Nachhaltiges Haus

Baugrundstück kaufen – so gehen Sie vor!

 

Baugrundstücke sind vor allem in Großstädten rar gesät und sind zumeist Bestandteil eines Angebots inklusive eines Neubaus. Wer es beim Hausbau ein wenig individueller haben möchte oder den Bau eines Fertighauses plant, der sollte sich am Wohnort seiner Wahl nach einem passenden Baugrundstück umsehen. Wenn Sie ein Baugrundstück pachten oder ein Baugrundstück kaufen möchten, um dort ein Haus zu bauen, sollten Sie vorab ein paar grundlegende Informationen einholen.

Zunächst ist es wichtig, die Infrastruktur rund um das Baugrundstück kennen zu lernen. Gibt es in der Gegend Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr? Dann ist das Grundstück zum späteren Wohnen vielleicht schon eine gute Wahl! Doch um ganz sicher zu gehen, sollten Sie noch einen Blick in den Bebauungsplan werfen. Womöglich schreibt die Gemeinde bestimmte Bauweisen vor, die mit Ihren Vorstellungen nicht deckungsgleich sind. Schauen Sie auch nach dem aktuellen Grundbucheintrag des Baugrundstücks: Sind hier Wegerechte oder Hypotheken eingetragen oder besitzt die Gemeinde gar ein Vorkaufsrecht, sollten Sie in jedem Fall Vorsicht walten lassen.

Um spätere Erschließungskosten und Verzögerungen beim Bau zu vermeiden, sollten Sie außerdem eher ein Baugrundstück kaufen, bei dem die Anbindung an Kanalisation sowie Energie- und Wasserversorgung bereits gewährleistet ist. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Baugrundstücks auch auf die Verfügbarkeit von Telefon- und Internetanschlüssen. Durch ein Bodengutachten können Sie schlussendlich sichergehen, dass das Grundstück nicht mit Altlasten kontaminiert ist. Solche Risiken verursachen beim Hausbau enorme Mehrkosten!

 

Baugrundstück kaufen – die Kosten im Überblick

 

Wenn Sie ein Baugrundstück kaufen, erscheinen die Preise vor allem in ländlichen Gegenden zunächst verlockend niedrig. Mit dem reinen Kaufpreis ist es aber noch nicht getan. Neben den Kosten für den Bau Ihrer Immobilie fallen beim Grundstückskauf noch weitere Ausgaben an.

Wurde Ihnen das Grundstück von einem Makler vermittelt, erhält dieser für seine Bemühungen eine Provision, die je nach Region zwischen 3,5 und 7 Prozent des Kaufpreises liegt. Auch Vater Staat ist bei jedem Besitzerwechsel eines Baugrundstücks beteiligt: Für den Fiskus und die zu entrichtende Grunderwerbssteuer sollten Sie noch einmal 3,5 bis 6,5 Prozent des Grundstückspreises einkalkulieren. Die Höhe der Abgabe richtet sich dabei nach dem jeweiligen Bundesland. Während in Bayern, Sachsen und Rheinland-Pfalz vergleichsweise niedrige Steuersätze gelten, gehören Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Schleswig-Holstein zu den "Spitzenreitern". Für die Übertragung des Grundstücks auf Ihren Namen und den entsprechenden Grundbucheintrag erhält ein beauftragter Notar außerdem noch ca. 1,5 Prozent vom Grundstückspreis.

Und wie sieht es mit der Grundstücksgröße aus? Für ein normales Reihenhaus mit ca. 100 Quadratmetern Wohnfläche sollten Sie etwa 200 Quadratmeter Grundstücksfläche einplanen. Eine freistehende Immobilie benötigt mit gut 350 Quadratmetern etwas mehr Platz. Möchten Sie Ihr neues Eigenheim mit einem großen Garten verschönern, sollte das Grundstück mindestens 600 Quadratmeter Fläche aufweisen. Wenn Sie diese Tipps beachten, steht dem entspannten Wohnen im neuen Haus nichts mehr im Wege!

 

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