Kleines Wohnzimmer

Ein kleines Haus bauen: Kosten, Planung & mehr

 

Ein Einfamilienhaus bauen statt eine Wohnung zu mieten schafft Wohlstand und ist ein Lebensprojekt, das sich für kommende Generationen auszahlt. Zahlreiche Instrumente für die Baufinanzierung ermöglichen es, auch mit begrenzten Mitteln günstig ein kleines Haus zu bauen. Gerade bei geringen Eigenmitteln ist extrem wichtig, dass Bauherren richtig planen und kalkulieren.

Die Hausbau Kosten sind von vielen Faktoren abhängig. Mit geringer Fläche und der Wahl eines einfachen Haustyps ohne Extras legen Sie die Grundlage für einen kostengünstigen Bau. Das muss nicht unbedingt heißen, dass Sie an Wohnlichkeit sparen: Viele Beispiele zeigen, dass sich ohne Weiteres ein kleines Haus bauen lässt, bei dem Sie mit sehr einfachen Mitteln attraktiven Wohnraum schaffen.

Besonders preiswert ist die Möglichkeit, ein kleines Haus selber zu bauen. Durch den Verzicht auf außergewöhnliche Extras und einfache Technologien und Baustoffe ist viel Eigenleistung möglich. Mit handwerklichem Sachverstand lassen sich große Teile der Baukosten einsparen. In der Kalkulation sollten aber auch die Eigenleistungen als Kosten beziffert sein, um eine realistische Planung zu ermöglichen.

 

Checkliste: Hausbaukosten im Überblick

 

Ein kleines Haus bauen ist günstiger, aber einige Kosten fallen auch bei wenig Wohnfläche in voller Höhe an. Das gilt zum Beispiel für behördliche Genehmigungen oder Hausanschlüsse. Die reinen Baukosten teilen sich im Durchschnitt wie folgt auf:

  • der Rohbau mit Erdaushub und Fundament 40 bis 50 %
  • der Innenausbau 35 - 40 %
  • Haustechnik und Ausstattung 15 bis 20 %
  • Durchschnittswert: 1.300 Euro pro Quadratmeter

Nicht eingerechnet sind Extras wie Kellerräume, Terassenflächen oder Balkone. Die Baunebenkosten können gerade wenn Sie ein preiswertes, kleines Haus bauen möchten, ebenfalls bis zu 15 Prozent der reinen Baukosten betragen. Darunter fallen Genehmigungen, Hausanschlüsse, Bauversicherungen und mehr.

Der Erwerb des Grundstücks ist ein sehr wichtiger Kostenfaktor. Die Lage kann dabei für die Kosten entscheidender sein als die Quadratmeterzahl. Ist ein Grundstück schon vorhanden, kann das den Gesamtbetrag der notwendigen Baufinanzierung massiv senken. Erwerben sollten Bauherren ihr Grundstück besser einzeln und nicht als Paket mit Haus vom Bauträger. Sonst wird Grunderwerbssteuer auch auf die Kosten für das Haus fällig.

Planungskosten sind ebenfalls ein wichtiger Faktor. Sie können mit Bauträger oder Fertighausanbieter oder mit eigenem Architekten bauen. Dabei müssen Sie die Vorteile einer Komplettleistung als schlüsselfertiges Paket gegen mehr Planungsfreiheit und direkte Kontrolle abwägen. Wer mit viel Eigenleistung ein kleines Haus bauen möchte, sollte mit einem Architekten arbeiten.

 

Nachhaltig planen und langfristig kalkulieren

 

Wenn Bauherren nur ein kleines Haus bauen möchten, ist meist auch das Budget nicht sehr hoch. Wenn Sie mit einem knappen Budget günstig ein Haus bauen müssen, stehen viele Erwägungen an zweiter Stelle. Trotzdem sollten Sie nicht an falscher Stelle sparen. Gerade wenn Sie ein kleines Haus bauen, sind weniger Baumaterialien erforderlich. Dadurch können Sie hochwertigere und nachhaltigere Materialien wählen. Die sind zwar teurer, bieten aber durch bessere Lebensdauer langfristig einen finanziellen Vorteil und zudem oft ein angenehmeres Raumempfinden.

Auch bei der Haustechnik lohnt es sich, wenn Bauherren von Anfang an in nachhaltige Lösungen und erneuerbare Energie investieren. Gute Dämmung, effiziente Heizung, Wärmeverteilung und Lüftung lassen sich im Neubau zu wesentlich günstigeren Kosten realisieren als im Altbau. Damit können Sie von Beginn an die laufenden Kosten optimieren und von sehr niedrigen Betriebskosten und Energiekosten dauerhaft profitieren.

Für Elemente wie Lüftung, Klimatisierung und Hausautomatisierung, die teilweise optional sind, lassen sich auch zunächst nur die nötigen Voraussetzungen schaffen. Die eigentlichen Anlagen können Sie dann mit wenig Aufwand später nachrüsten.

 

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