Wissen Glossar

A/V-Verhältnis

Je kleiner das A/V-Verhältnis, desto geringer ist der spezifische Energiebedarf pro m³ beheiztem Raum bei sonst gleichen Bedingungen. Das kleinste A/V-Verhältnis hat ein kugelförmiges Objekt, gefolgt von einem Würfel. Typische A/V-Verhältnisse sind:freistehende Einfamilienhäuser 0,7 bis über 1,2 Reihenhäuser 0,5 bis 1 Mehrfamilienhäuser 0,2 bis 0,6Primär ist das A/V-Verhältnis von der absoluten Größe des Baukörpers, sekundär von dessen Ausformung abhängig. Im Grunde gilt die Faustregel, möglichst großvolumige Baukörper zu errichten.

Ab- und Zuluftventile

Abluftventile führen verbrauchte Luft aus Bad, WC und Küche ab. Die Rohranschlüsse für die Ab- und Zuluftventile werden vorzugsweise im Deckenbereich installiert. In Neubauten können für das Ab- und Zuluftsystem auch Lüftungsgitter in der Bodenkonstruktion integriert sein. Zuluftauslässe und Abluftelemente sollten so angeordnet werden, dass im Raum keine Zugerscheinungen entstehen können. "

Abgasleitung

Abgasleitungen werden insbesondere bei Brennwertanlagen eingesetzt. Die Abgase werden häufig mittels eines Ventilators durch die Abgasleitung transportiert." "

Abgasschalldämpfer

Von hier werden sie über die Abgasanlage direkt in die Wohn-/ und Schlafbereiche oder über die Schornsteinmündung in die Umgebung und damit zur Nachbarschaft übertragen. In der Praxis beträgt der Summenpegel an der Schornsteinmündung häufig zwischen 80 und 95 dB(A) oder höher. Die zulässigen Grenzwerte der Schallemissionen sind entsprechend den Vorgaben der TA-Luft bei Tag und Nacht bzw. nach der VDI 2058, VDI 2565 und VDI 2715 einzuhalten. Aus diesem Grund müssen in den Abgasleitungen Schalldämpfer eingesetzt werden. Die von haustechnischen Gemeinschaftsanlagen ausgehenden Geräusche dürfen nach VDI 2065 ""Beurteilung von Lärm in Wohnungen"" und nach DIN 4109 ""Schallschutz im Hochbau"" in Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen den Wert von 30 dB(A) nicht überschreiten. In der Praxis werden zur Abgasgeräuschdämpfung entweder Kammerschalldämpfer oder Absorptionsschalldämpfer integriert. Die Absorptionsschalldämpfer erreichen eine nahezu restlose Dämpfung bei minimalem Durchströmungswiderstand und werden in den Fällen verwendet, in denen eine Lärmbelästigung umstehender Gebäude in jedem Fall auszuschließen ist. Bei den Abgasschalldämpfern, die mit Mineralfasern oder Stahlwolle gefüllt sind, handelt es sich um Passiv- oder Absorberschalldämpfer. Diese Bauweise dämpft jedoch den Schall bei tiefen Frequenzen nur wenig. Die Dämpfungsleistung nimmt mit steigender Frequenz zu und erreicht das Maximum bei 1 kHz bis 2 kHz. Eine Dämpfung bei niedrigen Frequenzen im Bereich von 125 Hz bis 250 Hz kann mit diesen Schalldämpfern nur unter Verwendung geprüfter Absorbermaterialien und durch größere Bautiefen bzw. Baulängen erreicht werden. Bei beengten Platzverhältnissen sollten statt der Rohrschalldämpfer Passivschalldämpfer in Winkelform verwendet werden. Für Heizzentralen sind auf jeden Fall Resonanzschalldämpfer zu bevorzugen, da mit ihnen auch die tiefen Frequenzen wirksam eleminiert werden. Im Bedarfsfall, d.h. wenn örtlich eine breitbandige Schallpegelminderung erforderlich wird, kann dieser Schalldämpfer auch problemlos mit einem Absorptions-Schalldämpfer kombiniert werden. Die sicherste Methode, um ein Geräuschproblem im Umfeld von Wärmeerzeugeranlagen zu lösen und den richtigen Abgasschalldämpfer auszuwählen, stellt die Durchführung einer Schallmessung dar."

Abgasüberwachungseinrichtung

Bei Abgasrückstau im Schornstein schaltet der Gas-Heizkessel oder das Gas-Wandheizgerät den Brenner nach 2 Minuten ab. Starker Wind auf den Schornstein oder unzureichende Verbrennungsluftzufuhr können die Strömung des Abgases behindern. Die Abgasüberwachungseinrichtung (AÜE) verhindert, dass an der Strömungssicherung Abgas in den Raum austreten kann und Menschen durch zu hohe Abgaskonzentration gefährdet würden.

Abgaswärmetauscher

Abgaswärmetauscher entnehmen dem Abgas die Wärme und geben sie an das Heizwasser. "

Abluft

Die Abluft hat meist die Temperatur der Raumluft der Ablufträume. Sie kann energetisch in einer Wärmerückgewinnungs-Anlage genutzt werden. Im Sinne der DIN EN 12792:2003 allgemein definiert als: Luft, die den behandelten Raum verlässt (in Plänen gelb gekennzeichnet)."

Abschattung

Da sich dadurch in der Regel die Leistung der Anlage reduziert, sollten Abschattungen möglichst vermieden werden. Der Schatten einer Antenne kann die Leistung bereits um 30 % vermindern.

Absorber

Der Absorber überträgt die Wärme an die Solarflüssigkeit, die durch eine auf der Absorberfläche aufgelötete Rohrschlange fließt. In der Regel sind Absorber-Oberflächen mit einer mattschwarzen Farbe versehen, da diese ein sehr hohes Absorptionsvermögen besitzen. Mit einem hochwertigen Absorber können heute bis zu 90% der Sonneneinstrahlung genutzt werden. So bereitet die kostenlose Sonnenenergie warmes Wasser zum Nulltarif. "

Adiabat

Beispiel Die Rohrdämmung verringert bzw. verlangsamt den Wärmeaustausch zwischen Rohr und Umgebung. Wäre der Wärmeaustausch gleich Null, so läge ein adiabatisches System vor. Adiabate Kühlung Sie ist ein Verfahren, um mit Verdunstungskälte Räume zu klimatisieren. Zur Kälteerzeugung wird nur die Verdunstungskälte von Luft und Wasser als unerschöpfliche, natürliche Quelle genutzt. Die verlassende Raumluft (26°C) wird großflächig mit Wasser in Verbindung gebracht. Dabei nimmt die ohnehin vorhandene Wärmerückgewinnung die Verdunstungskälte (20°C) auf und kühlt damit die benötigte Frischluft (32°C) des Raumes. Dagegen gelangt die befeuchtete, verbrauchte Luft (30°C) ohne Umluftanteile schwadenfrei direkt ins Freie und erhöht nicht den Wassergehalt der Raumluft. Selbst im Hochsommer lässt sich so die Frischluft auf angenehme 22°C kühlen." "

Anergie

Beide Teile zusammen (Anergie und Exergie) sind konstant. Wärme aus elektrischer Energie (= Anergie) kann beispielsweise nicht mehr rückgewandelt werden."

Anlagen-Aufwandszahl

Die Anlagen-Aufwandszahl eP ist definiert als der Quotient des Primärenergiebedarfs eines Gebäudes bezogen auf die Summe aus Heizwärme- und Trinkwarmwasserbedarf. Sie entspricht damit dem Kehrwert des Anlagen-Wirkungsgrads.

Anlagenkennlinie

Für eine (Heizungs-) Anlage charakteristische Kennlinie, welche die eigentliche statische Energiehöhe, und auch dynamische Reibungsverluste durch Armaturen und Formstücke, beinhaltet. "

Ascheerweichungstemperatur

Verschlackung der Asche kommt. Asche entsteht beim Verbrennen und ändert nach dem Abkühlen ihren Aggregatzustand: aus der pulverigen Asche entsteht eine zähe Masse, die nach dem Abkühlen zur gesteinsartigen Schlacke wird. Diese sammelt sich unten im Heizkessel und kann zu Störungen der Heizungsanlage führen. Je nach Zusammensetzung der Asche ist die Erweichungstemperatur höher oder niedriger. Nach ENplus (einem Qualitätssiegel für Pellets) liegt die derzeitige Ascheerweichungstemperatur bei 1.200°C. Bildnachweis: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Gülzow"

Atmosphärische Brenner

Bei dem Injektionsprinzip wird das Gas mit hoher Geschwindigkeit durch eine Düse in ein größeres Rohr eingeblasen, das die Düse koaxial umgibt. Die Luft in diesem Rohr wird durch den Unterdruck, den das schnell strömende Gas erzeugt, angesaugt und in die Verbrennungszone transportiert.

Ausdehnungsgefäß

In offenen Anlagen, die z.T. noch im Gebäudebestand anzutreffen sind, erfolgt die wärmebedingte Ausdehnung des Wassers in ein offenes Ausdehnungsgefäß. Hierbei handelt es sich um einen oberhalb des höchsten Punktes im Rohrnetz angeordneten Behälter, der im kalten Zustand der Anlage einen niedrigen und im warmen Zustand einen hohen Füllstand aufweist. Hierbei kommt es jedoch zu einem Kontakt des Wassers mit der Atmosphäre und zur Aufnahme von Luftsauerstoff, der Korrosion im System begünstigt.

Außeneinheit

Beide Einheiten teilen sich die Arbeit, den zu klimatisierenden Wohn- oder Arbeitsraum mit kühler und gefilterter Luft zu versorgen. Die Gerätekomponenten sind über einen Kältekreislauf miteinander verbunden. Das Kältemittel fließt mit der aus dem Innenraum aufgenommenen Wärme gasförmig zur Außeneinheit, wo es die Wärme an die Außenluft abgibt. Dort verflüssigt sich das Kältemittel wieder und fließt zur Inneneinheit zurück, wodurch der Kreislauf wieder von vorne beginnt.

Außenleitung

Außenleitungen können aus Verteilungsleitung, Steigleitung, Verbrauchsleitung, Abzweigleitung und Geräteanschlussleitung bestehen. "

Außenluft- und Fortluftöffnungen

Die Ansaug- und Austrittsöffnungen für Außenluft und Fortluft sollen so angeordnet werden, dass keine unmittelbare Wiederansaugung (Rezirkulation) auftreten kann. Außenluftansaugöffnungen werden deshalb meist in die Außenwand eingebaut, während der Fortluftauslass über Dach geführt wird. Bei längeren Außenluft-Ansaugwegen sollte in der Nähe der Ansaugöffnung ein Filter eingesetzt werden. Die Lüftungsanlage fördert die gefilterte und erwärmte Außenluft über Zuluftventile in die Wohnräume und führt aus den Nutzräumen die Abluft ab. Mit Wärmetauschern ausgestattete Lüftungsanlagen entnehmen der Abluft ihren Wärmegehalt, bevor diese als Fortluft abgeführt wird." "

Baustoffklassen

Anmerkung: Baustoffe und -teile der Baustoffklasse B3 dürfen in Bauwerken nicht eingebaut werden." "

Bauteilaktivierung

Dafür werden Rohrleitungen, meistens aus Kunststoff, in massiven Decken oder Wänden verlegt. Als Heiz- bzw. Kühlmedium durchfließt Wasser die Verrohrung. So wird die gesamte durchflossene Massivdecke bzw. -wand als Übertragungs- und Speichermasse thermisch aktiviert. Wegen der großen Wärmeübertragungsflächen bleiben die Systemtemperaturen im Vergleich zur Wasserzentralheizung niedrig. Deshalb eignet sich die thermische Bauteilaktivierung für den effizienten Heiz- und Kühlbetrieb mit Wärmepumpen. Bildnachweis: BDEW, Berlin"

Belegreifheizen

Heizen des Estrichs (mittels Fußbodenheizung) zum Erreichen der Belegreife des Estrichs, als Verbedingung für die Verlegung der Oberböden.

Betriebspunkt

(Schnittpunkt der Pumpenkennlinie mit der Anlagenkennlinie). "

Bioenergie

Sie beinhaltet verschiedene Energieformen wie Wärme, elektrische Energie sowie Kraftstoff für Verbrennungsmotoren und wird überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffe wie Holz, landwirtschaftlichen Produkten (Agrarrohstoffe) und organischen Reststoffen gewonnen. In Brasilien beispielsweise ersetzt Kraftstoff aus Zuckerrohr das teure Erdöl. Bildnachweis: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Gülzow" "

Bivalent

So werden häufig Pellets-Wohnraumheizsysteme ergänzend zur vorhandenen Zentralheizung betrieben. Ein weiteres Beispiel ist die Kombination eines Gas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie-Anlage. Dabei wird für die Warmwasserbereitung ein bivalenter Warmwasserspeicher eingesetzt. Er ist mit zwei Rohrschlangen ausgestattet: die untere dient der Solarthermie, die obere der Warmwasserbereitung durch den Heizkessel. Bildnachweis: Buderus, Wetzlar"

Blaubrenner

Die Verbrennung des Heizöls erfolgt mit blauer Flamme. Dies geschieht durch die Vergasung des Heizöls infolge Wärmeeinwirkung vor der eigentlichen Verbrennung durch Luftzufuhr. Anstelle von flüssigem Öl wird beim Blaubrenner also Gas verbrannt. Im Vergleich zum Gelbbrenner ist der Blaubrenner umweltschonender, da die Verbrennung von Gas nahezu rußfrei ist und auch kaum Kohlenmonoxid entstehen lässt. "

Blockheizkraftwerk (BHKW)

BHKWs werden mit fossilen Brennstoffen (Öl oder Gas) oder mit erneurbaren Treibstoffen (Biogas, Biodiesel) betrieben. Die bei der Stromproduktion erzeugte (Ab-)Wärme wird z. B. zur Gebäudeheizung genutzt. Durch die doppelte Energieausnutzung (Strom und Wärme) erhöht sich ihr Wirkungsgrad (Brennstoffausnutzung) auf ca. 85 %. Aufgrund der hocheffizienten Nutzung der Energie, werden BHKWs unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten als sehr fortschrittlich eingestuft. Bildnachweis: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V, Berlin" "

Blower-Door-Test

Bei dieser Messung wird meist die Haustür während der Messung durch eine Testtür mit eingebautem Ventilator ersetzt. Der Ventilator saugt Luft aus dem Gebäude ab und transportiert sie nach außen. Luft strömt durch den erzeugten Unterdruck durch die Undichtigkeiten in das Gebäude ein. Durch geeignete Messinstrumente können die undichten Stellen aufgespürt werden. Die Messungen werden mit einem definierten Unterdruck von 50 Pa durchgeführt, wobei der Ventilator so gesteuert wird, dass sich gerade dieser Luftvolumenstrom einstellt. Wenn man den dann gemessenen Volumenstrom auf das Gebäudevolumen bezieht, ergibt sich der sogenannt n50-Wert Luftwechselrate, in m³/h)." "

Brauchwasser

Im Haushalt wird zum Beispiel Regenwasser oder recyceltes Abwasser zum Gebrauch von Toilettenspülungen, Waschmaschine und für Bewässerung." "

Brennstoffzelle

Die nutzbare Energie wird durch Umwandlung von Erdgas zu Kohlendioxid und Wasserstoff freigesetzt. Bei der Reaktion von Wasserstoff mit Luftsauerstoff entstehen Wärmeenergie und Gleichstrom. Die gewonnene Wärme kann zur Beheizung von Gebäuden verwendet werden. Bildnachweis: Initiative Brennstoffzelle (IBZ), Essen"

Brennwert

Der bei der Verbrennung entstehende Waserdampf kondensiert und die darin enthaltene Wärme kann zusätzlich genutzt werden. Der Brennwert gibt an, wie viel Wärmeenergie bei der Verbrennung einschließlich der im Wasserdampf enthaltenen Verdampfungswärme insgesamt frei wird. Der Energiegehalt des Wasserdampfs bleibt beim Heizwert dagegen unberücksichtigt. "

Brennwertkessel

Die Kondensationswärme lässt sich dadurch zusätzlich nutzen und der Wirkungsgrad kann verbessert werden. Die Wirkungsgradverbesserung beträgt bei dem Brennstoff Gas 11% und bei Öl 6%." "

Brennwerttechnik

Der Abgasverlust wird dadurch geringer, und somit verbraucht die Heizung weniger Energie. Im Heizkessel wird der im Abgas enthaltene Wasserdampf verflüssigt, indem das Abgas über einen zweiten Wärmetauscher geführt wird. Damit der Wasserdampf kondensieren kann, muss er auf eine Temperatur abgekühlt werden, die unterhalb des Taupunktes liegt. Dazu wird der zweite Wärmetauscher vom Heizwasser-Rücklauf durchströmt. Zur effektiven Nutzung des Brennwertes soll die gesamte Heizungsanlage deshalb für niedrige Systemtemperaturen (Vorlauf-/Rücklauftemperatur) ausgelegt sein. Die erzielbaren Wirkungsgrade von Brennwert-Heizgeräten werden stets auf den Heizwert bezogen angegeben, weshalb hier rechnerische Werte von über 100% erscheinen."

Bruttowärmeertrag

Die in den Solarspeicher abgegebene Wärmeenergie unter Einbeziehung der Leitungsverluste, gemessen am Eintritt in den Speicher, wird in kWh/m² angegeben und als Bruttowärmeertrag bezeichnet.

Bypass

Rohrleitung zur Umgehung eines Bauteils. "

Dampfdruck

Beispielsweise in der Pumpentechnik wird unter dem Dampfdruck der Druck im Gleichgewicht der Phasen dampfförmig – flüssig verstanden: Die Darstellung des Dampfdruckes in Abhängigkeit von der Temperatur erfolgt mittels der sog. Siedekurve, die sich vom Tripelpunkt (Gleichgewichtszustand der drei möglichen Phasen: dampfförmig, flüssig, fest) bis zum sog. kritischen Punkt (kein Phasenunterschied mehr zwischen dampfförmiger und flüssiger Phase) erstreckt. Die SI-Einheit für den Dampfdruck ist das Pascal (Pa); gebräuchlich auch das Bar (bar)."

Differenzdruckmesser

Messgerät über das der Ein- und Ausgangsdruck eines Filters, oder eines anderen Anlageteiles, verglichen wird.

DN

Internationale Bezeichnung für Nennweite (NW) oder lichte Weite (LW). Unter der Bezeichnung "DN" versteht man in der Pumpentechnik die ungefähre lichte Weite oder Nennweite der Rohrleitung. Die wirkliche lichte Weite oder der exakte innere Durchmesser einer Rohrleitung hängt ab vom Außendurchmesser und von der Wandstärke und ist den Rohrleitungstabelle zu entnehmen. "

Drehzahl

Darunter versteht man das Verhältnis der Anzahl der ganzen Umdrehungen zu der benötigten Zeit. Maßgeblich u.a. für Pumpen und Ventilatoren ist die Umdrehungsfrequenz der Pumpen- bzw. Ventilatorwelle (Nenn-Drehzahl bzw. Nenn-Umdrehungsfrequenz). Die SI-Einheit der Drehzahl (Umdrehungsfrequenz) ist 1/s; eine übliche und zulässige Einheit ist auch 1/min."

Drosselkurve

Im Allgemeinen fällt der Förderstrom mit steigender Förderhöhe ab. Auch Pumpenkennlinie genannt; graphische Darstellung der Beziehung von Förderhöhe und Förderstrom einer Pumpe. "

Drosselschieber

Vereinfacht ausgedrückt wird mit einem Drosselschieber der Förderstrom auf eine gewünschte Größe reduziert. Da der Bedarfspunkt einer Anlage immer unterhalb der Drosselkurve liegt, ist druckseitig ein Drosselschieber erforderlich. Als Drosselschieber werden Geradsitzvertile Schrägsitzventile Kugelventile Durchgangsventile Keilflachschieber Keilovalschieber Rundschieber einstellbare Absperrklappen usw. verwendet." "

Dunkelstrahler

Ihr Name rührt daher, dass die Verbrennung im Gegensatz zu Hellstrahlern nicht sichtbar ist (glüht nicht). In Dunkelstrahlern wird die Wärme in einem im Strahlungsrohr befestigten Brenner durch Verbrennung eines Luft-Gasgemisches erzeugt. Ein Ventilator, der sich in der Regel am anderen Ende des linearen oder U-förmigen Strahlungsrohres befindet, erzeugt den für die Verbrennung erforderlichen Unterdruck. Die Brennerflamme wird hierbei durch den Sog in die Strahlungsrohre hineingezogen. Der Ventilator ist zudem für die Ansaugung der Verbrennungsluft und den Abtransport der Abgase zuständig. Durch die bei der Verbrennung entstehenden Abgase wird die Oberfläche des Strahlungsrohres je nach System auf ca. 300°C bis 750°C erhitzt. Nach oben und zur Seite sind die Rohre in der Regel wärmegedämmt und durch einen Reflektor abgedeckt, der die Strahlung in den Raum lenkt. Es können auch mehrere Strahlungsrohre mit einem gemeinsamen Brenner beheizt werden. Die Strahlungsrohr-Oberflächen geben die Energie in Form von Infrarotwärme ab. In neueren Einzelgeräten befindet sich der Abgasventilator nicht mehr am Strahlrohrende, sondern ist im Brenner integriert. Das hat den Vorteil, dass sich Heizstrahler dieses Typs wesentlich exakter auf die speziellen räumlichen Gegebenheiten einstellen lassen. Sie sind für einen Leistungsbereich von 10 bis 59 kW erhältlich. Gerätelängen von 3,50 m bis 20 m sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Dunkelstrahler eignen sich zur Beheizung von Lagerhallen, Baumärkten, Discountern, Gewächshäuser und Maschinenparks. Sie zeigen bei gleicher Leistung und Installationshöhe eine geringere Strahlungsintensität als Hellstrahler, bestrahlen aber einen größeren Bereich. Aufgrund ihrer geringen Oberflächentemperatur, können die Geräte auch bei niedrigeren Raumhöhen installiert werden." "

Durchlauferhitzer

Durchlauferhitzer werden elektrisch oder mit Gas beheizt und haben üblicherweise eine Leistung von 18-28 kW. Zur Erzielung einer möglichst guten Konstanz der Auslauftemperatur wird zunehmend eine elektronische Regelung verwendet." "

EIB - European Installation Bus

. Sensoren und Aktoren sind in der Installation verteilt platziert. Der EIB benötig kein Zentralgerät, da die Teilnehmer (Sensoren und Aktoren) über jeweils eigene Mikroprozessoren verfügen. Der EIB arbeitet mit einer Übertragungsrate von 9,6 kbit/s. Der EIB hat gegenüber konventionellen Installationen wesentliche Vorteile:Trennung von Energie und Information Programmierbare Bedienung der Installation Funktionsänderungen durch ""Umprogrammieren"" statt ""Uminstallieren"" Dezentrale Intelligenz - es ist keine übergeordnete Rechnereinheit nötig Softwarewerkzeug zum Planen und Programmieren Einsatz neuer Geräte - sog. Busteilnehmer" "

Einrohrsystem

Bei der Schaltung der einzelnen Heizkörper gibt es zwei Systeme, einmal das Nebenschluss-System, bei dem die einzelnen Heizkörper parallel mit Vor- und Rücklauf in die Ringleitung geschaltet sind. Zum anderen das Zwangsumlauf-System, wobei das komplette Heizungswasser durch den jeweiligen Heizkörper geleitet wird, es kann also kein Heizkörper allein abgedreht werden. Der große Nachteil bei beiden Systemen ist, dass kein Heizkörper einzeln reguliert werden kann. Der nachfolgende Heizkörper ist immer abhängig von der Rücklauftemperatur des Vorgängers. Der Vorteil dieser Anlagen ist die einfache und kostensparende Rohrführung."

Einstufungsmessung

Kleinfeuerungsanlagenverordnung bei Überschreiten der Abgasgrenzwerte zur erfolgen hat. "

Elektrische Freiflächenheizung

Das kann insbesondere auf Gehwegen, Treppen, Rampen, Zufahrten u.ä. zu gefährlichen Unfällen führen. Elektrische Freiflächenheizungen können das verhindern. Sie geben die erzeugte Wärme direkt an die zu beheizende Oberfläche ab und halten sie damit frei von Schnee und Eis. Die Regelung erfolgt üblicherweise vollautomatisch über einen Eismelder. Zur Bestimmung der benötigten Heizleistung müssen die baulichen und klimatischen Verhältnisse des jeweiligen Objektes berücksichtigt werden. Außerdem sollten die Heizmatten so nahe wie möglich unter dem Bodenbelag verlegt werden. In einer speziellen Ausführung werden sie auch zum Schutz vor Frost für außen liegende Rohrleitungen an Gebäuden und Dachrinnen genutzt. In Deutschland müssen alle elektrischen Freiflächenheizungen die VDE-Norm erfüllen. Bildnachweis: Döring, Eurasburg" "

Elektro-Speicherheizung

Das Heizelelement gibt die Wärme an einen nach außen isolierten Steinkörper ab, dieser speichert die Wärme und gibt sie bei Bedarf an den Aufstellungsraum ab, indem die Raumluft mit Hilfe eines Ventilators durch den Steinspeicher geleitet wird. Die Beheizung der Elektro-Speicherheizung erfolgt vorwiegend nachts mit kostengünstigerem Nachtstrom. Diese Heizungsart ist ein unflexibles System, da nur die in der Nacht gespeicherte Wärme zur Verfügung steht - wurde nachts nicht genügend Wärme geladen, steht diese am nächsten Tag auch nicht ausreichend zur Verfügung."

Endenergie

Je nach Verfahren kann aus der im Rohstoff enthaltenen Primärenergie unterschiedlich viel Endenergie "erzeugt" werden. Die Umwandlung ist wirkungsgradbehaftet; Umwandlungsverluste sind unvermeidlich.

Energieausweis

Die zukünftigen Energieausweise müssen über die energetische Qualität des Gebäudes verständlich Auskunft geben. "

Energieeffiziente Gebäude

Niedrigenergiehaus Ein energetischer Standard, der das aktuelle gesetzliche Anforderungsniveau unterschreitet. KfW 60 Gebäude, die von der KfW-Bank als KfW-Energiesparhaus 60 gefördert werden, dürfen u.a. einen Jahres-Primärenergiebedarf von 60 kWh/m²a nicht überschreiten. KfW 40 Gebäude, die von der KfW-Bank als KfW-Energiesparhaus 40 gefördert werden, dürfen u.a. einen Jahres-Primärenergiebedarf von 40 kWh/m²a nicht überschreiten. Passivhaus Ein Passivhaus darf nach der Definition des Passivhaus Instituts in Darmstadt einen Jahresheizwärmebedarf von max. 15 kWh/m²a und einen Primärenergieeinsatz für alle Haushaltsanwendungen (Heizung, Warmwasserbereitung und Haushaltsstrom) von max. 120 kWh/m²a benötigen." "

Energiepfähle

Das sind geothermisch aktivierte Ortbeton- oder Fertigpfähle, Hohlpfähle oder Presspfähle, die an ein Wärmepumpensystem angeschlossen sind. Die thermische Nutzung des (oberflächennahen) Untergrundes wird u.a. in der VDI-Richtlinie 4640 (Blatt 2) definiert. Energiepfähle werden dort als ""besondere Wärmequellen (-senken)-anlagen"" behandelt. Bildnachweis: Franki Grundbau, Seevetal"

Enthalpie

Enthalpie bezeichnet den Wärmeinhalt der Luft, der sich aus dem Wärmeinhalt der trockenen Luft und dem des in der Luft vorhandenen Wasserdampfs zusammensetzt.

Entlüfter

Um die Luft aus dem geschlossenen Leitungssystem abzuführen, werden Entlüfter installiert. Diese sind bei Heizungsanlagen im Bereich des Wärmeerzeugers, bei Solaranlagen am höchsten Punkt angeordnet. Bei Heizungsanlagen macht sich Luft durch gluckernde Geräusche bemerkbar; Abhilfe schafft das Entlüften des höchst gelegenen Heizkörpers. Für Solaranlagen werden immer häufiger automatische Entlüfter im Bereich der Kellerinstallation eingesetzt. "

Erdwärme

Bis zu einer Tiefe von etwa 10 m unter Geländeoberkante ist die herrschende Temperatur vom Verlauf der Jahreszeiten geprägt. Ab ca. 15 m ist die Erdtemperatur über das Jahr hinweg nahezu konstant. Zur Energiegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung wird die Geothermie für den Betrieb von erdgekoppelten Wärmepumpen genutzt. Diese umweltschonende Heiztechnik ist auch im Einfamilienhaus einsetzbar. Quelle: „Oberflächennahe Geothermie“, Hrsg. Bayer. Staatsministerien für Landesentwicklung u. Umweltfragen bzw. für Wirtschaft, Verkehr u. Technologie"

Erdwärmesonde

Dazu wird eine ca. 30 bis 100 m tiefe säulenförmige Bohrung auf dem Grundstück hergestellt, in die ein Doppel U-Rohr-Kollektor eingelassen wird. Mit der gewonnenen Wärme wird eine erdgekoppelte Wärmepumpe versorgt, welche die aus dem Erdsondenkreislauf vorgewärmte Sole (Wasser-Frostschutz-Gemisch) auf das benötigte Temperaturniveau für Heizung und Warmwasserbereitung hebt.

Erdwärmetauscher

Die angesaugte Außenluft für zentrale Lüftungsanlagen kann über einen im Erdreich eingebauten Wärmetauscher je nach Jahreszeit vorgewärmt bzw. vorgekühlt werden. Im Winter strömt so die Außenluft vorgewärmt zum Lüftungsgerät, dessen Wärmetauscher damit gleichzeitig vor dem Vereisen geschützt wird. Im Sommer wird die Temperatur der Außenluft durch den Erdwärmetauscher abgesenkt, wodurch ein angenehmer Kühleffekt im Wohnraum entsteht. Als Material für Erdwärmetauscher kommen nur witterungsbeständige, ungiftige und korrosionsbeständige Werkstoffe mit glatter Rohrinnenwand in Betracht.

Erneuerung

Hierbei sind die Erneuerungen auf das gesamte Wirtschaftsgut zu beziehen. Nur solche Aufwendungen, die im Hinblick auf das gesamte alte Wirtschaftsgut wesentlich sind, führen zu aktivierungsfähigen Erneuerungen. "

Exergie

Wärmeenergie besteht nur zu einem geringem Teil aus Exergie, da sie sich nur zu einem geringen Teil in zum Beispiel Strom umwandeln lässt. Der Rest verlässt ein Kraftwerk über den Kühlturm."

Fernheizung

Über ein Rohrleitungsnetz wird die Wärme in Form von Dampf oder Heißwasser zu den einzelnen Verbrauchern transportiert. "

Fernwirktechnik

Der Anwendungsbereich der Fernwirktechnologie reicht von Anlagensystemen in Ferienwohnungen über Mehrfamilienhäuser bis zu Großkesselanlagen in Industriegebäuden, die überwacht und betreut werden können." "

Flächenheizung

Üblich sind Fußbodenheizungen, aber auch eine Anordnung an der Wand (Wandheizung) oder in der Decke (Deckenheizung) ist möglich. Durch die Wärmeabgabe über diese Fläche ist es möglich, die erforderliche Heizleistung bei geringen Heizwassertemperaturen zu übertragen. Das ist vorteilhaft bei Heizungsanlagen mit Wärmepumpen." "

Fortluft

Die Fortluft ist auch bei einem Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung wärmer als die Umgebungsluft. Die in ihr enthaltene Restwärme kann in einer Fortluft-Wärmepumpe noch sinnvoll genutzt werden. Bildnachweis: BMU / Brigitte Hiss"

Freie Strömung

Eine Strömung, welche durch Wärmeübertragung selbst verursacht wird, heißt "freie Strömung".

Funktionsheizen

Erstaufheizen des Estrichs (mittels Fußbodenheizung) nach vorgegebenem Protokoll (Aufheizen nach DIN 4725-4).

Gebäudeautomation

Gebäudeautomation ist der Sammelbegriff für die Vernetzung der Feld- (Raum-), Automations-und Managementebene zum Messen, Steuern, Regeln und Leiten von gebäudetechnischen Anlagen.

Gebäudesystemtechnik

Ein auf die Elektroinstallation abgestimmtes System, das Funktionen, Abläufe und deren Verknüpfungen in einem Gebäude sicherstellt. "

Gelbbrenner

Beim Gelbbrenner wird das Heizöl zunächst in einer Düse zu feinem Nebel zerstäubt, anschließend erwärmt und mit Hilfe eines Gebläses mit Luft vermischt. Ein elektrischer Funke entzündet schließlich das Gemisch. Beim Vergasen entstehen geringe Kohlenstoffanteile, die mit gelber Flamme und höherem Schadstoffanteil als bei einem Blaubrenner verbrennen. Gelbbrenner sind zwar immer noch häufig im Einsatz, werden jedoch langsam vom umweltschonenderen Blaubrenner abgelöst."

Geschlossene Warmwasserheizung

Bei diesen Anlagen hat das Heizwasser keinen Kontakt mit der Atmosphäre. Die wärmebedingte Ausdehnung des Wassers übernimmt ein geschlossenes Ausdehnungsgefäß, das für den Druckausgleich sorgt. Das Gefäß, das an beliebiger Stelle angeordnet werden kann, wird meistens im Rücklauf nahe des Heizkessels angebracht.

Gleichstrom

Dabei wird zwischen konstantem Gleichstrom (Stromstärke gleichbleibend) und pulsierendem Gleichstrom (Stromstärke ändert sich periodisch) unterschieden. Gleichstrom wird u.a. von Batterien und Photovoltaikanlagen erzeugt.

Hauptabsperreinrichtung (HAE)

In der Praxis gelangen auch sog. „HAE-Kombinationen“ bestehend aus Isolierstück und thermisch verriegelnde Absperrung zum Einsatz. "

Heizkessel

In einer Zentralheizungsanlage dient er als Wärmeerzeuger und kann in verschiedenen Bauformen und Ausführungen konstruiert sein. Der eigentliche Kesselkörper erwärmt das umlaufende Heizwasser durch die Brennerflamme und das hindurchströmende Abgas im Inneren des Kessels. Moderne Kessel sind eine Funktionseinheit, bestehend aus dem Kesselkörper mit Wärmetauscherflächen, Brennraum und Wasserfüllung, dem Öl- oder Gasbrenner sowie der regeltechnischen Ausstattung. Bildnachweis: Buderus, Wetzlar" "

Heizkörper

Bildnachweis: Buderus, Wetzlar" "

Heizkreis

Ein einfacher Heizkreis besteht aus dem Wärmeerzeuger, der Vorlaufleitung, dem Heizkörper und der Rücklaufleitung. Die Umwälzung des Heizungswassers übernimmt eine Pumpe, die in die Vorlaufleitung eingebaut wird. Wenn die Rohrleitungen gut isoliert sind, werden alle Heizkörper mit der gleichen Vorlauftemperatur versorgt. Bildnachweis: Buderus, Wetzlar" "

Heizkreisverteiler

Er ist in der Regel mit den dazugehörigen Einrichtungen, wie:Steuereinrichtungen Wärmemengenzählern Absperrventilenausgestattet und muss für den jeweiligen Benutzer zugänglich sein. Vor Heizkreisverteilern ist zumeist eine massive Rohrbelegung vorhanden, die eine fachgerechte Einbringung des Estrichs und die Ausbildung von notwendigen Estrichauflagern erschwert. Die Definition des elektrischen Heizkreisverteilers ist bezogen auf die Fußboden-Speicherheizung sinngemäß entsprechend. Der Heizkreisverteiler ist in diesem Falle mit den entsprechenden Einrichtungen (Steuereinrichtungen, Schaltschützen) sowie FI-Schutzschaltern auszurüsten."

Heizlast

Darauf hat sich die europäische Fachwelt geeinigt, um das Verwechseln mit dem Heizwärmebedarf aus der EnEV zu vermeiden.

Heizperiode

Die Heizperiode hängt von meteorologischen Größen und von den wärmetechnischen Gebäudeeigenschaften ab. "

Heizrohre

Für kleinere Anlagen kommen aber auch Kupferrohre und zuweilen auch Weichstahlrohre zum Einsatz, für Fußbodenheizflächen werden sehr häufig Kunststoffrohre verwendet. Die Rohre sind genormt. Grundlage deren Normung sind die Begriffe Nennweite (DIN EN ISO 6708) sowie Nenndruck und Betriebsdruck (DIN EN 1333)" "

Heizstrahler

Mit Oberflächentemperaturen von bis zu 900°C heizen sie die umgebende Luft auf und erwärmen somit die Umgebung. Sie eignen sich sowohl für den stationären als auch den mobilen Einsatz. In der Regel werden Heizstrahler mit Gas betrieben. Eine andere Form zur Erzeugung von Wärme sind Infrarotstrahler, die mit Strom betrieben werden. Heizstrahler eignen sich für Räume, die kurfristig und relativ schnell aufgeheizt werden sollen, wie zum Beispiel Lager- oder Industriehallen, Museen oder Kirchen. Im Wohnbereich werden sie vor allem in anders nicht beheizbaren Badezimmern und als Wickeltisch-Heizstrahler eingesetzt. Im Außenbereich werden sie zum Beispiel als Wärme- oder Heizpilze zur Freiluftbeheizung verwendet." "

Heizwert

Damit wird die bei vollständiger Verbrennung frei werdende Energiemenge bezeichnet, wenn der bei der Verbrennung entstehende Wasserdampf dampfförmig bleibt. Wird der Wasserdampf durch Abkühlung bis unter den Taupunkt verflüssigt (Kondensation), lässt sich die darin enthaltene Wärme zusätzlich nutzen. Die Energiemenge aus Heizwert und zusätzlicher Verdampfungswärme wird als Brennwert bezeichnet." "

Hellstrahler

Sie werden durch einen atmosphärischen Brenner direkt beheizt und mit Erdgas- oder Flüssiggas betrieben. Ihr Name beruht auf der sichtbaren Verbrennung eines Gas-Luft-Gemisches an der Geräteunterseite bei der Erzeugung von Infrarotstrahlen. Das Gas-Luft-Gemisch strömt durch perforierte Keramikplatten und verbrennt an deren Oberfläche. Dabei erhitzen sich die Keramikplatten bis auf 950 °C und geben Infrarotstrahlung ab. Der Vorgang erzeugt ein helles Glühen auf den Platten. Reflektoren leiten die Strahlung gezielt nach unten in den Raum. Gegenüber Dunkelstrahlern haben Hellstrahler einen höheren Wirkungsgrad, es kommt also mehr Wärme am Boden an." "

Holzhackschnitzel

Holzhackschnitzel können aufgrund ihrer Schüttfähigkeit in vollautomatischen Heizungsanlagen verfeuert werden. Bildnachweis: Holzabsatzfonds, Bonn" "

Hydraulischer Abgleich von Heizungsrohrnetzen

Bei Heizkörpern, die am Ende eines Heizungsstranges liegen, kann dies zu einer Unterversorgung führen. Aus diesem Grund wird ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, der gemäß VOB/C – DIN 18380 an jeder Heizungsanlage vorzunehmen ist. Bei der Durchführung wird der Durchfluss an Heizkörpern, die in Pumpennähe liegen, reduziert und mit zunehmender Entfernung immer weniger gedrosselt. Der Abgleich kann durch Voreinstellung der Thermostatventile und der Rücklaufverschraubungen an den einzelnen Heizkörpern erfolgen. Unterschiedliche Heizungsstränge werden in der Regel durch Strangregulierventile abgeglichen. Geringe Differenzen zwischen Vor- und Rücklauftemperatur an einem Heizkörper zeigen, dass der Abgleich nur unzureichend durchgeführt wurde. Durch den hydraulischen Abgleich werden Druckdifferenzen an Armaturen und somit Strömungsgeräusche begrenzt. Zudem ist auf die gesamte Wärmeerzeugungs- und Verteilungsanlage bezogen gleichzeitig ein Energieeinsparpotential von 5 % bis 15 % möglich. Quelle: Zentralverband Sanitär Heizung Klima, ZVSHK, Bildnachweis: VdZ, Bonn"

Hydrophil

Das Wort "hydrophil" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Wasser liebend", es bedeutet in der Regel, dass ein Stoff wasseranziehende Eigenschaften besitzt.

Hydrophob

Hydrophob kann demzufolge mit „wassermeidend“ übersetzt werden. Mit diesem Fachausdruck werden Substanzen charakterisiert, die sich nicht mit Wasser mischen.

Hygroskopisch

Sehr feinporige hydrophile Stoffe werden als hygroskopisch bezeichnet: Die Wasseranlagerung an ihren inneren Oberflächen führt zu messbarem Wassergehalt. "

Hypokausten-Heizung

. es wurde in die Räume ein Zwischenboden (suspensura) eingezogen, der zumeist auf Tonpfeilern (pilae) ruhte, so dass unter dem Boden ein Hohlraum (hypokausis) entstand, welcher durch einen Einfeuerungskanal (praefurnium) beheizt werden konnte. Die heiße Luft wurde durch Röhren, die in den Wänden eingelassen waren, geleitet, so dass eine optimale Wärmeausnutzung erzielt werden konnte. Über dem Einfeuerungskanal befand sich in der Regel eine Art Boiler in Form eines metallenen Wasserbehälters, in dem das für die heissen Bäder benötigte Wasser erhitzt werden konnte. Waren die im Abstand von 25 bis 30 cm stehenden Pfeiler und der Fußboden des Raumes erhitzt, so konnte durch einen seitlich angeordneten Außenluftkanal auf Frischluftzuführung umgestellt werden. Die Frischluft erwämte sich an dem heißen Gestein und trat durch Fußbodenöffnungen, deren Abdeckplatten zuvor weggeschoben wurden, in den Raum ein."

Inerte Gase

reaktionsarme Gase, zum Teil auch Edelgase, die nicht für die Energiegewinnung geeignet sind. "

Infrarotstrahler

Zur Wärmeerzeugung nutzen sie die Infrarotstrahlen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizstrahlern erwärmen sie nicht die Umgebungsluft sondern nur die angestrahlten Oberflächen. Als Energiequelle verwenden sie Gas oder elektrischen Strom. Da Infrarotstrahlen kein Trägermedium zum Energietransport benötigen, gelangen sie nahezu verlustfrei vom Gerät zum Körper. Ihr Haupteinsatz liegt in Gebäuden für Industrie und Gewerbe. Hinsichtlich der verschiedenen Oberflächentemperaturen wird zwischen Hell- und Dunkelstrahlern unterschieden."

Inneneinheit

Beide Komponenten teilen sich die Arbeit, den zu klimatisierenden Wohn- oder Arbeitsraum mit kühler und gefilterter Luft zu versorgen. Innen- und Außeneinheit sind über einen Kältekreislauf miteinander verbunden. Das Kältemittel fließt von der Außeneinheit, wo es die Wärme an die Außenluft abgegeben hat, wieder zur Inneneinheit zurück. Dort nimmt es Raumwärme auf, verdampft dabei und transportiert die Wärme wieder zur Außeneinheit.

Innenleitung

Innenleitungen können aus Verteilungsleitung, Steigleitung, Verbrauchsleitung, Abzweigleitung und Geräteanschlussleitung bestehen.

Inspektion

Maßnahmen zur Wiederherstellung des Istzustandes von technischen Mitteln eines Systems (einer gebäudetechnischen Anlage).

Instandhaltung

Die Instandhaltung umfasst die Wartung, Inspektion und Instandsetzung.

Instandsetzung

Maßnahmen zur Wiederherstellung des Sollzustandes von technischen Mitteln eines Systems (einer gebäudetechnischen Anlage).

Isentrope

Sie tritt in der Technik im Zusammenhang mit Zustandsänderungen von Gasen dann auf, wenn ein Gas beim reibungsfreien Ausdehnen oder Verdichten weder Wärme aufnehmen noch abgeben kann. Oft ist dies mit ausreichender Näherung beim Entspannen in Düsen von Gas- und Dampfturbinen der Fall.

Isobare

Das ist beispielsweise mit ausreichender Näherung bei Wärmezu- oder -abfuhr in Wärmeübertragern und beim Idealprozess des Dieselmotors während der Einspritzperiode der Fall.

Isolierstück

Das Isolierstück ist ein Bauteil zur Unterbrechung der elektrischen Längsleitfähigkeit einer metallischen Gas- oder Wasserrohrleitung.

Isotherme

Sie lässt sich zum Beispiel in Gasverdichtern durchführen. Hierbei wird durch entsprechende Kühlung die Gastemperatur konstant gehalten. "

Jahres-Arbeitszahl

Die Jahres-Arbeitszahl ist definiert als der Quotient der abgegebenen Heizwärme einer Wärmepumpe im Verhältnis zur von ihr aufgenommenen elektrischen Energie, gemittelt über ein Jahr. Die Arbeitszahl ist auf die Endenergie Strom bezogen, für einen Bezug auf die Primärenergie muss die Arbeitszahl durch den Primärenergiefaktor von Strom (nach GEMIS: 3) dividiert werden."

Kältemittel

Als Kältemittel werden leicht siedende Flüssigkeiten mit großer Verdampfungswärme verwendet. Natürliche Kältemittel sind zum Beispiel Ammoniak und Kohlendioxid. "

Kohlendioxyd (CO2)

CO2 ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Kohlenstoffdioxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Es ist mit einer Konzentration von ca. 0,04 % ein natürlicher Bestandteil der Luft. Es entsteht sowohl bei der vollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen (unter ausreichendem Sauerstoff) als auch im Organismus von Lebewesen als Nebenprodukt der Atmung. Das CO2 wird dabei über den Atem abgegeben. Umgekehrt sind Pflanzen und einige Bakterien in der Lage, CO2 in Biomasse umzuwandeln."

Kohlenmonoxid (CO)

Es entsteht bei unvollständiger Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen (zum Beispiel Zwei-Takt-Motoren, Verbrennungsvorgängen - vorrangig unter Sauerstoffmangel). Wird CO vom Menschen eingeatmet, vermindert sich das Sauerstoff-Aufnahmevermögen des Blutes. "

Kollektor

Der Kollektor wandelt mittels eines Absorbers die Sonnenstrahlung in Wärme um. Sie kann dann für Heizung, Brauchwassererwärmung oder thermische Lüftung genutzt werden. Neben Speicher und Regelung sind sie die wichtigste Komponenten einer thermischen Solaranlage. Je nach Einsatzgebiet, Wärmeträger und Anforderung zur Verringerung der Wärmeverluste unterscheiden sich die Kollektortypen. Bildnachweis: Soltop Schupisser AG, Elgg/CH" "

Kompaktstation

Eine Kompaktstation besteht im Wesentlichen aus einem Wärmeaustauscher, einer Heizkreispumpe, Sicherheits- und Regelkomponenten und einer Regelung." "

Kompressions-Wärmepumpe

Der Antrieb des Kompressors erfolgt meist elektrisch." "

Kondensation

Bei der Kondensation wird Wärme frei (latente Wärme). Die Wärmeabgabe erfolgt bei einer konstanten Temperatur."

Kondensator

Die Wärme, die dabei frei wird, wird an einen Heizkreis übertragen. "

Kontrollierte Wohnungslüftung

Dies kann durch eine Abluftanlage erfolgen oder mit einer Zu- und Abluftanlage mit zusätzlicher Wärmerückgewinnung. Die kalte Außenluft kann in einem Wärmeübertrager durch die warme Abluft vorgewärmt werden, was die Raumheizung entlastet. Mit der kontrollierten Wohnungslüftung wird eine bessere Luftqualität erreicht, Wasserdampf reduziert, was zu einer Minderung von Schimmelpilzbildung und Bauteilproblemen führt und Energie durch Wärmerückgewinnung aus Abluftwärme eingespart. Besonders sinnvoll ist der Einsatz dieser Lüftungssysteme in luftdichten Gebäuden mit fugendichten Fenstern, vor allem bei Passivhäusern." "

Konvektion

Bei freier Konvektion erfolgt der Massentransport durch natürliche Auf- oder Abtriebskräfte (zum Beispiel die Auftriebskräfte zum Lufttransport an einem Radiator). Bei einer erzwungenen Konvektion wird der Massenstrom mit Hilfe eines Ventilators oder einer Pumpe transportiert."

Konvektor

Die Luft wird meist in Rippenrohren erwärmt. "

Kraft-Wärme-Kopplung

elektrischem Strom) unvermeidbar anfällt, zu Heizzwecken verwendet wird. Dadurch ergibt sich eine bessere Nutzung der Primärenergie als bei der getrennten Krafterzeugung in einem Kraftwerk und Wärmeerzeugung mit einem Heizkessel (Vergleichsprozesse). Die Wirkungsgradverbesserung ist von der Wahl der Vergleichsprozesse abhängig."

kv-Wert

Der kv-Wert kann in einer Regelstrecke nicht verändert werden. Sein Zahlenwert gibt Aufschluss über die spezifische Durchflusskapazität des Stellglieds (zum Beispiel Ventil, Klappe) dergestalt, dass er abhängig von der Stellgliedstellung (Hub oder Drehwinkel) die Durchflussmenge von Wasser (5 - 30°C) in m³/h bei einem gleichbleibenden Druckabfall von 1 bar bezeichnet.

kvs-Wert

Kennwert in m³/h; zum Beispiel eines Ventils bei einem Ventilhub von 100 %. "

Lambdasonde

Die Messung basiert auf dem Restsauerstoffgehalt im Abgas. Sie ist der Hauptsensor im Regelkreis der Lambdaregelung zur katalytischen Abgasreinigung (umgangssprachlich: geregelter Katalysator). Die Lambdasonde wird hauptsächlich bei Ottomotoren, aber auch bei der Abgasregelung von Brennwertkesseln und Dieselmotoren eingesetzt."

Latente Wärme

von ihm aufgenommen werden kann, zum Beispiel Kondensation von Wasserdampf im Abgas oder in der feuchten Luft. "

LCN - Local Control Network

Es ist ein leicht zu programmierendes, handwerksgerechtes System für Wohn- und Zweckbauten. Im Unterschied zu anderen Bussystemen erfordert LCN nicht die Grundinstallation einer separaten Busleitung. Mit ihm können unter anderem folgende Funktionen realisiert werden, die jederzeit umprogrammiert werden können:Energie sparen mit einer Temperaturregelung Treppenhauslichtfunktionen Innenbeleuchtung in Abhängigkeit vom Außenlicht regeln Lichtregie: Lichtszenen speichern und abrufen Sonnenschutzsystem, Tore usw. automatisch steuern (z. B. wetterabhängig) Zeitabhängige Steuerungen automatisch ablaufen lassen Zeiterfassungssystem, Zutrittskontrollen Raumüberwachung Alarmmeldungen nach DIN verarbeiten und darstellen" "

Legionellen

Bei dieser Infektionskrankheit handelt es sich um eine schwere Form der Lungenentzündung, die zum Tod führen kann. Bei haustechnischen Anlagen (Warmwasserbereitung, Klimaanlagen) mit Temperaturen zwischen 30 und 45 °C, haben die Bakterien ideale Voraussetzungen zur Vermehrung. Bei Temperaturen von dauerhaft über 60 °C oder kurzzeitig über 70 °C überleben sie nicht." "

Leistungsmodulation

Damit werden längere Gerätelaufzeiten und das Takten des Heizgerätes reduziert. Dies wiederum führt zu einer geringeren Belastung der Bauteile und damit zu einer höheren Betriebssicherheit. Der Modulationsbereich gibt an, innerhalb welcher Bandbreite der Wärmeerzeuger die Heizleistung bedarfsabhängig anpassen kann." "

Leistungszahl (COP-Wert)

Kälteleistung bezogen auf die eingesetzte Energiemenge (zum Beispiel elektrische Leistung) bei Kälteanlagen und Wärmepumpen an. Der Wert wird unter Normbedingungen auf einem Prüfstand ermittelt und entspricht dem Wirkungs- bzw. Nutzungsgrad, wie er in der Heiztechnik verwendet wird. Damit ist er ein Gütekriterium für Wärmepumpen, erlaubt allerdings keine energetische Bewertung der Gesamtanlage, da weder der Primärenergieeinsatz oder die spezifischen CO2-Emissionen enthalten sind. Er beschreibt lediglich die Effizienz des Gerätes selbst."

Leitungsanlage

Die Hauptabsperreinrichtung (HAE) stellt dabei die Grenze zwischen diesen beiden Leitungsarten dar. "

LON - Local Operating Network

Mit LON lassen sich in unterschiedlichen Bereichen Anwendungen realisieren. Zu den wichtigsten Vertretern zählen die Gebäude- und Heimautomation, sowie die Industrie- und Prozessautomatisierung. Durch den effektiven Zusammenschluss z.B. von Heizung, Lüftung, Beleuchtung und Beschattung sowie weiteren Gewerken lassen sich vielfältige, teils auch komplexe Funktionen realisieren. LON Netzwerke sind nicht lokal begrenzt. Über das Internet können LON Netzwerke auch von entfernten Orten aus kontrolliert und gesteuert oder lokale Netzwerke zu großen, ortsübergreifenden Netzwerken zusammengefasst werden. Ein Unternehmen mit mehreren Standorten kann somit alle Liegenschaften in einem Netzwerk integrieren."

Low-NOx-Brenner

Dadurch wird in der Folge deutlich weniger Stickoxid erzeugt, als bei herkömmlichen Brennern. Low-NOx steht für „wenig NOx = wenig Stickoxide".

Lüftungssystem

eine raumlufttechnische Anlage, zur Sicherstellung festgelegter Luftvolumenströme. "

Luftwechselrate

Die Luftwechselrate n setzt sich zusammen aus dem Luftwechsel durch Infiltration (nX, infolge von unbeeinflussbaren Undichtigkeiten und durch freies Fensterlüften) und durch den maschinellen Luftwechsel (nA, durch eine Lüftungsanlage). Die hygienisch erforderliche Mindestluftwechselrate beträgt ungefähr n=0,4 1/h (Annahmen: Eine Person pro 30 m² Wohnfläche, Raumhöhe 2,5 m, 30 m³/(h Person) erforderlichen Luftvolumenstrom, mittlere Haushaltstätigkeit). Formelzeichen der Luftwechselrate: n (in 1/h)."

Met

Im Sinne der DIN EN 12792:2003 der körpereigene Energieumsatz einer sitzenden, ruhenden Person (1 met = 58,2 W/m²).

Methan (CH4)

Ähnlich dem Kohlenmono- und dioxid trägt es in der freien Atmosphäre zum Treibhauseffekt bei. Methanquellen sind fossile Brennstoffe und die Methan-Gärung (zum Beispiel in Faulbehältern von Kläranlagen).

Mischluft

Als Mischluft wird im Sinne der DIN EN 12792:2003 diejenige Luft bezeichnet, die sich aus zwei oder mehr Luftströmen zusammensetzt.

Mobiles Klimagerät

Zum Betrieb des Klimagerätes genügen eine Steckdose und ein spaltbreit geöffnetes Fenster, durch das der Abluft- und Kondensatschlauch nach außen geführt werden kann. Feste Installationen oder bauliche Veränderungen sind nicht erforderlich, so dass sie auch in Altbauten und Mietwohnungen eingesetzt werden können.

Modulierende Betriebsweise

Im Gegensatz zur ein- oder zweistufigen Betriebweise erhöht sich der Wirkungsgrad bei gleichzeitiger Minderung von Schadstoffemission und Verschleiß.

MONO-Split

Der Anschluss weiterer Inneneinheiten ist hierbei im Gegensatz zum MULTI-Split-System nicht möglich. Das Klimasystem filtert, kühlt und entfeuchtet die Raumluft. Beide Einheiten sind über eine Kältemittelleitung miteinander verbunden und bilden ein in sich geschlossenes System.

Monovalent

eine Energieart eingesetzt. Dies ist der Fall, wenn ein Wärmeerzeuger den gesamten Wärmebedarf allein decken kann und wenn keine weitere Energieart (zum Beispiel Solar) zusätzlich eingesetzt wird. Bestimmte Heizsysteme benötigen die Unterstützung durch einen zweiten Wärmeerzeuger, um so als bivalentes System auch bei sehr kalten Außentemperaturen noch für behagliche Raumtemperaturen sorgen zu können.

MULTI-Split

Zusammen mit einer entsprechend groß dimensionierten Außeneinheit kann ein größeres Klimasystem mit bis zu drei Inneneinheiten aufgebaut werden. Die Inneneinheiten reinigen, kühlen und entfeuchten die warme Raumluft.

Nennleistung

Meist wird als Nennleistung die maximal im Dauerbetrieb erreichbare Leistung angegeben.

Niedertemperaturkessel

Durch die Nutzung der geringen Rücklauftemperatur ergeben sich geringe Wärmeverluste und niedrige Abgastemperaturen. "

Niedrigenergiehaus

Viele Begriffe haben in erster Linie Marketingfunktion, eine einheitliche energetische Kennwertbestimmung ist mit diesen kaum möglich bzw. nicht erfolgt. Lediglich die Begriffe Niedrigenergiehaus und Passivhaus stehen für einen fachlichen Konsens: Vorreiter in der Entwicklung von Niedrigenergiehäusern waren Kanada und die skandinavischen Länder. Seit 1979 gilt dort der Begriff low energie house für Baustandards, die einen gegenüber der damals gültigen Baunorm mehr als halbierten Heizwärmebedarf haben. International gesehen haben Niedrigenergiehäuser einen spezifischen Jahresheizenergiebedarf (bezogen auf die beheizte Nutzfläche und die Heizgradtagzahl) kleiner oder gleich 0,02 kWh/m²Kd (Einfamilienhaus). Bei einer mittleren deutschen Heizgradtagzahl von 3500 Kd/a ergeben sich für die Heizwärme Energiekennwerte von:ca. 70 kWh/m²a bei Einfamilienhäusern ca. 55 kWh/m²a bei MehrfamilienhäusernMit Pilotprojekten wurde das sogenannte NEH zum 3-Liter-Haus (3 Liter Heizöl bzw. 34 kWhPrim/m² Wohnfläche im Jahr) entwickelt. Mit der Energieeinsparverordnung wurde das Niedrigenergiehaus zum Baustandard für Neubauten." "

Norm-Nutzungsgrad

Die Ermittlung erfolgt durch Wichtung der Wirkungsgrade eines Kessels bei verschiedenen Messpunkten (verschiedene Heizkreistemperaturen und Heizleistungen). Die Messpunkte stellen repräsentative Zustände während einer Heizperiode dar. Damit ist der Norm-Nutzungsgrad mit einem mittleren Wirkungsgrads des Heizkessels vergleichbar."

Nutzenergie

Als Nutzenergie kommen Licht, Wärme, mechanische und chemisch gebundene Energie, sowie Signalenergie in Frage. Die Nutzenergie entsteht beim Anwender aus der Endenergie. Beispiele: Umwandlung (Verbrennung) von Heizöl oder Erdgas in Wärme. Das Gerät zur Umwandlung ist dabei der Wärmeerzeuger (Heizkessel). Wie auch bei der Umwandlung von Primärenergie in Endenergie treten hierbei Verluste auf. "

Oberer Heizwert

Er beschreibt den Energieinhalt eines Brennstoffes, der nach der vollständigen Verbrennung frei wird. Dabei wird der im Abgas enthaltene Wasserdampf kondensiert und steht als Kondensationswärme zusätzlich zur Verfügung. Der Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert ist abhängig vom Brennstoff. Beim gasförmigen Erdgas beträgt der Unterschied 11%. Der Normnutzungsgrad eines Heizkessels wird auf den Heizwert bezogen. Bei voller Kondensation - im Brennwertbetrieb - steigt er deshalb theoretisch auf bis zu 111% (Brennwertheizungen)."

Oberflächenverluste

Diese Wärmeabstrahlung steht nicht als nutzbare Heizwärme zur Verfügung und wird deshalb als Oberflächenverlust bezeichnet. Jedoch wird dadurch der Raum mitbeheizt, in dem das Heizgerät aufgestellt ist. Befindet sich der Wärmeerzeuger innerhalb der gedämmten Gebäudehülle (zum Beispiel im Wohnraumbereich) und nicht im unbeheizten Keller, wirkt sich dies sogar positiv auf die energetische Bewertung nach Energieeinsparverordnung (EnEV) aus. Der Oberflächenverlust wirkt sich auf den Normnutzungsgrad aus und ist damit ein Faktor für die Wirtschaftlichkeit des Wärmeerzeugers. Moderne Heizgeräte verursachen deutlich weniger Oberflächenverluste als alte Heizkessel. "

Offene Warmwasserheizung

Hierbei handelt es sich um einen oberhalb des höchsten Punktes im Rohrnetz angeordneten Behälter, der im kalten Zustand der Anlage einen niedrigen und im warmen Zustand einen hohen Füllstand aufweist. Der Kontakt des Wassers mit der Atmosphäre und die Aufnahme von Luftsauerstoff begünstigt allerdings Korrosion im System. Ein weiterer Nachteil ist der Platzbedarf im obersten Geschoss. Aus den genannten Gründen sind offene Anlagen heute fast nur noch im Gebäudebestand anzutreffen oder kommen in größeren koksbefeuerten Anlagen zur Anwendung." "

Offene Wassererwärmer

Erkennbar ist dies am tropfenweise austretenden Wasser am Auslauf der Armatur. Die Versorgung von einzelnen Spül- oder Waschbecken ist ein typischer Einsatzfall für Elektro-Warmwasserspeicher. Für geschlossene Wassererwärmer, die im Regelfall mehrere Entnahmestellen (zum Beispiel Waschtisch, Badewanne, Dusche, Küchenspüle) versorgen, ist im Kaltwasserzulauf ein Sicherheitsventil erforderlich."

Ölderivate

Sie tragen erheblich zur Umweltbelastung bei und sind deshalb in Abgasen unerwünscht. "

Ölradiator

Kennzeichnend für ihn ist die gerippte Bauform, durch die große Oberflächen mit entsprechend effektiver Wärmeabgabe erzielt wird. Der mobile Elektroheizkörper ist fahrbar auf Lenkrollen und meistens mit Thermostatregler und Überhitzungsschutz ausgestattet. Die Wärme gibt er in mehren einzustellenden Heizstufen ab. Wegen des hohen Stromverbrauchs sind Elektroheizkörper wie der Ölradiator im Betrieb teuer und klimaschädlich. Bildnachweis: Honeywell, Offenbach" "

ORC-Prozess

Zum Einsatz kommt ORC bei der Biomasse-Kaft-Wärme-Kopplung. Bei diesem Verfahren wird ein Biomassekessel mit einem organischen Arbeitsmittel (zum Beispiel Silikonöl) anstelle von Wasser eingesetzt. Die Stromerzeugung erfolgt wie beim Wasser-Dampf-Prozess, das organische Arbeitsmittel ermöglicht jedoch eine höhere Effizienz, auch bei den durch Biomasse erzeugten relativ niedrigen Temperaturen. Die Wärme aus der Biomasse wird mittels eines Thermo-Ölkessels an den ORC-Prozess gegeben, das eingesetzte Arbeitsmittel verdampft und setzt einen geschlossenen Kreisprozess in Gang; es treibt anstelle von ""herkömmlichen"" Dampf die Turbinen zur Energieerzeugung an." "

Ozon (O3)

Die Ozonschicht in höheren Luftschichten (Stratosphäre) wirkt als natürlicher Filter gegen die UV-Strahlung. Ein Großteil der Sonneneinstrahlung wird absorbiert und von der Erdoberfläche ferngehalten. Der Abbau der Ozonschicht in der Atmosphäre wird durch die Treibhausgase, insbesondere durch FCKWs verursacht. Der Einsatz von FCKWs (u.a. als Kühlmittel) ist deswegen seit den 90er Jahren untersagt. In höheren Konzentrationen kommt Ozon auch in der bodennahen Luft vor. Unterstützt von der Sonneneinstrahlung bildet es sich unter Mitwirkung von Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen. Ozon wird u.a. für die Erkrankungen der Atemwege und auch für Waldschäden verantwortlich gemacht." "

Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in welchem der Heizwärmebedarf so gering ist, dass ohne Komfortverlust auf ein separates Heizsystem verzichtet werden kann, der Jahresheizwärmebedarf liegt unter 15 kWh/(m²a)." "

Pellets

Eine Pelletsheizung besteht immer aus einem Heizraum und aus einem Lagerraum. Bildnachweis: Pelletsverband Deutschland"

Phasenverschiebung

Bei einer großen Zeitdauer für den Wärmedurchgang (Maximum 12 Stunden) wirken sich die äußeren Temperaturspitzen erst in der kühleren Abend- oder Nachtzeit im Raum aus. Die der Phasenverschiebung zugrunde gelegten Temperaturverhältnisse beziehen sich sinnvollerweise auf Lufttemperaturen.

Photovoltaik

Photovoltaik (PV) ist umweltfreundliche Stromgewinnung durch Nutzung der Sonnenenergie. Solarmodule zur Montage auf Dachflächen oder an Fassaden bestehen aus miteinander verschalteten Solarzellen, die in einem Rahmen eingefasst und mit einer Glasabdeckung versehen sind. Der erzeugte Solarstrom wird über einen Wechselrichter in das öffentliche Netz der Elektrizitätsversorgung eingespeist. "

Plattenwärmetauscher

Es dient dazu, Trinkwasser einerseits schnell und gleichzeitig während des Durchfließens zu erwärmen. Das Gerät besteht aus wellenförmig profilierten Platten, durch die das zu erwärmende Wasser und das Heizwasser in getrennten Kammern fließt. Die zusammengesetzten Platten sich nach außen und zwischen den Kammern abgedichtet. Plattenwärmeübertrager verfügen über eine hohe Wärmeübertragungsleistung bei kleinem Bauvolumen und können in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden, so zum Beispiel in der Industrieheiz-, -kühl und der Solartechnik." "

Primärenergie

Bis zum Verbraucher wird Primärenergie über Endenergie in Nutzenergie umgewandelt. Primärenergieträger sind zum Beispiel fossile Brennstoffe, wie Stein- und Braunkohle Erdöl und Erdgas Kernbrennstoffeaber auch erneuerbare Energien wie Sonnenenergie, Erdwärme, Wind- und Wasserkraft." "

Primärenergiebedarf

Dabei ist auch die zusätzliche Energiemenge zu berücksichtigen, die durch zeitlich oder örtlich vorgelagerte Prozessketten außerhalb des Systems ""Gebäude"" bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der eingesetzten Brennstoffe entsteht. Üblicherweise wird die Primärenergie als Kriterium für die CO2-Emmision herangezogen. Bei der Herstellung von Brennstoffen wird Primärenergie z.B. verbraucht für Förderung von Rohstoffen und Zuschlagssstoffen Transport von Rohstoffen und Zuschlagsstoffe Zufuhr von Strom Schmelzverluste bei der Herstellung AbwärmeverlusteBildnachweis: Buderus, Wetzlar" "

Pumpenwarmwasserheizung

Der Transport des Heizungswassers erfolgt meist mit einer Umwälzpumpe. In einem üblicherweise zentral aufgestellten Wärmeerzeuger (z.B. Kessel) wird Wärme an den Heizkreis übertragen. Das erwärmte Heizungswasser (Heizungsvorlauf) strömt zu den Räumen und gibt dort, z.B. an Radiatoren, die Wärme an die Raumluft ab. Dabei kühlt es sich ab und strömt anschließend wieder zum Wärmeerzeuger zurück (Heizungsrücklauf). Mit einer Warmwasserheizung ist es aufgrund der großen Wärmekapazität und Dichte von Wasser möglich, große Wärmemengen mit kleinen Leitungsdurchmesser unauffällig und kostengünstig in weit entfernt liegende Räume zu transportieren. Sie ist einfach in der Regelung und liefert in Kombination mit Raditoren/Fußbodenheizungen eine behagliche Wärme. Dies sind die wesentlichen Gründe für die große Beliebtheit der Pumpenwarmwasserheizung." "

Querlüftung

Der Flur dient dabei üblicherweise als Überströmzone. Durch eine Querlüftung ergibt sich eine effektive Nutzung der frischen Luft. Im Sinne der DIN EN 12792:2003 auch: freie Lüftung, infolge des Differenzdruckes, der durch Winddruck auf die Gebäudeaußenflächen entsteht und bei der thermischer Auftrieb im Gebäude von geringerer Bedeutung ist."

Radiator

Sie können aus unterschiedlichen Werkstoffen, wie Stahl, Aluminium, Gusseisen, und in verschiedenen Ausführungen (Platte, Säulen- oder Rohrbauart) hergestellt werden.

Raumluftabhängige Betriebsweise

Dazu muss sichergestellt sein, dass dem Raum die nötige Luftmenge über Zuluftöffnungen zugeführt wird. Die Luftzuführung kann durch eine Öffnung in der Außenwand des Aufstellraums (mind. 150 cm²) erfolgen. Alternativ ist die Verbrennungsluftversorgung über mehrere miteinander verbundene Räume möglich (sog. Verbrennungsluftverbund). Die Außenluft wird dabei über planmäßig undichte Fugen von Fenstern und Außentüren zugeführt. Die Innentüren innerhalb des Raumluftverbunds müssen mit Türschlitzen oder Lüftungsgittern versehen sein.

Raumtemperaturregler

Ein Raumtemperaturregler ist ein elektrisches oder hydraulisches Bauglied, das durch selbsttätiges Beeinflussen der Wärmezufuhr (zum Beispiel an Radiatoren) die Raumtemperatur in bestimmten Grenzen (Regelabweichung) auf den Sollwert regelt.

Reflexion

Ein Maß für die Reflexion ist der Reflexionsgrad. Je heller eine Oberfläche ist, desto höher ist der Reflexionsgrad und desto mehr Strahlung wird reflektiert. "

Regenerative Energie

Diese Energien finden sich umgewandelt in vielen Varianten wie Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellenbewegung und Erwärmung der Erdoberfläche wieder. Bei der Nutzung der regenerativen Energien muss deutlich unterschieden werden zwischen der direkten Nutzung (zum Beispiel Erwärmung des Trinkwassers mit einem Sonnenkollektor) und der indirekten Nutzung (zum Beispiel Erwärmung des Trinkwassers mit einer Kompressions-Wärmepumpe, die die Energie der Erdoberfläche nutzt, dabei aber Strom benötigt). Die direkte Nutzung ist primärenergetisch wesentlich effizienter als die indirekte Nutzung!"

Rektifikation

Das auch Gegentromdestillation genannte Verfahren ist eine Erweiterung der Destillation. Im Vergleich zur ihr ist der Trenneffekt jedoch um ein Vielfaches höher, da der Dampf im Gegenstrom mit der Flüssigkeit mehrfach hintereinander in Kontakt steht. "

Relative Luftfeuchte

Bei steigender Temperatur nimmt die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf zu. Es wird unterschieden zwischen absoluter und relativer Luftfeuchtigkeit. Die relative Luftfeuchtigkeit wird in Relation zur maximal möglichen Feuchtigkeit (100 %) der Luft mit Wasserdampf angegeben. Der Wert gibt an, wieviel % der maximal in der Luft möglichen Feuchte, die Luft tatsächlich enthält. Da in warmer Luft mehr Wasserdampf enthalten sein kann als in kalter, sinkt bei einer Lufterwärmung und gleichbleibender absoluter Feuchte der Wert der relativen Feuchte. Luft mit einer relativen Luftfeuchte von beispielsweise 50 % kann mehr Wasserdampf aufnehmen als eine Luft mit einer relativen Luftfeuchte von 60 %." "

Rohrbegleitheizung

Sie ist ein Heizband, das direkt am Warmwasserrohr unterhalb der Wärmedämmung installiert ist. Damit wird erreicht, dass eine Temperierung der stehenden Anlage auf 55-60°C möglich ist. Der Energiebedarf ist hierbei geringer, als der zum Auffangen der Wärmeverluste von Zirkulationsleitungen, da u.a. keine Rücklaufleitung vorhanden ist. Allerdings handelt es sich bei dieser Energie immer um elektrische Energie, was primärenergetisch zu berücksichtigen ist. Im Vergleich dieses Systems mit dem der Zirkulationsleitung, hat sich gezeigt, dass es bei kleineren Anlagen überlegen ist, da keine zusätzliche Pumpe erforderlich ist. Bei größeren Anlagen sollte allerdings das Zirkulationssystem bevorzugt werden, da zwar die Rücklaufleitung und die Pumpe eingespart werden, andererseits aber die Rohrbegleitheizung Kosten verursacht."

Rücklauf

Von dort aus wird es wieder erwärmt.

Sättigungsdruck

Auch Verdampfungsdruck oder Sättigungsdruck genannt, ist der Druck, den der Dampf eines Stoffes im Gleichgewicht mit seiner flüssigen oder festen Phase einnimmt.

Saug- und Schluckbrunnen

Über einen Saugbrunnen (Förderbrunnen) wird das Grundwasser durch eine Unterwasserpumpe der Wärmepumpe zugeführt. Ein Schluckbrunnen führt das Grundwasser wieder in den natürlichen Kreislauf zurück, nachdem ein Teil der Wärmeenergie entzogen wurde.

Schalldämpfer

Zur akustischen Entkoppelung der Luftschallübertragung werden Schalldämper verwendet. Je nach Auslegungsart dämpft ein Schalldämpfer bestimmte Frequenzbereiche des Schallspektrums gut, andere hingegen schlechter. Darum ist für jeden Anwendungsfall eine detaillierte Schalldämpferauslegung nötig. "

Schornstein

Der Transport der Abgase erfolgt meist über den natürlichen Zug des Schornsteins."

Selbständiges Heizgerät

Ein unabhängiges Heizgerät, das nicht an eine Wärmequelle (zum Beispiel Kessel) angeschlossen zu sein braucht, da es eine eigene Wärmequelle (zum Beispiel Geräte mit Gasfeuerung, Elektrogeräte, Wärmepumpen) enthält.

Selektivbeschichtung

Damit wird ein größerer Solarertrag erzielt.

Sensible Wärme

von ihm aufgenommen werden kann, z.B. die Erwärmung des Wassers eines Speichers. "

Sicherheitsventil

Sicherheitsventile schützen Warmwasserspeicher und Heizkessel gegen das Überschreiten des höchstzulässigen Betriebsdruckes. Bei Speicherwassererwärmern wird das Sicherheitsventil im Kaltwasserzulauf installiert. Kleinere, wandhängende Warmwasserspeicher werden über eine Sicherheitsgruppe mit integriertem Sicherheitsventil angeschlossen. Wird der Ansprechdruck erreicht, öffnet das Sicherheitsventil und baut so den Überdruck wieder ab. In Solarthermie-Anlagen leitet ein Sicherheitsventil im Fall einer Betriebsstörung Solarflüssigkeit in einen Auffangbehälter ab." "

Silicagel

Es wird als Filter-, Absorptionsmaterial und Trockenmittel verwendet, da es stark hygroskopisch (wasseranziehend) wirkt. Quelle: Wikipedia"

Solarer Deckungsgrad

Der solare Deckungsgrad gibt an, wie hoch der Anteil der Solarenergie an der im Haus insgesamt benötigten Energiemenge ist. Bei solarthermischen Anlagen zum Beispiel ist im Jahresdurchschnitt ein Deckungsgrad von ca. 70% möglich. Das bedeutet, dass 70% des warmen Wassers von der Solaranlage aufgeheizt werden.

Solarspeicher

Je nach Ausführung der Solarthermie-Anlage werden unterschiedliche Bauformen eingesetzt. Für die solare Trinkwassererwärmung werden überwiegend bivalente Warmwasserspeicher verwendet, an die zusätzlich ein zweiter Wärmeerzeuger angeschlossen werden kann. Bei solarer Heizungsunterstützung wird die Wärme in einem Pufferspeicher bevorratet. Für die Kombination von Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung eignen sich Kombispeicher.

Solarthermie

Der entsprechende Energiewandler wird Sonnenkollektor genannt. Reicht die gewonnene Solarenergie nicht aus, wird das Wasser über ein konventionelles Heizgerät nacherwärmt. "

Sonnenkollektor

Die Sonnenstrahlen treffen dabei meist auf eine geschwärzte Metallplatte, die auf der Rückseite mit Metallrohren verbunden ist. Durch die Rohre fließt die Kollektorflüssigkeit und nimmt die Sonnenenergie auf. Damit die Wärmeverluste des Sonnenkollektors möglichst gering sind, werden die Kollektoren zur Sonnenseite hin mit einer Glasabdeckung und zu den anderen Seiten mit einer Isolierung versehen."

Sorption

Man spricht dann von Sorption, wenn die Art des individuellen Prozesses unbekannt ist. Die Umkehrung der Sorption heißt Desorption.

Speicherwassererwärmer

Im Gegensatz zum Warmwasserspeicher wird das Trinkwasser durch den separaten Wärmeerzeuger im Behälter erwärmt und ist nach einer gewissen Aufheizzeit verfügbar. Die Aufheizzeit hängt ab von der Speichergröße, der Wärmeleistung und der eingestellten Warmwassertemperatur. Speicherwassererwärmer können als nebenstehende Speicher oder als unter dem Heizgerät platzierte Speicher ausgeführt sein.

Splitgeräte

Sie sind in eine Innen- und eine Außeneinheit aufgeteilt. Beide Komponenten teilen sich die Arbeit, den zu klimatisierenden Wohn- oder Arbeitsraum mit kühler und gefilterter Luft zu versorgen. Innen- und Außeneinheit sind über einen Kältekreislauf miteinander verbunden. Das Kältemittel fließt von der Außeneinheit, wo es die Wärme an die Außenluft abgegeben hat, wieder zur Inneneinheit zurück. Dort nimmt es Raumwärme auf, verdampft dabei und transportiert die Wärme wieder zur Außeneinheit.

Standardheizkessel

Der Standardheizkessel ist ein Heizkessel, bei dem die durchschnittliche Betriebstemperatur durch seine Auslegung begrenzt sein kann. "

Stellglied

Die wichtigsten Stellglieder in einer Warmwasserheizung sind: Mischer Mischventile Heizkörperventile Differenzdruck-Regelventile und Druckminderer."

Stickstoff (N)

Stickstoff ist ein gasförmiges, farb- und geruchloses Gas, und Hauptbestandteil der Luft; es trägt als chemisches Element die Ordnungszahl 7.

Strahlungstemperatur

Sie wird gebildet aus der Summe der Temperaturen der einzelnen Flächen, gewichtet mit dem Flächenanteil (betrachtete Fläche bezogen auf die Fläche der gesamten Umschließungsflächen).

Strömungssicherung

Als Bindeglied zwischen Gas-Heizgerät und Abgasrohr gewährleistet die Strömungssicherung (auch Zugunterbrecher genannt) die einwandfreie Verbrennung unabhängig von zu starkem Zug, Abgasrückstau oder Rückstrom im Schornstein. Eine Abgasüberwachungseinrichtung verhindert, dass über die Strömungssicherung zu große Abgasmengen in den Raum austreten können.

Systemwirkungsgrad

Je mehr Solarwärme durch Solarspeicher und tatsächlichen Bedarf genutzt werden kann, desto besser ist der Gesamtwirkungsgrad. Umgekehrt bedeutet dies, dass eine zu groß dimensionierte Kollektorfläche den Systemwirkungsgrad verschlechtert: Der solare Deckungsgrad ist in diesem Fall zwar höher, es können jedoch die Wärmeüberschüsse nicht genutzt werden. Die Größen der Kollektoren und des Speichersystems sollten deshalb nach dem tatsächlichen Bedarf ausgelegt werden.

Taupunkt

Wenn kein weiteres Gas vorhanden ist, spricht man vom Kondensationspunkt.

Telefonieeffekt

Durch Reflexion begünstigte Schallübertragung, zum Beispiel über Luftkanäle.

Thermostatisches Mischventil

Zum Schutz gegen Verbrühung wird am Warmwasseraustritt des Speichers ein thermostatisches Mischventil installiert. Durch Zumischung von Kaltwasser wird die maximale Warmwassertemperatur auf einen eingestellten Wert begrenzt.

Thermostream-Prinzip

Im Wasserraum angebrachte Leitrippen unterstützen die Vermischung. "

Tichelmann-System

Im Prinzip hat jedes Wasserteilchen die gleiche Wegstrecke zurückzulegen, gleichgültig welchen Weg es im Rohrsystem nimmt. Bei entsprechender Dimensionierung der einzelnen Teilstrecken zeichnet sich das Tichelmann-System damit aus, dass ein hydraulischer Abgleich stark vereinfacht wird oder so gut wie gar nicht nötig ist. Wurde die Rohrführung nach Tichelmann früher in erster Linie bei Heizungsanlagen mit ausgedehnten Verteilsystemen angewandt, so werden heutzutage zumeist Apparate oder Heiz- und Kühlflächen, wie:Kollektoren Wand- und Deckenheizungen Wand- und Deckenkühlflächen, Boileranlagen(wie Speichersysteme für erwärmtes Trinkwasser) usw. im Tichelmann-System verschaltet." "

Tichelmannsche Rohrführung

Durch die Tichelmannsche Rohrführung wird eine gleichmäßige Durchströmung der Bauteile dadurch erreicht, dass die Strömungslängen bzw. –widerstände durch die verschiedenen Bauteile möglichst gleich gehalten werden." "

Transmissionsverlust

Erdreich.Hinzu kommen zusätzliche Transmissionsverluste bedingt durch Wärmebrücken, die i.d.R. auf konstruktiven (z.B. Balkone, Atrien) bzw. geometrisch bedingten Gegebenheiten (z.B. Gebäudeecken, Anschluss von Balkonen,...) basieren. Der Transmissionsverlust eines Raumes wird bestimmt durch die Summe aller Umfassungsflächen multipliziert mit den zugehörigenen korrigierten U-Werten und multipliziert mit der Differenz aus Innen- und Norm-Außentemperatur."

Trinkwarmwasserspeicher

Der Speicher ist üblicherweise wärmegedämmt und wird direkt oder indirekt durch einen Wärmeerzeuger erwärmt.

Überströmöffnungen

Dazu werden zwischen den Räumen Überströmöffnungen vorgesehen, beispielsweise durch Lüftungsgitter in Innentüren oder Wänden, oder durch gekürzte Türblätter der Innentüren. Überströmöffnungen zum Badezimmer sollten so bemessen und angeordnet werden, dass Zugerscheinungen vermieden werden, da man nach dem Baden oder Duschen besonders sensibel auf Luftströmungen reagiert. "

Umdrehungsfrequenz

Maßgeblich u.a. für Pumpen und Ventilatoren ist die Umdrehungsfrequenz der Pumpen- bzw. Ventilatorwelle (Nenn-Drehzahl bzw. Nenn-Umdrehungsfrequenz). Die SI-Einheit der Drehzahl (Umdrehungsfrequenz) ist 1/s; eine übliche und zulässige Einheit ist auch 1/min." "

Umluft

Dadurch lassen sich größere Wärmeleistungen übertragen, allerdings werden dabei auch Gerüche übertragen. Im Sinne der DIN EN 12792:2003 Abluft, die zu einem Luftbehandlungsgerät zurückgeführt wird. Umluft wird in Plänen in der Farbe orange gekennzeichnet."

Umwälzpumpe

Aufgrund des üblicherweise geschlossenen Wasserkreises dient die Pumpe im Wesentlichen zur Überwindung der Rohrreibung.

Unbeheizter Raum

Im Sinne der EN 12831: 2003 Heizungsanlagen in Gebäuden - Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast, ein Raum, der nicht Teil des beheizten Raumes ist. "

Unterer Heizwert

Er ist der Energieinhalt eines Brennstoffes, der nach der vollständigen Verbrennung frei wird, wenn das Abgas bei konstantem Druck bis auf die Bezugstemperatur gekühlt wird. Dabei bleibt der entstandene Wasserdampf gasförmig. Zur Berechnung des Heizwertes wird dem Brennwert die Verdampfungsenthalpie des Wassers abgezogen. Aus diesem Grund liegen die Heizwerte üblicher Brennstoffe ca. 10% unter ihren Brennwerten." "

Unterflurkonvektor

Die Wärmeleistung kann durch ein Elektrogebläse unterstützt werden. Unterflurkonvektoren werden häufig in Verbindung mit Doppel- oder Hohlraumböden - wie sie im Büro- und Verwaltungsbau üblich sind - eingebaut. Bei bodentiefen Verglasungen ermöglichen sie die Wärme am Fenster, bei gleichzeitiger \'freier\' Aussicht. Bildnachweis: Möhlenhoff Wärmetechnik GmbH, Salzgitter"

Verdampfer

Die Verdampfung erfolgt meist bei Temperaturen um Null Grad Celsius, wobei die Wärme der Umgebung entzogen werden kann.

Verdichter

Dadurch erwärmt sich der Dampf und kondensiert bei eine höheren Temperatur, die zu Heizzwecken nutzbar ist.

Verdunstung

Ohne dieses Gas spricht man von einer Verdampfung. "

Volumen

Bei konstanten physikalischen Bedingungen ist das Volumen eines Stoffes von der Menge des Stoffes abhängig. Das spezifische Volumen v ist das auf die Masse bezogene Volumen:v = V/mSolche, auf die in einem System enthaltene Menge eines Stoffes bezogenen Größen sind von der Größe des Systems unabhängig." "

Vor-Ort-Beratung

Bei der Vor-Ort-Beratung wird das Gebäude zunächst untersucht und darauf aufbauend Vorschläge für sinnvolle Sanierungsmaßnahmen unterbreitet. Durchgeführt wird die Beratung durch speziell vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zugelassene Energieberater. Die Beratung umfasst ein ausführliches Gespräch und die Erstellung eines ebenso ausführlichen schriftlichen Beratungsberichtes, in dem auch Kosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen mit einfließen. Damit können Hauseigentümer bei Sanierung oder Neubau genau abzuwägen, wie hoch die Kosten, wie hoch die Zuschüsse sind."

Vorlauf

Leitungsabschnitt des Heizkreises, in dem das im Wärmeerzeuger erwärmte Heizungswasser zu den Wärmeabnehmern (zum Beispiel Radiatoren) strömt.

Vorlauftemperatur

Je nach Außentemperatur liegt sie bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Flächenheizungen kommen aufgrund großer Heizflächen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen von 25 bis 40°C aus. "

Wandheizung

Grundsätzlich ist bei Wandheizungen der für die Behaglichkeit wichtige Strahlungsaustausch zwischen Wand und Nutzern noch vorteilhafter als bei der Fußbodenheizung. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass die beheizten Flächen nicht für die Anordnung von Möbeln zur Verfügung stehen, wobei sich durch die entfallenden Heizkörper jedoch wiederum Vorteile bei der Raumgestaltung ergeben. Wandheizungen können an Innen- und Außenwänden wie auch unter Fensterbrüstungen installiert werden. Als Richtwert für normal gedämmte Gebäude können 20 % bis 25 % der Grundfläche eines Raumes als Wandbelegungsfläche angesetzt werden. Wandheizungen lassen sich mit vergleichsweise geringem Aufwand an die jeweilige Raumsituation anpassen. Bildnachweis: Wieland-Werke AG, Ulm" "

Wärmebereitstellungsgrad

Der Wärmebereitstellungsgrad berücksichtigt nur die sensible Wärme der Luft und nicht die Energie der feuchten Luft, die bei der Kondensation frei wird. Er ist definiert als die Temperaturdifferenz zwischen der Zu- und Außenluft bezogen auf die Temperaturdifferenz zwischen Ab- und Außenluft."

Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)

Der U-Wert berücksichtigt die Wärmeleitfähigkeit in den einzelnen Schichten eines Bauteils sowie den Wärmeübergang an den Oberflächen des Bauteils. Je niedriger der Wärmedurchgangskoeffizient, desto geringer ist der Wärmedurchgang und desto besser ist die Wärmedämmung. "

Wärmeerzeuger

Je nach Konstruktion, Größe und Einsatzbereich werden Wärmeerzeuger allgemein beispielsweise unterteilt in Heizkessel, Wandheizgeräte oder Kombigeräte. Spezielle Bezeichnungen unterscheiden z.B. Gas-Brennwertkessel, Öl-Heizkessel, Gas-Wandkombigeräte oder Gas-Kompaktgeräte mit Brennwertnutzung. Ein gemeinsames Merkmal dieser Wärmeerzeuger ist, dass bei der Verbrennung Abgase (Gas) bzw. Rauchgase (Öl) entstehen, die über einen Schornstein oder eine Abgasleitung abgeführt werden. Je nach Brennstoffart, Heizleistung sowie Art der Verbrennungsluftversorgung und Abgasabführung ist ein eigener Heizraum erforderlich oder die Aufstellung auch in Wohnräumen möglich. Neben den Heizgeräten für die Brennstoffe Gas und Öl zählen auch thermische Solaranlagen, Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplung und die sich noch in der Entwicklung befindenden Brennstoffzellen-Heizgeräte zu den Wärmeerzeugern."

Wärmeleistung

Als Wärmeleistung wird die Wärmemenge bezeichnet, die von einem Brenner in der Zeiteinheit für den Betriebszweck nutzbar abgegeben wird. "

Wärmepumpe

Zur Gewinnung der Energie aus der Umwelt wird als Wärmequelle häufig das Erdreich oder die Außenluft verwendet. Für eine hohe Jahres-Arbeitszahl der Wärmepumpe ist ein kleiner Temperaturhub (Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur der Umweltenergie und der des Heizkreises) entscheidend. Bildnachweis: Buderus, Wetzlar" "

Wärmequelle

Als Wärmequelle kommen das Erdreich (horizontal: Erdkollektor, vertikal: Erdsonde), das Grundwasser oder die Luft (Außen-, Ab- oder Fortluft) in Frage. Die Temperaturen der Wärmequellen sollten möglichst hoch sein." "

Wärmerohr

Ein Wärmerohr besteht aus einem geschlossenen Rohr, das innen mit dem Kältemittel befüllt ist und das außen meist berippt ist." "

Wärmerückgewinnung

Die primärenergetisch sinnvollste Variante der Wärmerückgewinnung ist die Nutzung der Wärme der Abluft im Winter zur Erwärmung der Zuluft. Diese direkte Nutzung benötigt für den Transport der Luft durch den Wärmeaustauscher nur wenig Primärenergie und es lässt sich mehr als das zehnfache an Heizwärme im Vergleich zur Transportenergie zurückgewinnen. Bei der indirekten Nutzung der Wärme der Abluft als Wärmequelle für eine Abluft-Wärmepumpe muss für die Nutzung der Abwärme in nennenswertem Umfang elektrische Energie für die Wärmepumpe aufgewendet werden. Bezogen auf die Primärenergie lässt sich etwa ein Wirkungsgrad von eins oder etwas besser erzielen. Dieser Wirkungsgrad ist deutlich geringer als der bei der direkten Nutzung."

Wärmetauscher in Wohnungslüftungsgeräten

Die Zuluft strömt vorgewärmt in den Raum ein. Damit ist nicht nur für stetigen Luftaustausch gesorgt, die kontrollierte Wohnungslüftung spart so nebenbei auch Heizkosten.

Wärmeträger-/ Solarflüssigkeit

Diese nimmt im Absorber die eingestrahlte Sonnenwärme auf. Für sicheren Betrieb auch im Winter muss die Solarflüssigkeit jedoch frostsicher sein, so dass der Solarkreislauf nicht einfach nur mit Wasser befüllt werden darf. Deshalb wird hierfür ein ökologisch unbedenkliches Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel verwendet. "

Wärmeübertrager

Umgangssprachlich wird er auch als Wärmetauscher bezeichnet. In einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung beispielsweise überträgt der Wärmetauscher die mit der Abluft abgeführte Heizwärme wieder auf die frische Zuluft. Die Zuluft strömt vorgewärmt in den Raum ein. Damit ist nicht nur für stetigen Luftaustausch gesorgt, die kontrollierte Wohnungslüftung spart so nebenbei auch Heizkosten." "

Wärmeverteilung

Als Medium wird üblicherweise Heizungswasser eingesetzt, bei geringen Heizleistungen kann auch Luft verwendet werden." "

Wärmezähler

Meist wird der Jahreswärmebedarf vom Wärmezähler berechnet. Die Wärmemenge errechnet sich aus der Menge des durchfließenden Wärmeträgers (Heizwasser) und der Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf des Heizkreislaufs. Nicht zu verwechslen mit den an Heizkörpern befestigten Heizkostenverteilern. Bildnachweis: Spanner-Pollux, Ludwigshafen" "

Warmluft-Heizungen

Diese wird aus allen Räumen gesammelt, im Lufterhitzer erwärmt und dann den einzelnen Räumen wieder zugeführt. Der Transport erfolgt mit Hilfe von Ventilatoren oder der Schwerkraft."

Warmwasser-Schichtenspeicher

Gegenüber Speicherwassererwärmern mit Wärmeübertragung über Rohrschlangen ist die Aufheizzeit kürzer. Über einen außerhalb des Behälters montierten Plattenwärmetauscher wird das Wasser erwärmt und von oben in den Speicher geladen. So steht sofort nach Beginn der Speicherladung warmes Wasser zur Verfügung.

Warmwasserbereitung

Diese werden nach ihrer Bauform und Art der Beheizung unterschieden. Als Beispiele sind zu nennen: Durchlauferhitzer, nebenstehende Warmwasserspeicher, indirekt beheizte Speicherwassererwärmer, Solar-Kombispeicher oder Warmwasser-Schichtenspeicher.

Wartung

Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustandes von technischen Mitteln eines Systems einer gebäudetechnischen Anlage.

Watt Peak (WP)

Dabei wird die maximale abgegebene elektrische Leistung bei senkrechter Einstrahlung eines AM 1.5 (Abk. für air mass, englisch = Luftmasse) gemessen.

Wirkungsgrad

Er wird meist für stationäre Randbedingungen ermittelt. "

Wohnungslüftungsanlage

Die Luftmenge wird ausschließlich zum Zwecke der Erhaltung einer guten Raumluftqualität transportiert. Der Transport erfolgt mit zwei Ventilatoren. Weiterhin wird die Zuluft gefiltert. Die Wärme der Abluft lässt sich während der Heizperiode auf die kalte Zuluft übertragen und somit zu einem großen Teil zurückgewinnen." "

Wurfweite

Die Wurfweite ist interessant für die Dimensionierung der Zuluftdüsen, so dass der zu belüftende Raum gleichmäßig mit frischer Luft versorgt wird." "

Zentralheizung

Die üblichste Zentralheizung in Mitteleuropa ist die Pumpenwarmwasserheizung, bei der Wärme über einen Heizwasserkreis, angetrieben durch eine Umwälzpumpe, verteilt wird. Neben der Wärmeverteilung mit einem Heizkreis ist auch noch die Verteilung mit einem Luftkreis möglich." "

Zirkulationsleitung

Durch den damit entstandenen geschlossenen Kreislauf wird immer Warmwasser in den Leitungen geführt. So kann bei jedem Zapfvorgang sofort Warmwasser gezapft werden. Ohne Zirkulationsleitung müsste erst das abgekühlte Wasser abfließen, bevor warmes verfügbar ist. Für größere Anlagen, wie zum Beispiel Mehrfamilienhäuser, Hotels usw. sind Zirkulationsleitungen unverzichtbar. Sie verbessern den Warmwasserkomfort, reduzieren den Wasserbedarf und ermöglichen die thermische Desinfektion auch im Rohrnetz. Dazu muss die Zirkulationsleitung allerdings möglichst dicht an die Entnahmestellen verlegt werden. Quelle: Buderus, Wetzlar"

Zone

Raum oder Gruppe von Räumen, die innerhalb dieser Räumlichkeiten ähnliche thermische Kennwerte aufweisen.

Zugluft

Zugluft wird als unangenehm empfunden, insbesondere wenn sie in geschlossenen Räumen vornehmlich aus einer Richtung kommt. "

Zuluft

Die Zuluft wird dabei häufig durch Wärmerückgewinnung erwärmt. Im Sinne der DIN EN 12792 ist die Zuluft definiert als: Luftstrom, der in einen Raum eintritt oder Luft, die aus der Anlage nach einer Behandlung in den Raum eintritt. Zuluft wird in Plänen mit einer Farbe gekennzeichnet, die der Anzahl der thermodynamischen Behandlungen entspricht. Anzahl der thermodynamischen Behandlungen/Farbe:keine / grün 1 / grün 2 oder 3 / blau 4 / violett" "

Zuluftheizung

Dabei ist der Volumenstrom nach hygienischen und nicht nach heiztechnischen Gesichtspunkten zu bemessen. Die Außenluft wird meist zuerst in einem Wärmeaustauscher durch Wärmerückgewinnung erwärmt. Anschließend wird die Zuluft weiter bis auf max. 50°C mit einem Lufterhitzer erwärmt und den Zulufträumen zugeführt. Aufgrund der geringen Heizleistung ist die Zuluftheizung nur für Niedrigenergie- und Passivhäuser geeignet." "

Zweirohrsystem

Von ihnen aus gelangt das Heizungswasser zu den jeweiligen Heizkörpern und über Rücklauf-Fallleitungen und -Sammelleitungen zurück zum Wärmeerzeuger. Die obere Verteilung wurde in größeren Anlagen als Schwerkraftheizung konstruiert, d.h. ohne Umwälzpumpe, wobei der Nachteil darin besteht, dass das komplette Heizungswasser im Dachgeschoss verteilt wurde, welches zu unvermeidlichen Wärmeverlusten und damit zu einer höheren Vorlauftemperatur oder größeren Heizflächen führt. Bei unterer Verteilung werden Fall- und Steigleitungen parallel verlegt, wobei für die Stränge Entlüftungen vorgesehen werden müssen."