Mehrfamilienhaus mit Außenbeleuchtung

 

Komfort ganz individuell

18 Wohnungsstationen Logamax kompakt WS170 erfüllen die unterschiedlichen Heiz- und Trinkwasser-Anforderungen der Mieter in zwei neuen Mehrfamilienhäusern.

Ein attraktives Lebensumfeld mit guten Infrastruktureinrichtungen, ansprechende Wohnungen mit viel Tageslicht, nutzerfreundliche Zuschnitte – bei zwei neuen Gebäuden in Wetzlar passt alles. Das gilt auch für das Heizkonzept, hier setzt der Vermieter auf eine Systemlösung mit einem Blockheizkraftwerk und einem Gas-Brennwertkessel.

Auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt ist das System durch die eingebauten Wohnungsstationen, so werden individuelle Anforderungen und Nutzergewohnheiten bestmöglich berücksichtigt. 18 Wohneinheiten mit zwei bis 4,5 Zimmern, zwischen 57 und 116 Quadratmeter groß, erfüllen die Wünsche von Singles ebenso wie von Familien. Sie bieten angenehmen Wohnkomfort unter anderem mit elektrischen Rollläden, Netzwerkverkabelung und bodengleichen Duschen.

Energetisch sind die nach KfW 70-Standard errichteten Gebäude auf hohem Niveau, der Investor hat großen Wert auf ein klimafreundliches Wärmeerzeugungskonzept gelegt. Der Einbau der Wohnungsstation Logamax kompakt WS170 in allen Wohnungen steigert den individuellen Komfort der Mieter und verbindet zentrales Heizen mit den dezentralen Vorteilen der Wärmebereitstellung.

 

Bad im MFH   Wohnungsstation Logamax

Die Bäder sind mit bodengleichen Duschen ansprechend und nutzerfreundlich gestaltet. In jeder Einheit ist eine Buderus Wohnungsstation Logamax kompakt WS170 für besonders hohen Heiz- und Warmwasserkomfort eingebaut.

 

Optimale Trinkwasserhygiene
Die Integration der verschiedenen Komponenten mit einem Blockheizkraftwerk und einem Gas-Brennwertkessel Logano plus GB312 in ein effizientes System übernimmt bei dieser Anlage das Regelgerät Logamatic 5313 mit dem Funktionsmodul AM zur Einbindung des BHKWs und dem Funktionsmodul MM zur Einbindung von bis zu zwei Heizkreisen. „Wir haben uns für die Kombination aus Blockheizkraftwerk, Gas-Brennwertkessel und Wohnungsstationen Logamax kompakt WS170 entschieden, weil sich damit die Anforderungen in diesem Objekt bestmöglich erfüllen lassen“, unterstreicht Hans-Dieter Gack, Inhaber des Ingenieurbüros Gack aus Wetzlar. Und er nennt einige Vorteile der Logamax kompakt WS170 für die Bewohner. Insbesondere die Trinkwasserhygiene ist ein großes Plus – weil das Trinkwasser im Durchflussprinzip direkt in den Wohnungen erwärmt wird, sind in der Regel keine besonderen Maßnahmen zur Überprüfung der Qualität erforderlich. So lassen sich Aufwand und Kosten senken. Transparenz bei der Abrechnung ist ein weiterer Vorteil, die Mietnebenkosten können exakt den jeweiligen Wohnungen zugeordnet werden.

Die Bedienung der Wohnungsstationen über die System-Bedieneinheit Logamatic RC310 entspricht den modernsten Standards und bietet den Bewohnern individuelle Einstellmöglichkeiten, etwa Warmwassertemperaturen und Zeitprogramm für einen hohen Komfort. „In der gewählten Leistungsgröße 35 kW für die Warmwasserbereitung liefern die Geräte bis zu 14 Liter warmes Wasser pro Minute mit einer konstanten Temperatur von 45 Grad C“, so Dirk Goebel, Außendienstmitarbeiter der Buderus Niederlassung Gießen. Die maximale Warmwassertemperatur liegt bei 60 Grad C.
Elektronische Regelventile mit einem großen Regelbereich sorgen für den Heizungs- und Warmwasserausgleich bei Temperaturschwankungen der Gesamtanlage. Die ebenfalls elektronisch aktivierbare Komfortfunktion gewährleistet stets eine sehr schnelle Verfügbarkeit von warmem Wasser.

 

BHKW in Modulbauweise
Das Blockheizkraftwerk in den beiden neuen Mehrfamilienhäusern arbeitet im wärmegeführten Netzparallelbetrieb, den erzeugten Strom speisen die Stadtwerke Gießen komplett in das allgemeine Versorgungsnetz ein. „Bei diesem Objekt nutzen wir die Einspeisekapazität ins vorgelagerte Netz voll aus. Die dadurch zurückfließenden Erlöse der Einspeisevergütung tragen zur Finanzierung der Anlagentechnik bei“, betont Thomas Wagner, Leiter Vertrieb Industrie- und Geschäftskunden der Stadtwerke. Für einen direkten Verbrauch eignen sich beispielsweise Hallenbäder, Kliniken oder bestimmte Gewerbebetriebe. Bewährt hat sich der Betrieb eines Blockheizkraftwerks mit einem oder mehreren Heizkesseln für die Spitzenlast, wobei das BHKW jährlich mindestens 5 000 Stunden läuft und dabei zehn bis 20 Prozent der maximal benötigten Wärmeleistung liefert.

Im Neubau in Wetzlar nutzt das Blockheizkraftwerk die zugeführte Primärenergie bis zu über 90 Prozent. Die elektrische Energie liefert ein Asynchron-Generator, die thermische Energie dessen Antrieb – ein erdgasbetriebener Otto-Motor. Die Wärme in Schmieröl, Kühlwasser und Abgas des Motors wird zum Heizen mit einer Heizwasser-Vorlauftemperatur von bis zu 80 Grad C genutzt. Das BHKW ist in Modulbauweise ausgeführt, alle Komponenten sind in einer stabilen Rahmenkonstruktion mit einer schalldämpfenden Verkleidung integriert.

 

Einbau ohne großen Aufwand
Sofern das BHKW den aktuellen Bedarf an Heizwärme und Warmwasser in den beiden Gebäuden nicht decken kann, geht der Gas-Brennwertkessel Logano plus GB312 in Betrieb. Mit einer Leistung von 160 kW ist er dafür passend dimensioniert. Michael Lautz, Geschäftsführer der Heizungsfachfirma Lautz aus Wetzlar, freut sich besonders über die schmale und kompakte Bauweise sowie die kompakten Abmessungen des Wärmeerzeugers. „Dadurch war der Transport in den Heizungsraum ohne größeren Aufwand möglich.“ Gleiches gilt für die Montage mit der werkseitig befestigten Brenner-/Kesseleinheit. „Der Brenner war sofort betriebsbereit“, sagt Lautz. Aufgrund der guten Abstimmung zwischen Heizkessel und Brenner erreicht die Anlage einen Teillastwirkungsgrad von bis zu 97 Prozent.

Alle heizgas- und kondenswasserberührten Bauteile sind aus hochwertigem Aluminium und deshalb besonders robust und langlebig. Der Kessel arbeitet wasser- und heizgasseitig im Gegenstrom-Wärmetauscherprinzip und nutzt die Brennwerttechnik so äußerst effizient. Seine konstruktiven Eigenschaften stellen einen konstant hohen Wärmeübergang über die gesamte Heizfläche sicher. Aufgrund eines reduzierten wasserseitigen Widerstandes und der dadurch geringeren Pumpenleistung sinkt der Stromverbrauch.

 

(August 2020)

 

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