Energiemanagement für Industrie und Gewerbe: Digitalisieren und Kosten senken

Professionelles Energiemanagement in Industrie- und Gewerbebetrieben kann zu deutlichen Einsparungen bei den Energiekosten führen. Unternehmen steigern dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit und tragen auch zum Klimaschutz bei: Erfahren Sie mehr über Effizienzmaßnahmen und die einschlägigen Normen.

 

Die Energiekosten gehören zu den größten Ausgaben der Industrie und des produzierenden Gewerbes. Und sie steigen kontinuierlich weiter. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit ist es dringend geraten, alle technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Energieeffizienz von Industrieanlagen und Produktionsprozessen zu steigern.

Energiemanagementsysteme sind ein unerlässlicher Baustein, um die Stromkosten im Gewerbe und die Energiekosten von Industriebetrieben nachhaltig zu reduzieren. Zum Energiemanagement für Industrie und Gewerbe gehört die Planung, der Betrieb und die Kontrolle der Erzeugung, Umwandlung und des Verbrauchs von Energie. Das gilt für all ihre Formen. Die wichtigsten Ziele liegen in diesen drei Bereichen:

  • Senkung der Energiekosten für Industrieunternehmen

  • Reduktion der CO2-Emissionen für den Klimaschutz

  • Versorgungssicherheit und Stabilität der Versorgungsnetze

 

Finanzielle Vorteile mit zertifizierten Systemen

 

Die Erscheinungsformen des Energiemanagements in der Industrie sind sehr vielfältig und setzen an unterschiedlichen Organisationsebenen und Prozessschritten an: Von der effizienten Rohstoffbeschaffung über die genaue Verbrauchserfassung und Stoffstromanalyse bis zur Optimierung des Bedarfs und Verbrauchs von Prozessen und technischer Ausrüstung. Eine zentrale Rolle spielen digitale Systeme, die es erlauben, Informationen zentral zu sammeln und auszuwerten.

Eine wichtige Orientierung für Unternehmen gibt die einschlägige Richtlinie des VDI und insbesondere die DIN EN ISO 50001. Diese Norm unterstützt beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements für Industrieunternehmen, Gewerbebetriebe und andere Organisationen. Sie stellt auch die Basis für die Zertifizierung dar. Diese ist wiederum die Voraussetzung für die Gewährung von Entlastungen bei der EEG-Umlage, der Stromsteuer und der Energiesteuer.

 

Mit passender Technik und den richtigen Methoden

 

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Energiemanagement in Industrie und Gewerbe sind auf mehreren Ebenen nötig:

  • organisatorische Ebene

  • Prozessebene

  • technische Ebene

 

Die Einführung des Systems erfolgt in der Regel in Form eines einmaligen Projekts. Dabei liegt auf der Organisationsebene die Verantwortung. Personen und Abteilungen erhalten Aufgaben zugewiesen. Nach Abschluss des Einführungsprojekts ist das Etablieren eines kontinuierlichen Prozesses auf Grundlage der PDCA-Methodik nötig. So ist sichergestellt, dass das System sich laufend aktualisiert und weiter optimiert.

Buderus stellt die passende Systemtechnik zur Verfügung, um mit weniger Stromkosten die Industrie wettbewerbsfähiger machen und die Energiekosten für Gewerbebetriebe zu senken. Wir entwickeln individuell angepasste Lösungen und innovative, technische Ausrüstung für:

  • Wärmeproduktion

  • Kälteproduktion

  • Lüftungsanlagen

  • Warmwassersysteme

  • Dampferzeugung

  • Eigenstromerzeugung

  • uvm.

 

Unternehmen erhalten durchdachte Komplettsysteme aus perfekt abgestimmten Komponenten. Vorteile ergeben sich durch die einfache Integration in bestehende Infrastruktur von Gewerbebetrieben und industriellen Produktionsanlagen. Hochentwickelte Regelungstechnik mit umfangreichen Mess-, Regelungs-, Steuer- und Kontrollfunktionen unterstützt maßgeblich bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten im Bereich der Wärme- und Energieversorgung. Lassen Sie sich jetzt beraten: Unsere Systemexperten beantworten umfassend alle Ihre Fragen.

 

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