Verordnungen & Gesetze Energieeinsparverordnung

Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV)

 

Die Vorschriften für den Energieausweis werden geändert. Der am 6. Februar 2013 vorgelegter Entwurf zur Änderung des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) und zur Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde von der Bundesregierung beschlossen. Ab dem 1. Mai 2014 bedeutet die neue Verordnung, dass künftig spätestens bei Besichtigungen der Immobilie ein Energieausweis vorliegen muss.

Weiter wesentliche Änderungen zur EnEV:

  1. Die Anhebung der energetischen Anforderungen an Neubauten ab dem 1. Januar 2016 um durchschnittlich 25 Prozent des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs und um durchschnittlich 20 Prozent bei der Wärmedämmung der Gebäudehülle
  2. Keine zusätzlichen Verschärfungen der heute geltenden Anforderungen bei Modernisierungen im Gebäudebestand, da zu geringes Energieeinsparpotenzial;
  3. Einführung der Pflicht zur Übergabe des Energieausweises an den Käufer oder neuen Mieter
  4. Einführung der Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen, insbesondere bei Verkauf und Vermietung. Auf Wunsch des Bundesrates auch Angabe der Energieeffizienzklasse (Klassen A+ bis H).
  5. Erweiterung der Pflicht zum Austausch alter Heizkessel (Jahrgänge älter als 1985 bzw. älter als 30 Jahre, bisher Kessel älter als 1978). Nicht betroffen sind Brennwertkessel und Niedertemperaturheizkessel, die einen besonders hohen Wirkungsgrad haben.

Weitere und ausführliche Informationen finden Sie Sie auf der Internetseite vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unter www.bmvi.de

Was bestimmt die EnEV?

Neben grundsätzlichen Anforderungen an neu zu errichtende Gebäude werden auch Fristen für den Austausch veralteter Heiztechnik festgelegt. Die aktuelle Fassung der EnEV gilt seit dem 01.05.2014 und enthält eine Reihe von gegenüber EnEV 2009 verschärften Anforderungen.