Technik erklärt Biomasse

Was ist Biomasse?

Biomasse (Bioenergie) ist wie Erdwärme, Wasserkraft, Meeres-, Sonnen- und Windenergie eine erneuerbare Energie. Als Biomasse gilt jede organische Substanz, die durch Lebewesen entsteht und als Energiequelle genutzt werden kann. Die juristische Definition ist in der „Biomasse-Verordnung“ festgeschrieben: Zur Biomasse gehören auch „ [...] aus Phyto- und Zoomasse resultierende Folge-und Nebenprodukte, Rückstände und Abfälle, deren Energiegehalt aus Phyto- und Zoomasse stammt.“ (BiomasseV, Eingangsformel § 2, Abs. 1)

 

Biomasse ist:

 

  • Pflanzen und –bestandteile sowie daraus hergestellte Energieträger, deren Bestandteile aus Biomasse erzeugt wurden.
  • Abfälle und Nebenprodukte pflanzlicher und tierischer Herkunft aus Land-, Forst-, Fischwirtschaft.
  • Bioabfälle i. S .d. der Bioabfallverordnung.
  • aus Biomasse erzeugtes Gas sowie Folge- und Nebenprodukte.
  • aus Biomasse erzeugte Alkohole, deren Bestandteile, Zwischen-, Folge- und Nebenprodukte erzeugt wurden.
  • Altholz (Gebrauchtholz,  Industrierestholz).
  • aus Altholz erzeugtes Gas.
  • Pflanzenölmethylester.
  • Treibsel aus Gewässer-, Uferpflege und –reinhaltung.
  • durch anaerobe Vergärung erzeugtes Biogas.

 

Biomasse in der Heiztechnik wird i. d. R. in Form von in nachhaltiger Forstwirtschaft nachwachsendem Holz genutzt, das fast CO²-neutral verbrennt. Festbrennstoff- oder Pelletkessel sowie Holz- und Pelletkaminöfen mit integriertem Heizwasser-Wärmetauscher können das gesamte Gebäude mit Heiz- und Warmwasser versorgen.

 

Vorteil System

Buderus Festbrennstoffkessel sowie Holz- und Pelletkaminöfen mit Heizwasser-Wärmetauscher können einfach in ein Heizsystem, z. B. mit einem Öl- oder Gaskessel, integriert werden.