicht anlaufen, schafft nur der Heizungsfachmann Abhilfe. Es muss sich aber nicht unbedingt um einen Defekt am Brenner oder einen anderen Schaden handeln, der hohen Reparaturaufwand erfordert. In manchen Fällen wird die Heizung nicht warm, weil die Regelung verstellt wurde. Liegt hier der Fehler, reicht es aus, die Heizung einstellen zu lassen.

 

Wartungen verhindern hohe Reparaturkosten.


Durch regelmäßige Wartungstermine zeigen sich Defekte, bevor sie sich gravierend auswirken. Ein Wartungsvertrag ist von Vorteil, weil Sie Termine nicht einzeln absprechen müssen und Preissicherheit haben. Moderne Buderus Heizsysteme lassen sich sogar bequem und unkompliziert mit Ihrem Fachbetrieb vernetzen. Dadurch kann der Fachmann Einstellungen aus der Ferne prüfen und anpassen. Fehlerursachen, Einsatzzeiten und mögliche Ersatzteile bekommt der Installateur über unsere Portallösung direkt angezeigt.

Handelt es sich um ein älteres System? Dann fragen Sie auch nach dem hydraulischem Abgleich. Durch diese Optimierung sparen Sie beim Verbrauch. Bei jeder Heizung kommt der Zeitpunkt, an dem die alte Anlage nicht mehr zuverlässig arbeitet oder einen zu hohen Verbrauch erzeugt. Dann ist eine günstige Systemlösung von Buderus eine zukunftssichere Investition, die sich auszahlt.

 

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