BIM macht Sinn - Haus - AußenansichtBIM macht Sinn

Building Information Modeling verspricht effizienteres Bauen. Dazu müssen viele Informationen zusammenfließen – Hersteller wie Buderus unterstützen mit den passenden Daten.

In jedem Bauprojekt schlummern Risiken, die den Kosten- und Zeitrahmen sprengen können. Ungeplante Änderungen im fortgeschrittenen Projektverlauf und ein mangelnder Informationsaustausch zwischen den einzelnen Gewerken können die Gründe dafür sein. Höhere Planungs- und Investitionssicherheit verspricht BIM, abgekürzt für Building Information Modeling. Die Methode, Daten zu erfassen und zu vernetzen, soll das Planen, Erstellen, Bewirtschaften und selbst den Rückbau von Gebäuden und Infrastruktur mittels Software optimieren. Alle an einem Bau beteiligten Akteure bearbeiten eine Projektdatei des Gebäudes oder Gewerks und lassen ihre Änderungen oder Anpassungen einfließen.

 

Ein 3D-Modell des Objektes dient zur Planung und Veranschaulichung, Zeit und Kosten können als weitere Dimensionen mit einfließen. Freilich ist auch BIM kein Allheilmittel, denn wie sagte schon Friedrich Dürrenmatt: „Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.“ Doch BIM ist ein vielversprechender Ansatz, um Abläufe effizienter zu machen, Fehler zu minimieren, den Informationsverlust zwischen einzelnen Planungsphasen und verschiedenen Beteiligten zu vermeiden und in Summe letztendlich die Produktivität zu erhöhen.

Rechtzeitig für BIM rüsten

Bei TGA-Fachplanern rangiert das Thema BIM laut der Studie „Branchenstrukturanalyse. TGA-Planer in Deutschland“ der Consultic Marketing & Industrieberatung GmbH nach Umsatz noch nicht sehr weit oben in der Rangliste. Auch in Architektur- und Ingenieurbüros sowie in Bau- und Installationsbetrieben gibt es noch Nachholbedarf: Laut BIM-Monitor 2017 der Marktforschung BauInfoConsult sind die größten Hemmnisse, auf BIM umzustellen, der Aus- und Fortbildungsaufwand und die Investitionskosten. Rund 300 Personen aus Büros und Betrieben wurden befragt, 56 Prozent nannten diese beiden Gründe. Künftig dürften jedoch mehr Architekten, Planer und ausführende Betriebe diesen Aufwand auf sich nehmen. Dazu trägt auch der Bund bei, der das digitale Planen und Bauen in Deutschland zum Standard machen möchte und dabei als öffentliche Hand vorangeht: So ist BIM ab 2020 bei neuen Verkehrsinfrastruktur-Großprojekten des Bundes verpflichtend. Wie auch die Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, führt mittel- und langfristig kaum ein Weg an BIM vorbei. Mittelfristig ist anzunehmen, dass Industrie und Immobilienwirtschaft hierzulande BIM an die Auftragsvergabe koppeln, was wiederum auch ein Kriterium für die Vergabe an den Subunternehmer, etwa den SHK-Fachhandwerker, sein kann. Der Schritt zum flächendeckenden Einsatz auch bei kleineren Bauprojekten ist damit nicht mehr groß. Um sich langfristig Umsätze zu sichern, sollten sich Architekten, TGA-Fachplaner und SHK-Fachhandwerksbetriebe deshalb rechtzeitig für BIM rüsten. Hersteller wie der Systemexperte Buderus haben das Thema bereits auf der Agenda, um bei BIM für die Zusammenarbeit mit Architekten und TGA-Fachplanern vorbereitet zu sein: Buderus unterstützt seine Fachpartner mit Datenmodellen für den BIM-Prozess.

 

 

 

Hier finden Sie Einsatzbeispiele zu verschiedensten Anwendungen.

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