19. August 2013

Einfacher Einbau und größere Effizienz

Dank doppelverglaster Sichtscheibe erreichen die neuen Heizeinsätze von Buderus höhere Feuerraumtemperaturen und erfüllen so die zweite Stufe der 1. BImSchV.


Die neuen Holzbrand-Heizeinsätze HLS116, HLS216 und HWS216 von Buderus, einer Marke von Bosch Thermotechnik, eignen sich ideal für den Austausch in bestehenden Kachelöfen. Um Handwerkspartnern die Arbeit zu erleichtern, hat sich Buderus bei den neuen Heizeinsätzen an den Abmessungen der älteren Buderus Modelle orientiert. Wegen unterschiedlicher Frontplatten sind sie besonders flexibel im Einbau – und zudem noch rund 60 Kilogramm leichter. Ein Grund für die Gewichtsreduzierung: Die Heizeinsätze werden nicht mehr werkseitig ausgemauert, sondern die Feuerraumauskleidung vor Ort passgenau von vorne eingesteckt. Sie können auch in Kachel- und Putzöfen im Neubau eingebaut werden.

Doppelverglaste Sichtfensterscheibe
Ein Novum der Heizeinsätze ist die um mehr als ein Drittel größere Sichtfensterscheibe, die das Feuer zum Erlebnis macht und das frische Design unterstreicht. Eine Doppelverglasung verhindert, dass zu viel Wärme über die Scheibe an den Wohnraum abgegeben wird. Zudem ermöglicht diese Konstruktion hohe Feuerraumtemperaturen und damit niedrige Emissionswerte. So erfüllen die Kachelöfen sowohl bei Holz als auch bei der Verfeuerung von Braunkohle-Briketts die zweite Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung. Zusammen mit der laminaren, also gleichmäßig und gerade an der Scheibe herabgleitenden Buderus Scheibenluftführung sorgt die Doppelverglasung für freie Sicht auf die Flammen und längere Reinigungsintervalle der Verglasung. Die Feuerraumtür ist bei allen drei Heizeinsätzen selbstschließend – damit können bei geeigneten Schornsteinen weitere Einzelraumfeuerstätten angeschlossen werden. Der Korpus besteht aus robustem Gusseisen, der Feuerraum aus den bewährten Materialien Feuerbeton und Vermiculite.

Integrierter Warmwasser-Wärmetauscher
Gerade ältere Gebäude werden wärmegedämmt, um Energie zu sparen. Entsprechend hat Buderus die Nennwärmeleistung der Heizeinsätze reduziert – bei den beiden luftgeführten HLS116 und HLS216 auf 6 kW beziehungsweise 8 kW und beim wassergeführten HWS216 auf 8 kW. Der HWS216 hat einen integrierten Warmwasser-Wärmetauscher, 50 Prozent der Nennwärmeleistung werden zur Trinkwassererwärmung eingesetzt. Die Heizeinsätze können raumluftabhängig oder mit einer externen Verbrennungsluftversorgung betrieben werden.

Als Standard ist eine Muldenfeuerung für Holzscheite mit einer maximalen Länge von 33 Zentimetern vorgesehen. Durch diese technische Lösung bleibt die Glut länger erhalten, auch wenn das Feuer bereits weitgehend abgebrannt ist. Anlagenbetreiber haben die Möglichkeit, mit einem entsprechenden Zubehör-Paket zusätzlich auch noch mit Braunkohle-Briketts zu heizen.

Pressebilder mit Bildunterschriften

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Die um mehr als ein Drittel größere Sichtfensterscheibe der neuen Buderus Heizeinsätze macht das Feuer zum Erlebnis und unterstreicht das frische Design.


Eine Doppelverglasung verhindert, dass zu viel Wärme über die Scheibe an den Wohnraum abgegeben wird. Zudem ermöglicht diese Konstruktion hohe Feuerraumtemperaturen und damit niedrige Emissionswerte.


Präzision bis ins Detail: Die Verbrennungsluft lässt sich bei den Buderus Holzbrand-Heizeinsätzen optimal regeln.