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Trocken brennt am längsten


Die richtige Lagerung und die Qualität von Brennholz und Pellets sind entscheidend für eine optimale Wärmeerzeugung

Seit Generationen ist ein prasselndes Kaminfeuer Inbegriff von Behaglichkeit und gemütlichem Beisammensein an Herbst- und Winterabenden. Mittlerweile gelten Brennholz und Pellets als umweltfreundliche und kostensparende Heizalternativen zu Gas und Öl. Moderne Feuerstätten wie der Buderus Scheitholzkessel Logano S151 und die Buderus Stückholz- und Pellet-Kaminöfen der Serie blueline sorgen für eine saubere und effiziente Verbrennung. Die optimale Wärme wird beim Verbrennen jedoch nur erzeugt, wenn das Brennholz beziehungsweise die Pellets richtig gelagert werden und die passende Qualität haben.

Holz mag es trocken und luftig. Deshalb trocknet frisch geschlagenes Holz an einer zur Südseite gelegenen Hauswand am besten. Regenschutz ist wichtig – er sollte aber keinesfalls aus einer Plastikverpackung bestehen, weil sich darunter Feuchtigkeit staut und Schimmel bildet. Ideal geeignet ist ein kleines Überdach. Für eine gute Durchlüftung sollte das Holz locker gestapelt werden – am besten gespalten und in Scheiten. Und wenn zwischen der Rückseite des Stapels und der Hauswand eine Hand breit frei bleibt, kann die Luft permanent zirkulieren. Für den Abtransport der entstehenden Feuchtigkeit ist ein ausreichender Bodenabstand des Holzes ebenso sehr wichtig. So gelagert, ist das Holz nach ein bis zwei Jahren reif für den Ofen. Das Warten lohnt sich, denn je trockener das Holz, desto effizienter die Wärmeerzeugung. Zu feuchtes Kaminholz brennt nicht nur schlecht, sondern belastet auch die Umwelt, weil bei der Verbrennung schädliche Gase entstehen. Vor allem jedoch wird bis zu doppelt so viel Holz verbraucht, wie bei der Verwendung von trockenem Holz nötig wäre. Das bedeutet Arbeit, Zeitaufwand und Kosten werden halbiert.

Pellets, kleine Presslinge aus Brennholz, Spänen und Abfallholz, werden in der Regel in einem separaten Raum gelagert oder in speziellen Vorratsbehältern beziehungsweise (Haus-) Lagersystemen. Denn Pellets dürfen nicht mit Wasser oder feuchten Wänden in Berührung kommen, sonst quellen sie auf und sind unbrauchbar. Als Qualitätsanforderungen an Pellets haben sich die Normen ÖNORM M 7135 und DINplus von DIN CERTCO durchgesetzt. Auch die Belieferung und Befüllung sind für die Sicherstellung höchster Pelletqualität wichtig. Geschulte Brennstoffhändler können sich hierzu auch zertifizieren lassen. Ob Brennholz oder Pellets – wer diese wenigen Regeln beachtet und darüber hinaus auf die passende Qualität Wert legt, kann sich auf wohlig-warme Winterabende freuen.

Holz verbrennt optimal, wenn es etwa zwei Jahre lang trocken und luftig gelagert wurde.

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Biomasse-Heizkessel
Holz/Pellets
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>Infografik - Locker und trocken: so lagert Holz am besten (1,79 MB)
>Text - Trocken brennt am längsten (0,06 MB)
So funktioniert...
Animation zur Festbrennstoffheizung
... ein Biomasseheizsystem.