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Zentral heizen, individuell regeln |
Heizsysteme mit Etagenstationen von Buderus kombinieren die Vorzüge einer Zentralheizung mit Komfort und Flexibilität dezentraler Lösungen
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Bei der Wahl der richtigen Heizung standen Wohnungsgesellschaften bislang meist vor einer schwierigen Frage. Wollten sie ihren Mietern eine flexible, individuelle Heizungs- und Warmwasserversorgung für jede Wohnung zur Verfügung stellen, handelten sie sich damit höhere Kosten mit dem Betrieb vieler einzelner Heizgeräte ein. Entschieden sie sich dagegen für eine zentrale Lösung, muteten sie ihren Mietern Abstriche beim Komfort zu. Mit den Etagenstationen von Buderus können sie sich jetzt für einen dritten Weg entscheiden, der die Vorteile der dezentralen Gas-Etagenheizung mit denen einer zentralen Heizungsanlage kombiniert.
Bei diesem System wird in jeder Wohnung eine Etagenstation installiert, über die der jeweilige Mieter seine Raum- und die Warmwassertemperatur individuell regeln kann. An einem zentralen Ort – beispielsweise im Heizkeller oder unter dem Dach – stehen für das gesamte Haus ein Heizkessel und ein Pufferspeicher. In diesem wird das warme Wasser für den Heizkreislauf bereitgestellt. Über Versorgungsleitungen wird es in die Etagenstationen der einzelnen Wohnungen geführt, wo es die Wohnung heizt und über einen Plattenwärmetauscher in der Etagenstation das Trinkwasser erwärmt.
Durch den zentralen Pufferspeicher steht immer ausreichend Wärme bereit. So bekommen auch Mieter mit einem ungewöhnlichen Tagesablauf – beispielsweise Schichtarbeiter – jederzeit ihre Wunschwärme. Jede Mietpartei kann zudem über ihren eigenen Raumtemperaturregler ein individuelles Heizprofil mit Wochenprogramm einstellen. Ein Wärmemengenzähler in der Etagenstation misst die jeweils verbrauchte Energie für Heizung und Warmwasser. So kann jeder Mieter sehen, wie viel er tatsächlich verbraucht hat. Irritationen wegen Ablese-Ungenauigkeiten sind damit ausgeschlossen.
Für die Etagenstationen von Buderus sprechen im Vergleich mit konventionellen dezentralen Systemen auch finanzielle Gründe: Durch den Einbau von Etagenstationen können Wohnungsgesellschaften die Nebenkosten für ihre Mieter senken. Die Gasanschlussgebühren und die Kosten für den Schornsteinfeger sind gegenüber Altanlagen mit einzelnen Geräten wie Kombiwasserheizern niedriger, außerdem muss nur noch ein Kessel gewartet werden. Buderus hat bei der Entwicklung der Etagenstation darauf geachtet, die Kosten für einen nachträglichen Einbau zu minimieren. Die Anschlüsse der Etagenstationen sind mit denen von Kombiwasserheizern kompatibel. So können die Leitungen in den einzelnen Wohnungen weiter verwendet werden, was bei einer Heizungssanierung viel Geld spart.
Seit 2004 gilt die neue Trinkwasserverordnung (TVO). Nach dieser Vorschrift sind die Betreiber von Anlagen, also die Wohnungsgesellschaften, für die Qualität des Trinkwassers bis zur Zapfstelle verantwortlich. Ein schöner Nebeneffekt der Etagenstation: Weil die Etagenstationen das Trinkwasser im Durchlaufprinzip erwärmen und kein warmes Wasser gespeichert wird, besteht bei dieser Anlage keine Legionellengefahr. Damit sind Maßnahmen wie beispielsweise eine thermische Desinfektion nicht notwendig.
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