Wasser

Emissionen: Fachwissen zu Heizung und Umwelt bei Buderus

Als Emissionen gelten im Umweltbereich sämtliche Formen des Ausstoßes und Austrags von Faktoren, die auf die Umgebung einwirken. Durch Emissionen ausgelöste Wirkungen auf ein System bezeichnet das Umweltrecht als Immissionen.

Emissionen unterscheiden sich in zwei Gruppen: zum einen die anthropogenen Emissionen, für die also der Mensch verantwortlich ist. Dazu zählen etwa der Betrieb technischer Anlagen für Stromerzeugung, industrielle Produktion, Transport und Verkehr, Heizung und Warmwassererzeugung. Auch die Landwirtschaft erzeugt hohe, anthropogene Emissionen.

Dem gegenüber stehen natürliche Emissionen durch den Stoffwechsel von Lebewesen und geologische Vorgänge. Beispiele dafür sind das Austreten von Sumpfgas in morastigen Landschaften, Vulkanausbrüche oder der Eintrag von Spurenelementen aus dem Boden ins Grundwasser.

Emissionen sind nicht notwendigerweise negativ. So erzeugt die Photosynthese grüner Pflanzen Emissionen durch den Eintrag von Sauerstoff in die Atmosphäre. Besondere Relevanz hat der Begriff allerdings im Fall von Störfaktoren für Gesundheit und Wohlbefinden. Und bei der anthropogenen Verschiebung natürlicher Gleichgewichte wie im Fall des Klimawandels.

 

 

Abgase und Emissionsarten

Zu den wichtigsten Erzeugern anthropogener Emissionen zählt die Stromerzeugung und weitere Energiegewinnung für Heizung, Betrieb von Fahrzeugen, Landwirtschaft und Industrie. Dabei spielt die Verbrennung fossiler Energieträger eine dominante Rolle. Die Abgase stehen deswegen häufig im Fokus, wenn über Emissionen gesprochen wird.

CO2 ist im Bezug auf die Menge des Abgases und die Gesamteinwirkung auf Klima und Umwelt das mit Abstand bedeutendste Treibhausgas. Kohlendioxid zeichnet nach aktuellem Stand der Forschung hauptverantwortlich für den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen. So ist die Verringerung des CO2-Ausstoßes der wichtigste Ansatzpunkt bei der Begrenzung von Emissionen in den Bereichen Heiztechnik, Stromerzeugung, Transport und Verkehr.

Auch Stickoxide, Feinstaub und Kohlenmonoxid sind nachweislich gesundheitsschädlich und zählen zu den kritischen Emissionen aus den Abgasen von Verbrennungsprozessen. Weitere Beeinträchtigungen umfassen Gerüche, Staub, Lärm und Vibrationen. Diese Faktoren haben eine hohe Bedeutung für die Gesundheit und den Komfort von Bewohnern und Nutzern von Gebäuden und Anlagen. Aspekte wie Müll, Abwasser und Licht sind bedeutsam für den lokalen und regionalen Umweltschutz.

 

 

Gesetzlicher Rahmen für den Ausstoß von Emissionen

Die nationale und europäische Umweltgesetzgebung umfasst vielfältige Maßnahmen, verpflichtende Vorgaben und freiwillige Anreize, um unerwünschte Emissionen zu begrenzen. Dabei ist das vorrangige Ziel, die Emission direkt an der Quelle einzudämmen.

Das geschieht direkt durch Grenzwerte und Emissionsverbote wie bei Stickoxiden oder weltweit verbotenen FCKW oder indirekt durch Marktsteuerungsmaßnahmen und Anreizprogramme.

Beispiele aus den Bereichen Heizung, Transport und Energiegewinnung:

  • finanzielle Förderung von alternativen Heizanlagen, Solarenergie, Biomasse, KWK u.a.
  • Verpflichtende Nutzung von Brennwerttechnik für neue Öl- und Gaskessel
  • Förderung von Elektroautos und alternativen Mobilitätskonzepten
  • strenge Grenzwerte für Benzin- und Dieselabgase

 

 

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