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Wärmstens empfohlen |
Sonne, Holz und Umweltwärme liefern günstige und umweltschonende Energie
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Steigende Energiepreise wecken zunehmend mehr das Interesse der Verbraucher an regenerativen Brennstoffen. Mit der Energie aus Holz und Sonne sowie aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser heizen Hausbesitzer umweltschonend und sparsam ohne Komfortverlust.
Der Klassiker unter den regenerativen Energien ist Holz. Mit den alten Holzöfen haben die modernen Festbrennstoffkessel aber nicht mehr viel gemein: Der Brennraum ist optimal geformt, die Sauerstoffzufuhr elektronisch geregelt. So erreichen die Kessel lange Abbrandzeiten und hohe Wirkungsgrade. Buderus bietet Heizkessel für Stückholz oder für Pellets – kleine Presslinge aus Brennholz, Spänen und unbehandeltem Abfallholz – an. Pellets lagern in einem Sacksilo oder einem dafür umgebauten Raum und werden von dort vollautomatisch zum Kessel befördert. Wer sowohl mit Stückholz als auch mit Pellets heizen will, für den ist ein Pellet-Kombikessel die richtige Wahl.
Auch die Sonne ist eine unerschöpfliche Wärmequelle. Um ihre Energie „einzufangen“, werden Sonnenkollektoren auf dem Dach oder an der Fassade des Gebäudes angebracht. Die Flüssigkeit im Kollektor wird von der Sonne erwärmt, gelangt über ein Rohrsystem zum Solar-Speicher und gibt dort die Energie an das Trinkwasser oder Heizungswasser weiter. Eine thermische Solaranlage von vier bis sechs Quadratmetern reicht aus, um von April bis September das Trinkwasser eines Einfamilienhauses zu erwärmen. Größere Kollektorflächen und ein Kombispeicher sind notwendig, wenn die Solaranlage zusätzlich die Raumheizung unterstützen soll. Solaranlagen lassen sich sowohl mit Stückholzkesseln kombinieren als auch mit modernen Gas-Brennwertgeräten.
Wärmepumpen nutzen die Energie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Umgebungsluft, um das Haus zu beheizen und warmes Wasser zu erzeugen. Das am meisten verbreitete System ist die Erd-Wärmepumpe, die mittels Erdkollektoren oder einer Erdsonde die im Erdreich gespeicherte Energie erschließt. Für ihren Antrieb wird elektrischer Strom benötigt. Mit einer Kilowattstunde Strom erzeugen moderne Wärmepumpen bis zu fünf Kilowattstunden Heizenergie. Unterm Strich gewinnt die Erd-Wärmepumpe also rund 80 Prozent des Heizwärmebedarfs aus kostenloser Umweltwärme. Optional kann eine Wärmepumpe – mit zusätzlichen Komponenten – nicht nur das Gebäude heizen, sondern an heißen Tagen auch kühlen. Ob Holz, Sonne oder Erdwärme – regenerative Energien stehen nahezu unerschöpflich zur Verfügung und moderne Heizanlagen wandeln diese in nutzbare Wärme um.
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