Energieeffizientes Haus

Bauträger: Vom Grundstück bis zum Schlüssel

 

Wer mit einem Bauträger baut, macht sich den Neubau so unkompliziert wie möglich. Der Bauträger besorgt ähnlich wie ein Generalunternehmer das komplette Bauprojekt im Auftrag seines Kunden als Bauherr. Zusätzlich verschafft er diesem sogar das Grundstück für den Neubau. Der Kunde kann sich zurücklehnen und der Fertigstellung des Traumhauses in gewünschter Lage bis zur Schlüsselübergabe entspannt zusehen.

Alle Details sind im Bauträgervertrag geregelt. Dazu gehören neben dem vereinbarten Beginn- und Fertigstellungsdatum auch die vereinbarten Abschlagszahlungen bei konkretem Baufortschritt.

 

Wie funktioniert die Bauträgerfinanzierung

 

Der Bauträger erwirbt und baut zunächst auf eigenes Risiko und erwirtschaftet Gewinn, indem er die Objekte an Kunden zu Preisen vermittelt, die über den eigenen Kosten liegen. Diese Tätigkeit umfasst Schritte, die im Bereich des Maklergewerbes angesiedelt sind. Bauträger treten zudem als Projektentwickler im Vergleich mit Immobilieninvestoren auf. Ein großer Teil des Arbeitsumfangs entfällt auf das Baumanagement.

Tätigkeiten im klassischen Baugewerbe und eigene Bauleistungen zählen in der Regel nicht dazu. Daraus resultieren unter anderem besondere Regeln für Bauträger bei der Umsatzsteuer: Weder auf die bezogenen Bauleistungen noch auf den Preis, den der Käufer von Haus und Grundstück an den Bauträger zahlt, ist Umsatzsteuer fällig.

Da der Bauträger eine andere Rolle einnimmt als eine klassische Baufirma, sind die Risiken vielfältiger. Daher sind bei der Bauträgerfinanzierung andere Formen und teils auch höhere Zinssätze üblich. Um die fristgemäße Zahlung der Abschläge zu ermöglichen, erhält der Bauherr meist eine besondere Kreditlinie, über die er Mittel abrufen kann.

 

Die Leistung des Bauträgers

 

Der Leistungsumfang, die der Bauträger erbringt, bis ein Projekt Gewinn abwirft, ist sehr vielfältig:

  • Grundstücke müssen beschafft werden, die alle Voraussetzungen mitbringen, um gewinnbringend entwickelt zu werden.

  • Bau- und Nutzungskonzepte für die konkreten Flächen werden erstellt und entwickelt.

  • Die Bauprojekte werden geplant und geeignete Auftragnehmer gefunden.

  • Die Umsetzung der Projekte ist zu steuern und zu kontrollieren.

  • Parallel dazu werden für die Objekte auf dem Immobilienmarkt Käufer gesucht.

Auf diese Weise lassen sich sehr unterschiedliche Projekte verwirklichen: Von Fertighaussiedlungen bis zum einzelnen Massivhaus und von großen Objekten für die Vermietung bis zu hochwertigem Wohneigentum in ersten Lagen.

Der größte Vorteil für den Bauherrn besteht also in der einfachen Abwicklung des gesamten Projekts zum Festpreis. Dem gegenüber steht ein höheres Risiko im Fall einer Insolvenz eines der beteiligten Partner. Durch die komplexe Finanzierungssituation kann ein Bauherr, dessen Haus nicht fertiggestellt und eventuell wertlos ist, seine Ansprüche schwerer gegen die anderen Gläubiger verteidigen als bei einem klassischen Bauvertrag.

 

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