Mit Seele fürs System

Martina Vrabek hantiert mit der Logamatic 5000

Martina Vrabek muss einen Spagat schaffen: Die ansprechende grafische Darstellung auf dem Display der Systemregelung Logamatic 5000 mit guter Bedienbarkeit verbinden. Mit diesen Vorgaben hat sich die Industriedesignerin vor sechs Jahren an die Arbeit gemacht. Das Resultat kann man heute in vielen Heizzentralen sehen – eine Symbiose aus Nutzerfreundlichkeit und gelungener Visualisierung. „Meine Aufgabe ist damit aber längst nicht erledigt“, sagt Martina Vrabek. Denn das Produkt wird weiter optimiert. Etwa, wenn Handwerkspartner oder Buderus Servicetechniker aus der Praxis ihre Erfahrungen und Wünsche weitergeben. Diese Rückmeldungen sind wichtig, um die Anwendung konsequent verbessern zu können. „Wenn wir gute Lösungen gefunden haben, freue ich mich. Doch die nächsten Aufgaben warten schon, es bleibt also immer spannend.“

Seit 2013 arbeitet Martina Vrabek bei Buderus. Und seither ist die Logamatic 5000 ihr „Pflänzchen“. Genauer das Interaktionsdesign der Benutzerschnittstelle, im Fachjargon Human Machine Interface (HMI), das Abläufe und Interaktionen gestaltet. Martina Vrabek: „Das Interaktionsdesign entwickelt sich verzahnt mit dem geräteübergreifenden Konzept und dem Lebenszyklus der Systemsoftware und kann deshalb nicht im klassischen Sinn fertig werden. Es wächst immer weiter.“ Ziel ihrer Arbeit ist es, dem Anwender ein gutes Gefühl zu vermitteln – das Buderus Nutzererlebnis.

 

Martina Vrabek musste für die funktionale Darstellung auf dem Display der 5000er in verschiedene Rollen schlüpfen. Was erwartet der Fachhandwerker? Was muss ich für den Endkunden beachten? Was braucht der Servicetechniker? Alle Anforderungen versucht sie im User Interface unter einen Hut – besser auf einen Monitor – zu bringen. An der Schnittstelle zwischen Entwicklung und Anwendung sucht sie den gemeinsamen Nenner, userfreundlich und visuell ansprechend. Keine einfache Aufgabe auch angesichts einer großen Komplexität, die dahintersteht. Und bestimmter Leitplanken, die beispielsweise durch Normen zur Informationsdarstellung oder das Budget vorgegeben sind. „Die Regelung muss bedienerfreundlich, die visuelle Darstellung zeitgemäß und zukunftsoffen gestaltet sein, denn Design bildet die Seele des Systems“, erklärt Vrabek.

 

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