Energieeffizientes Haus

Energieautarkes Haus oder Niedrigenergiehaus?

 

Wer sich ein energieautarkes Haus wünscht, sucht zum einen Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit. Auf der anderen Seite geht es um niedrige Energiekosten. Dabei kann ein Niedrigenergiehaus in beiden Gebieten oft besser abschneiden. Bei Buderus erfahren Sie mehr.

 

Energie sparen muss nicht autark sein

 

Energie sparen ist ein wichtiges Ziel für den Klimaschutz, weil sich mit jeder vermiedenen Kilowattstunde CO2-Emissionen sparen lassen. Gleichzeitig sinken häufig durch sparsame Konzepte auch die Energiekosten deutlich. Das sind in der Regel die wichtigsten Anliegen, wenn Bauherren über ein energieautarkes Haus nachdenken.

Dabei ist Energieautarkie gar nicht grundsätzlich besonders sparsam. Ein energieautarkes Haus bauen muss nicht automatisch bedeuten, später sehr wenig Energiekosten zu zahlen. Wichtig ist, die Begriffe klar voneinander abzugrenzen. Denn Energieeffizienz und Energieautarkie sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte.

 

Energieautarkie und Energieeffizienz

 

Autarkie bedeutet die vollständige Unabhängigkeit von äußeren Systemen. Ein energieautarkes Haus kann seine Energieversorgung komplett aus eigenen, verfügbaren Energiequellen speisen. Das bedeutet, Wärme und Strom stammen jederzeit vollständig aus eigener Produktion. Das ist wichtig für Gebäude an isolierten Standorten, die ohne Anbindung an Versorgungsnetze funktionieren müssen. Manche Berghütten in den Alpen sind in vielen Beziehungen typische Beispiele für ein energieautarkes Haus.

Ein energieeffizientes Haus wie zum Beispiel ein Niedrigenergiehaus oder ein Nullenergiehaus geht sehr effizient mit Energie um und kann durchaus zeitweise einen Zustand erreichen, in dem Energiezufuhr von außen nicht mehr notwendig ist. Ein Passivhaus benötigt so gut wie keinen Energieeintrag von außen und lässt sich so zumindest im Bereich Wärme oft als energieautarkes Haus ansehen. Trotzdem sind solche Gebäude mit den öffentlichen Netzen verbunden. Und das hat wichtige Vorteile für den Hauseigentümer wie auch für die anderen Netzteilnehmer.

In machen Fällen wie dem Passivhaus besteht echte Autarkie nur in begrenzten Bereichen. Zum Beispiel mit einer autarken Wärmeversorgung, während die Verbindung zum Stromnetz nach wie vor unverzichtbar bleibt. Die Unabhängigkeit vom Netz lässt sich zudem durch die Versorgung mit Brennstoffvorräten wie Diesel für ein Notstromaggregat oder Brennholz für die Heizung erreichen. Sehr selten ist die komplette, autarke Versorgung durch lokale, erneuerbare Energie mit Wärmepumpe, Solarthermie, Photovoltaik, Brennstoffzelle und ähnlichen Technologien.

 

Effiziente Häuser sind wertvoll für alle

 

Für ein vollständiges, energieautarkes Haus ist ein sehr hoher Aufwand nötig, etwa Energie als Vorrat für Zeiten mit hohem Verbrauch zu speichern. Je mehr Verbraucher sich in einem Netz zusammenschließen, desto effizienter lassen sich aber auch Überschüsse einspeisen und verteilen und gemeinsame Energievorräte anlegen und nutzen. Insgesamt bedeutet das für alle Teilnehmer weniger Emissionen und weniger Kosten. Energieautarkie ist deswegen nicht zwingend besonders sparsam, effizient oder umweltfreundlich.

Für energieeffiziente Gebäude gibt es zahlreiche Konzepte, bei denen zum Teil Verwechslungsgefahr mit dem Begriff des energieautarken Hauses besteht. Ein Niedrigenergiehaus hat einen deutlich geringeren Bedarf als das Referenzhaus. Ein Passivhaus wiederum hat einen minimalen Heizwärmebedarf.

Bei einem Nullenergiehaus ist der Energiebedarf über das Jahr ausgeglichen, was auch den Stromverbrauch einschließt. Das gibt der über das Jahr gemittelte Verbrauch an. Zeiten, in denen die Abhängigkeit von Versorgungsnetzen größer ist und Zeiten, in denen Eigenproduktion Überschüsse zur Netzeinspeisung erzeugt, gleichen sich aus. Eine noch bessere Energiebilanz gibt es beim Energieplushaus. Doch auch hier sind Zeiten möglich, in denen Energie aus dem Netz stammt. Keines dieser Gebäude ist ein energieautarkes Haus.

Die Effizienzklasse eines Gebäudes ist im Energieausweis angegeben. Der Energieberater ist Ihr erster Ansprechpartner für Maßnahmen, um die Effizienz eines Gebäudes zu steigern. Zur hochentwickelter Technik für die Bereiche Heizung, Lüftung und Eigenstromversorgung beraten Sie gern unsere Buderus Systemexperten.

 

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