Wärmepumpe mit Hero im Vordergrund

Gasmotorwärmepumpen: Kälte und Wärme preiswert erzeugen

 

Gasmotorwärmepumpen kommen vorrangig in Gebäuden und Anlagen mit hohem Kühlungs- und Heizbedarf zum Einsatz. Sie unterscheiden sich in den typischen Einsatzgebieten von elektrischen Wärmepumpen, die für Heizung und Warmwasserbereitung auch in Einfamilienhäusern häufig anzutreffen sind.

In Aufbau und Funktion des Kältemittelkreislaufs entsprechen sie anderen Wärmepumpenarten. Das Kältemittel nimmt an der Wärmequelle Energie auf und verdampft dabei. Es wird mechanisch verdichtet, wobei sich die Temperatur erhöht. An der Wärmesenke überträgt das System dann die gespeicherte Energie auf das Zielsystem, zum Beispiel einen Heizkreislauf.

Der entscheidende Unterschied bei Gasmotorwärmepumpen ist der Verdichter. Denn diesen treibt nicht ein Elektromotor, sondern ein Gasmotor an. Als Treibstoff ist Erdgas aus dem öffentlichen Versorgungsnetz üblich. Daneben benötigt eine Gasmotorwärmepumpe nur sehr wenig elektrische Leistung.

Ältere Geräte waren häufig teuer in der Wartung. Durch Weiterentwicklungen in der Motorentechnik laufen moderne Gasmotorwärmepumpen zuverlässig und sparsam. Sie können auch mehrere Jahre ohne Wartung auskommen.

 

Hohe Effizienz durch Abwärmenutzung

 

Eine spezielle Form der Kraft-Wärme-Kopplung steigert die Effizienz einer Gasmotorwärmepumpe. Neben der gesammelten Umweltwärme steht auch die Abwärme des Gasmotors für die Wärmeerzeugung zur Verfügung. So ist die Gasmotorwärmepumpe in der Lage, günstig und in kurzer Zeit sogar sehr hohe Temperaturen zu erzeugen. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber elektrischen Wärmepumpen, die vor allem bei niedrigen Vorlauftemperaturen effizient arbeiten.

Auf diese Weise erreichen Gasmotor-Wärmepumpen Leistungszahlen von knapp 2. Der COP ist also deutlich niedriger als bei elektrischen Wärmepumpen. Dabei gilt aber auch, dass für Erdgas als Primärenergieträger gegenüber veredeltem Strom wesentlich weniger Umwandlungs- und Transportverluste entstehen.

Gleichzeitig konkurrieren Gasmotorwärmepumpen nicht vorrangig mit elektrischen Wärmepumpen sondern eher mit konventionellen Gas-Heizanlagen. Gegenüber einem Gas-Brennwertkessel erreichen sie Einsparpotenziale von 30 bis 40 Prozent. Bestimmte Arten der Gasmotorwärmepumpe können zudem gleichzeitig Wärme und Kälte erzeugen. Das ist ebenfalls ein entscheidender Vorteil für viele Einsatzgebiete, vor allem in öffentlichen und gewerblichen Objekten wie Hotels oder Kliniken.

 

Kosten und Förderung von Gasmotorwärmepumpen

 

Die Anschaffungskosten liegen wesentlich niedriger als bei elektrischen Wärmepumpen, für die zum Teil erhebliche Erschließungskosten entstehen. Voraussetzung ist ein Gasanschluss. Durch den hohen Nutzungsgrad des Brennstoffs entstehen im laufenden Betrieb nur sehr geringe Kosten für Wärme und Kälte.

Die Förderung von Gasmotorwärmepumpen erfolgt durch die gleichen Stellen wie für elektrische Wärmepumpen: BAFA und KfW unterstützen die Installation mit Zuschüssen und niedrig verzinsten Darlehen.

 

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