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Malapertus |
Das 1853 verliehene Grubenfeld "Malapertus" wurde 1884 von den Buderus'schen Eisenwerken erworben.
Mit Unterbrechungen führte Buderus ab 1888 eine Untersuchung der Lagerstätte durch, auf der vor der Übernahme zeitweise ein mehr oder weniger erfolgloser Bergbau auf Brauneisenstein und Braunstein (Manganerz) umgegangen war. 1913 gab Buderus die Aus- und Vorrichtung der nie in Förderung gekommenen Grube vorläufig auf; im Kriegsjahr 1915 wurde wegen des damaligen Manganerzmangels ein erneuter Bergbauversuch unternommen.
Ein letzter Versuch, hier Bergbau zu betreiben, begann 1927. Zunächst wurde ein Schacht abgeteuft, das heute noch vorhandene Fördergerüst errichtet und eine Fördermaschine aufgestellt. Ende 1930 kam es zur endgültigen Betriebseinstellung.
Die vorhandenen Grubenbaue und Anlagen wurden von dem seit 1913 bestehenden Kalkbruch Niedergirmes übernommen.
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Auf dem Simberg bei Wetzlar: eines der beiden letzten Fördergerüste im Lahngebiet |
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