Energieeffizientes Haus

Hausbau: Kosten, Planung und Finanzierung

 

Für das Dach über dem Kopf gibt es grundsätzlich drei Optionen: Mieten, kaufen oder bauen. Und obwohl Deutschland als Land der Mieter bekannt ist, gibt es immer mehr Menschen, die es wagen, sich den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen. Der Hausbau und die Kosten, die damit verbunden sind, werden in der Regel ein Lebensprojekt. Und wenn es gelingt, zahlt es sich für die eigene Generation aus und noch mehr für die zukünftigen.

Gleichzeitig ist es der unklare Finanzierungsbedarf, der Bauprojekte am häufigsten scheitern lässt. Es ist daher einer der ersten Schritte für die Planung beim Hausbau, die Kosten exakt abzuschätzen und mit dem Bedarf in Einklang zu bringen.

Wer für den Hausbau die Kosten kalkuliert, muss viele Faktoren berücksichtigen. Weniger Fläche und ein einfacher Haustyp machen den Bau preiswerter. Einen ersten Überblick bieten Hausbau-Kostenrechner, die zum Beispiel die Sparkassen online anbieten.

 

Die Hausbau-Kosten-Checkliste

 

Eine Checkliste der Hausbau Kosten sorgt dafür, dass Sie schon von Anfang an keinen Teil der Finanzierung außer Acht lassen und später nicht auf unangenehme Überraschung stoßen.

Voraussetzung für ein Bauvorhaben ist das passende Grundstück. Die Lage entscheidet dabei deutlich mehr über die Kosten als die Größe. Teure Lagen in begehrten Regionen sind die Ursache für die extremen Unterschiede in den Hausbau-Kosten zwischen Städten mit hohem Zuzug und ländlichen Regionen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Bauherren können ein Grundstück mit Haus von einem Bauträger oder Fertighaushersteller erwerben oder auf einem eigenen Grundstück bauen. Die erste Variante ist steuerlich ungünstig, weil so Grunderwerbssteuer auf die Gesamtkosten fällig wird.

Die reinen Baukosten sind der Hauptteil der Hausbau Kosten ohne Grundstück. Im Durchschnitt sind dabei folgende Anteile üblich:

  • Fundament und Rohbau (ohne Keller) 40 bis 50 Prozent
  • Innenausbau noch einmal ca. 40 Prozent
  • 10 bis 20 Prozent für die Ausstattung

Unterkellerung, Balkone, Terrassen etc. verursachen zusätzliche Kosten. Dazu kommen die Baunebenkosten und die Kosten für die Bauplanung und Baubegleitung. Die Baunebenkosten wie Genehmigungen, Notar, Grundbucheintragungen, Grunderwerbssteuer, Maklercourtage, Bauversicherungen, Anschlüsse etc. können bis zu 15 % der Baukosten betragen.

Wer es besonders einfach haben möchte, nutzt einen kompletten Paketpreis mit einem Bauträger oder Fertighausanbieter und kauft ein schlüsselfertiges Haus. Der Bau mit einem eigenen Architekten bietet mehr Planungsfreiheit und die direkte Kontrolle durch den Bauherrn.

Bei den Hausbau-Kosten ohne Einbeziehung der Grundstückskosten gibt es regional wesentlich geringere Unterschiede. Für die Kosten pro qm Wohnfläche gilt als erste Orientierung der Durchschnittswert von 1.300 EUR pro Quadratmeter. Abweichungen vom Standard bei Grundriss, Baumaterialien und Ausstattung erhöhen selbstverständlich die Hausbaukosten.

Lohnen kann sich das in erster Linie bei den Baumaterialien. Wer mit hochwertigen Baustoffen arbeitet, baut nicht nur nachhaltiger, sondern auch mit höherer Lebensdauer. Das steigert den finanziellen Wert und senkt die ökologische Belastung. Zu viel Sparsamkeit bei den Baustoffen wird langfristig oft zum Minusgeschäft, zumal einmal verbaut sich diese Entscheidungen kaum korrigieren lassen.

In jedem Fall müssen Bauherren unbedingt auf zuverlässige Partner achten. Kompetente Beratung und Begleitung zahlt sich von Anfang an aus. Vorsicht ist bei Preisen geboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein.

 

Die richtige Baufinanzierung

 

Bei der Baufinanzierung werben zahlreiche Institute um Kunden. Es lohnt sich deswegen, Angebote zu vergleichen. Achten Sie dabei auch auf das Kleingedruckte. Der effektive Jahreszins ist eine gute Basis für den Vergleich, weil er auch versteckte Kosten mit beziffert. Ein kompetenter Energieberater sollte immer mit beteiligt sein. Auch, weil sich nur so staatliche Fördermittel in voller Höhe beantragen lassen. Bessere Konditionen erhalten Bauprojekte mit hoher Energieeffizienz und hohem KfW-Effizienzhaus-Standard.

Wer günstig ein Haus bauen möchte, plant langfristig und nachhaltig. Der Hausbau ist eine Investition fürs Leben. Die Rückzahlung der monatlichen Raten ist nicht der einzige Kostenfaktor, der durch den Hausbau langfristig entsteht. Auch, wenn die Miete wegfällt, wohnen Bauherren im Eigentum nicht vollständig ohne Kosten. Daher gilt es, nicht nur die Hausbau-Kosten, sondern auch die laufenden Kosten für Nutzung und Instandhaltung zu optimieren.

Egal, ob Sie sich für den Neubau entscheiden oder ein bestehendes Objekt erwerben: Aufmerksame Bauherren achten auf hochwertige Substanz und Energieeffizienz. Die Grundlagen für die Nutzung erneuerbarer Energien sollten vorhanden sein, eine hochwertig gedämmte Gebäudehülle und fortschrittliche Heiztechnik vorliegen. Fortschrittliche Wärmeverteilung und Dämmung sind im Neubau zu wesentlich geringeren Kosten und mit höherer Effizienz zu erreichen als bei der Altbausanierung. Wer rechtzeitig investiert, profitiert am meisten.


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